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Mittwoch, 28. November 2012

Nachhaltige Selbstbeschädigung!

Zum Zustand der Innsbrucker ÖVP 

Sieben Mitglieder des Stadtparteivorstandes stimmten bei der Wahl des Innsbrucker ÖVP-Spitzenkandidaten bei der kommenden Landtagswahl für Herwig van Staa. Neun VP-Präsidiumsmitglieder enthielten sich, eines stimmte dagegen. Etliche sind gar nicht erst hingegangen.

Das ist Vertrauen, das ist Aufbruch, das ist Auftrieb für eine Stadt-VP, die seit der total vergeigten Gemeinderatswahl – so ist es wohl zu bezeichnen, wenn man trotz Wahlgewinn präpotent und strategisch unfähig agierend aus der Regierung fliegt – darnieder liegt.

Frau ist ja schon fast versucht, Mitleid mit den Innsbrucker schwarzen Mandern zu haben. Ein aufgrund eines populistischen aber undemokratischen Vorzugstimmenwahlsystems aller politischen Kapazitäten entvölkerter Gemeinderatsklub, zwei Ex-Vizebürgermeister, die wie des Schauferls beraubte Buben in der Sandkiste wild um sich schlagen und jetzt auch noch ein Spitzenkandidat, den ganz offenbar eigentlich eh keiner will.

Und als ob das nicht schon genug wäre, führt damit jener Herwig van Staa die ÖVP Innsbruck in den Wahlkampf, der 1994 eben diese Innsbrucker ÖVP gespalten und von der großen Regierungspartei zum kleinen Regierungsappendix von „Für Innsbruck“ degradiert hat. Wenn die Stadt-VP also jubelt, mit dem erfahrensten Politiker in Innsbruck in die Landtagswahl zu gehen, dann hat sie Recht – van Staa hat in Innsbruck tatsächlich viel Erfahrung – vor allem in Sachen ÖVP-Beschädigung. Für Innsbruck und das Land dürfte das kein nachhaltiger Schaden sein – im Gegenteil.
 
Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at