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Montag, 21. Januar 2013

Bemerkenswertes rund um die Volksbefragung

In der Debatte über das Ergebnis der aktuellen Volksbefragung ist etwas zutage getreten, was mir bislang eigentlich gar nicht so bewusst war, aber zu denken gibt:

Lt. aktuellen Nachbefragungsanalysen waren über 60 Jährige (dabei wiederum vor allem Männer) für das Ergebnis ausschlaggebend. Die unter 30Jährigen (mehrheitlich anderer Meinung) haben zwar eine etwas geringere Wahlbeteiligung an den Tag gelegt, hätten aber - so gestern in einer der Nachwahlsendungen - auch bei höherer Beteiligung das Ergebnis nicht ändern können, weil aufgrund der demographischen Entwicklung die Zahl der wahlberechtigten über 50- und 60 Jährigen wesentlich größer sei, als jene der wahlberechtigten unter 30 Jährigen.

Damit wurde wie selten zuvor sichtbar, dass die Zukunft - egal ob bei Volksbefragungen oder Wahlen - von uns Älteren gestaltet und entschieden wird. Das ist kein Vorwurf an uns über 50 Jährige, aber die Diskussion, was derartige Entwicklungen längerfristig für die Beteiligungsmotivation und die Zukunftsgestaltungsmöglichkeiten der zukünftigen Generationen bedeuten kann, sollte allemal geführt werden.


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Laut APA bzw. Grafik in der heutigen TT war es bei der Altersgruppe bis 30 ein Ergebnis von 55%:45% pro Wehrpflicht.
Selbst dann, wenn die andere Umfrage eher passt, erkläre ich mir das mit dem Anteil derer, die noch einrücken müssen und sich von einem anderen Ergebnis erhofft haben, sich GWD/ZD zu ersparen (was subjektiv mehr als verständlich ist).
Interessanter finde ich, dass 38% der GrünwählerInnen pro Wehrpflicht sind (und die Mehrheit der Ex-GWD/ZD auch).

Anonym hat gesagt…

"Wir lernen: Die Alten wollen, dass die Jungen gefälligst salutieren üben." Zitat Gebi Mair!

Wenn das die grüne Lehre sein soll, dann gute Nacht! Die Alten haben darum so gestimmt, weil sie wissen, dass wenn ein Hochwasser kommt dann kommen die Grundwehrdiener und füllen Sandsäcke und wenn eine Lawine auf ein Dorf niedergeht, dann kommen die Grundwehrdiener und schaufeln. Dafür brauche ich keine Superausbildung, dafür brauche ich einfach nur Menschen!

Die Wehrpflicht betrifft uns alle, die jungen Männer müssen hin, aber helfen tun sie im Endeffekt allen. Btw. Uschi, hast du ein freiwilliges soziales Jahr gemacht?

Anonym hat gesagt…

Ich habe meiner Mutter geraten, so zu stimmen, wie sie gestimmt hätte, als ich 16 Jahre alt war.
Ich habe so entschieden, wie ich mit 16 darüber gedacht habe und heute noch denke. Es geht um die Jungen - das Kanonenfutter - und daher muss man in ihrem Sinne entscheiden.
Ich war und bin "verhandlungsoffen", denn ich kenne viele die ich sehr schätze, und die eindeutig pro Wehrpflicht sind und obenso viele, die das ganze für Schwachsinn halten und auch gute Gründe vorbringen.
Ich denke der einzige logische Zweck der allgemeinen Wehrpflicht ist, dass
im Ernstfalle - z.B. bei einer illegitimen Regierung, der, der den Schießbefehl gibt jedenfalls nicht sicher sein kann, ob er nicht selbst erschossen wird. Man sagt in den WK´n wären ca. 1/3 der Offiziere durch eigene Kugeln umgekommen. Zugegebenermaßen sind die Chancen des diesbezüglich bewussten handelns gering, ist doch der Drill notwendig, um das Denken abzugewöhnen, doch die Hoffnung bleibt, das sich im Einsatzfall das Richtige zeigt.

 
Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at