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Dienstag, 5. Februar 2013

Konzeptträger von gestern für Konzepte von morgen?

Landtagspräsident Herwig van Staa (VP) hat gestern  die Gründung eines Expertenrates bekanntgegeben. Dieser, bestehend aus den ehemaligen Vizebürgermeistern Norbert Wimmer (SPÖ) und Eugen Sprenger (ÖVP) soll ihn bei seiner Kandidatur für den Tiroler Landtag unterstützen und ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen werden.

Lt. TT verwies Van Staa auf die „erfolgreiche Arbeit für die Stadt Innsbruck“, die er in der Vergangenheit mit diesen beiden geleistet habe.

Naja, für manch eine/n stellt sich da schon die berechtigte Frage, ob dieses Triumvirat unabhängig von ihren jeweils individuellen Verdiensten, wohl schon die richtige Antwort auf die großen Herausforderungen der Zukunft sind.

Oder wird hier ganz einfach ein weiteres Kapitel im trendigen schwarz-roten Listenmix pensionierter oder gescheiterter Ehemalsgrößen aufgeschlagen? Frei nach dem Motto: Was "Vorwärts Tirol" kann, kann "Vorwärts Herwig" schon lange.

Für wie dumm sollen wir eigentlich verkauft werden? Was an „Sachlichkeit“ und „Fachkompetenz“ ist denn aus der Ära Lindenberger erinnerlich? Und war die Ära Hosp denn tatsächlich geprägt von  „Gemeinwohl vor Parteiinteressen“?  Und schon vergessen, dass jener, der heute Kontinuität und Reform von innen statt Aufsplitterung predigt, einst 1994 der Reform von innen durch Kritik von außen eine Absage erteilte, und so der Niescher-ÖVP-Kontinuität durch Aufsplitterung ein jähes Ende gesetzt hat?

Wie viele Phrasen sollen da eigentlich noch durch den Politäther geschleudert werden? Wie lange wird da noch im Wind der Parteienverdrossenheit dahingesegelt, überparteilich Parteipolitik betrieben, unideologisch konservative Ideologie verbreitet und mit Konzeptträgern von gestern Konzepte für morgen verkauft?

Vielleicht finden sich bald einige Mitglieder für diverse ExpertInnenräte, Plattformen und Bewegungen, die einen einzigen weisen Rat erteilen: Mit diesem Unfug aufzuhören.

Kommentare:

unwählbar hat gesagt…

der weise rat, der von einer klubobfrau einer regierungspartei kommt, die nicht anderes tut, als über eine andere partei zu schimpfen. ich bitte auch dich, mit diesem unfug aufzuhören und für die stadt zu arbeiten! das ist dein auftrag, dafür wirst du bezahlt!

Anonym hat gesagt…

Grüne Ex-Regierungsmitglieder kann er sich leider nicht holen, die gibts nicht. ;)

Ernsthaft: Mag schon sein, dass hier nicht der Inbegriff von Jugend und Erneuerung kandidiert. Und mag schon sein, dass die Hosp/Lindenberger-Zeit aktuell mehr glorifiziert wird und in Wirklichkeit gar keine gebratenen Hühnchen durch die Luft geflogen sind. Aber von "Phrasen durch den Politäther schleudern" reden und selbst "Sachlichkeit" und "Fachkompetenz" vermissen lassen geht irgendwie nicht zusammen. Der Blogeintrag zeichnet sich jedenfalls nicht durch diese Attribute aus. Und nach 25 Jahren die Grünen mittels solcher Artikel und "mit dem Finger auf andere zeigen" als jung, alternativ und "Erneuerung" darstellen zu wollen grenzt meiner Meinung nach schon an Sarkasmus.

Anonym hat gesagt…

zum thema jung und alternativ kann auch noch ein kleiner blick auf die klubobleute im innsbrucker gemeinderat geschaut werden. bis auf rudi federspiel haben die grünen auch die älteste obfrau...
im tiroler landtag siehts übrigens sehr ähnlich aus. hauptsache immer auf alle anderen schimpfen, aber das wird wohl der grüne regierungsstil sein, wenn man selbst nichts weiterbringt!

zero dark thirty hat gesagt…

Naja, berechtigt ist der Kommentar schon.
was kann man sich denn erwarten von diesem triumphirat, zu 2/3 im politischen ruhestand, zu 1/3 kompromisskandidat, damit die oppitz nicht zu kräftig zubeisst?

warum nicht gleich den kritzinger und den partl dazugeben? quasi als gelebte kommunikation zwischen stadt und land?

worin steht der aufbruch via sprenger und via wimmer?

da darf eine ganz neu in der regierung befindliche gruppierung doch mit ein bisschen spott reagieren.

zero dark forty hat gesagt…

und wenn man glaubt, blöder gehts nicht mehr, dann kommt die oppitz und meint anlässlich des 80. geburtstages des alt-bm niescher, wie sehr dieser fraktionsübergreifend geschätzt gewesen sei.
und foto mit sprenger und girstmair.
hat diese frau keine ahnung, warum und wie und gegen wen ihr übervater van staa zur selbständigen fi-liste gekommen ist?
was die vp-stahlhelmfraktion war?

gibts so was wie politisches denken in der führung in innsbruck?

was muss sich da eine zach denken?
oder eine grüne klubobfrau, die diese widerlingstruppe rund um niescher ja auch kannte.

 
Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at