www.uschischwarzl.at Link zu den Innsbrucker GRÜNEN Link zu Uschis Facebook-Profil Link zu den Videos der Innsbrucker GRÜNEN Uschis Blogeinträge als RSS-Feed Link zu den Bildern der Innsbrucker GRÜNEN Startseite

Sonntag, 31. März 2013

Damit Tirol nicht mehr von der schwarzen Männer-Bünde-Partei regierbar bleibt!




Ostersonntag, gemütliches Zeitunglesen. Dann Seite 13 TT: Tiefschwarzes „Wir für Platter“ – Inserat. Mehr als 200 Tiroler Bürgermeisterinnen und Bürgermeister würden ihn, den Noch-LH unterstützen, damit Tirol regierbar bleibe. Auf den nächsten beiden Seiten dann das ÖVP-Sittenbild, der Zustand dieser Partei als bezahlte Anzeige inseriert. Die Namen von  204 Gemeindeoberhäuptern springen mir entgegen. Ganze 4 davon Frauen. Und schwarzen Parteistrategen genieren sich dafür nicht einmal, im Gegenteil, sie zahlen dafür, um der Bevölkerung ihre Misere anschaulich vorzuführen. Weil es ihnen offenbar nicht einmal auffällt, oder – noch schlimmer – egal ist.
Die ÖVP ist eine Männer-Bünde-Partei – ich hoffe, die Tirolerinnen wissen, was zu tun ist, damit dieses Land von dieser Partie nicht mehr regierbar bleibt.

Uschi

Sonntag, 24. März 2013

Gedanken zum Radfahrverbot in der Maria Theresienstraße





Ist von den 29 Innsbrucker GemeinderätInnen, die letzte Woche gegen heftigen Widerstand von uns Grünen endgültig das Radfahrverbot in der Maria Theresienstraße beschlossen haben,  eigentlich schon jemals jemand auf die Idee gekommen, auf dem Südring ein Autofahrverbot zu verhängen, weil sich manche PKW-FahrerInnen nicht an die 50er Beschränkung halten?
Nein, sind sie nicht. Und warum nicht? Weil die Debatte rund um dieses unsägliche Verbot der klassische Beweis für die Richtigkeit des Satzes „Das Sein bestimmt das Bewusstsein“ ist.
Das Sein der Mehrheit im Gemeinderat ist eben eines, das sich an der Automobilität orientiert. Es ist die Generation der automobil Sozialisierten. Sprich, sie sind groß geworden in einer Zeit, da das Auto den massenhaften Siegeszug in den Städten feierte, und sich die gesamte Stadtplanung am Auto orientiert hat. Es war die Zeit, da nur die autogerechte Stadt als moderne Stadt galt.  Es war die Zeit, da das Auto noch tatsächlich uneingeschränkte Freiheit und Mobilität noch dazu extrem kostengünstig nicht nur suggeriert sondern sogar gewährleistet hat.
Die heutige Realität ist bereits eine andere. Und die Zukunft wird eine noch ganz andere sein.
Es ist jetzt schon Realität, dass das Auto in der Stadt weder Freiheit noch uneingeschränkte Mobilität gewährleistet. Im Gegenteil. Es steht im Stau, es kommt nur stockend voran. Es kostet Zeit. Und vor allem, es gehört mittlerweile zur teuersten Mobilitätsform.
Mittlerweile sind parkende Autos in Wohngebieten ein lästiges Übel für die AnwohnerInnen, mittlerweile wird an allen Fronten gegen die teure Tiefgaragenbausucht gekämpft, die einer der zentralen Kostentreiber im Wohnbau ist und unseren Enkeln in einigen Jahren Kopfzerbrechen bereiten wird. Tiefgaragen, die in 50 Jahren ein ähnlich lästiges Baurelikt sein werden, wie es verordnete Strahlenschutzbunker einst waren.
Die moderne Stadt definiert sich längst über ökologische Mobilitätsformen. Und jene  Städte haben einen Wettbewerbsvorteil, die ein dichtes ÖV-Netz, Radwege, Radleihsysteme, Shared Spaces, usw. anbieten.
Schade, dass immer noch so viele MandatarInnen in der mobilitätspolitischen Vergangenheit schwelgen. Aber wir Grüne werden das ändern – Schritt für Schritt aber ganz gewiss. Denn daran führt kein (Rad)weg vorbei.

Dienstag, 5. März 2013

Fassade kann schwarzes Sittenbild nicht kaschieren






Tiefe Einblicke in ihr Rechts- und Politikverständnis  bietet die ÖVP mit ihrem überdimensionalen Wahlplakat in der Fallmerayerstraße. Wie Feudalherren aus dem Mittelalter glauben die schwarzen Mander, sich über Recht hinwegsetzen zu können. Und das nicht etwa aus Unwissenheit oder Irrtum. Nein, die ÖVP weiß, dass sie dieses Großplakat an diesem Standort frühestens 6 Wochen und nicht 8 Wochen vor der Wahl anbringen hätte dürfen. Aber man habe halt Kosten einsparen wollen. "Auf das Recht pfeifen wir , in der Agrargemeinschaftsfrage genauso wie bei der Einhaltung der Tiroler Bauordnung, an die sich übrigens jede/r kleine HäuslbauerIn zu halten hat. Und wir genieren uns nicht einmal dafür", kann frau die  schon dümmlich anmutende Unverfrorenheit des schwarzen Systems zusammenfassen.

Es entbehrt daher nicht einer gewissen Ironie, dass der Stein des Anstoßes, besagtes Großplakat, eine künstliche Fassade zeigt. Die ÖVP  bringt damit ihre eigene Politik vortrefflich auf den Punkt.  Die Arbeit für Tirol als Fassade eines Hauses, in dem vor allem eines stattfindet:  Arbeit für die ÖVP und ihre Seilschaften.
 
Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at