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Sonntag, 9. Juni 2013

Typisch Österreichisch

Die 380 österreichischen UNO-Soldaten sind keine Rekruten und Rekrutinnen sondern hoch bezahlte freiwillige Einheiten. Ihr Abzug aus dem Golan gerade jetzt ist eine klassisch österreichische Lösung - dabei (gewesen) sein, wenn´s keine Probleme gibt, und nicht mehr dabei sein, wenns brenzlig wird.

Die Zeiten aktiver Neutralitäts- und Friedenspolitik Österreichs sind lange vorbei.

Uschi

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Naja, frau liest, die sind da seit 1974.
Vorher gab es wohl überhaupt keine östereichischen UN-Soldaten (-innen sowieso nicht).
Und RekrutInnen können es wohl nie sein, da diese rein vom Ausbildungsstand her nicht geeignet sind (1.-6. Ausbildungsmonat).
Dazu kommt, dass für Auslandseinsätze ein spezielles Trainingsprogramm nötig ist, das sich ohne eine gewisse minimale Verpflichtung zum Längerdienen einfach nicht rechnet.
Ein wenig naiv kommt also dieser Beitrag schon rüber, er scheint mir ohne lange Erkundigungen hingeschrieben (obwohl auch Tiroler TeilnehmerInnen am Einsatz beteiligt sind, die sich regelmäßig auch öffentlich zu Wort melden - somit kontaktierbar wären).

Uschi Schwarzl hat gesagt…

versteh deinen kommentar nicht ganz.

der hinweis auf die tatsache, dass keine rekrutInnen sondern hoch bezahte freiwillige dort sind, sollte betonen, dass es nicht um gefährdete wehrdienerinnen sondern um leute geht, die freiwillig und im bewusstsein dessen, was sie tun und womit sie rechnen müssen,dort sind.

aber eigentlich gehts viel mehr um die außenpolitische unfähigkeit österreichs - wieder mal qausi

lg uschi

Florian Daross hat gesagt…

Es ist im Grunde einfach: Der Österreichische Politiker macht es geheimnisvoll.

- Manche behaupten, Österreich ziehe sich von einem Vertrag zurück. Siehe FPÖ.

- Manche behaupten, es ginge um Leben, welches nun bedroht ist, siehe SPÖ.

- Manche behaupten, auf Österreich ist kein Verlass. Siehe Israel.

Wer hat Recht? Wer hat Unrecht?

Wiedermal ein Haufen Kindergarten.

Anonym hat gesagt…

Ich glaube die Uno hat versagt. Wahrscheinlich könnte man hier noch weitere 1000 oder 10000 Jahre Truppen stationieren aber eigentlich bräuchte man Psychologen, die die Völerk zusammenbringen. Dass die Soldaten die dorte dienen sich des Risko bewusst sind, nehme ich an. Das man als soldate (früher als erwartet) sterben kann, ist nicht auszuschließen. Aber einen Einsatz durchzufinazieren, der nichts bringt und keine Lösung auf Dauer erreicht ist auch ziemlich zweckfrei.

städtetag wels hat gesagt…

zumindest hat diese uno-mission geholfen, bis jetzt den ausbruch eines krieges zu vermeiden.
Ob's ohne auch gegangen wäre, sei dahingestellt.

und möglicherweise ist gerade ein kleines land ohne kolonialhistorie und ohne weltpolitischen machtanspruch und ohne eigeninteresse am besten geeignet, eine solche "beruhigende" position einzunehmen.

dass nun in syrien die strukturen sich auflösen und alles komplexer wird, ist richtig. aber gerade dann davonzulaufen, wenn man möglicherweise einbremsend wirken könnte, ist halt wirklich typisch für die österreichische mitläufermentalität.

die entsandten soldaten werden eh unzufrieden sein, weil deren einkommen wird jetzt ratzfatz aufs intellektuelle niveau herunterrasseln.

unwählbar hat gesagt…

Sehr geehrte Frau Schwarzl! Übernehmen sie die Verantwortung für den Tod eines österreichischen Soldaten? Wenn nämlich auch nur ein (hochbezahlter) Soldat dort umkommen würde, kann ich mir den Aufschrei ihres Sicherheitssprecher schon gut vorstellen! Der war nämlich einer der Ersten, die laut geschrien haben, Minister Klug solle unsere Soldaten heim holen. und wenn sie schon gscheit reden wollen, dann informieren sie sich vielleicht vorher!

zum thema "keine probleme":

im uno einsatz am golan starben mehr als 50 soldaten und soldatinnen, nicht nur aus österreich, aber ich denke, das zeigt eindeutig, dass es dort nie probleme gab, oder? hier noch ein artikel, dass sie es auch belegt sehen können und vielleicht einmal über ihre respektlose aussage gegenüber allen, die im dienst für den frieden ihr leben ließen, nachdenken!

http://www.bundesheer.at/ausle/undof/artikel.php?id=679

Uschi Schwarzl hat gesagt…

1) ich muss nicht immer einer meinung mit peter pilz sein und bin es auch nicht immer

2)ich wünsche jeder/m UNO-SoldatIn das beste

2) niemand wird gezwungen, UNO-soldatIn zu werden. das ist die freiwillige entscheidung von menschen, die wissen, auf was sie sich einlassen

3) ich kann jeder/n UNO-soldatIn verstehen, die/der angesichts der neuen situation sagt, ich lass es. aber das ist etwas anderes als der von der bundesregierung generell angeordnete rückzug

4) ich kann mich an keine respektlose äußerung gegenüber UNO-soldatInnen meinerseits einnern

unwählbar hat gesagt…

1.) find ich gut!

2.) glaub ich ihnen nicht immer!

3.) ist das eine vertragsgeschichte, österreich ist am golan als BEOBACHTER nicht als KAMPFEINHEIT stationiert. das ist ein grober unterschied.

4.) wundert mich nicht, dass sie bei sich wieder einmal keinen fehler finden können...

städtetag wels hat gesagt…

nur zur klarstellung:
das wesen einer berufsausübung als soldat liegt im kämpfen.
und nicht im schikanieren von rekruten.
und damit ist das risiko persönlich definiert und akzeptiert.
und dann von österreich auf den golan wechseln, ist der nächste schritt, der wieder freiwíllig erfolgt.

aber österreichisch: das risiko wird menetär vergütet; besteht die möglichkeit, dass es schlagend wird (das risiko), dann kehrt man in die sicherheit zurück.

unwählbar hat gesagt…

lieber welser städtetag!

das meiste stimmt schon, aber ich denke doch, dass sich das grundrisiko zwischen beobachter- und kampfmission grundlegend unterscheidet und genau darum gehts! österreich hat niemals soldaten in erster linie zum kämpfen da runter geschickt, sonst wäre die bezeichnung "beobachtermission" der uno auch lächerlich gewesen. da liegt der unterschied und auch das gehört korrekt klargestellt!

und zu behaupten dass, "dabei (gewesen) (zu) sein, wenn´s keine Probleme gibt, und nicht mehr dabei sein, wenns brenzlig wird." ist einfach eine falsche aussage, oder z.b. durch minen getötete soldaten sind für uschi schwarzl keine probleme! da hakts bei mir und das finde ich respektlos gegenüber den opfern!

 
Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at