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Freitag, 19. Oktober 2012

Innsbruck ist für Landung von Kampfjets nicht geeignet

Abgesehen von der Frage der Sinnhaftigkeit des teuren Ankaufs und Einsatzes der Eurofighter für Österreich, zweifle ich auch massiv an der Eignung der Stadt Innsbruck und ihres Flughafens für eine Landung von Eurofightern. Aller Technik- und Flieger-Schau-Begeisterung zum Trotz: die Lärmentwicklung v.a. bei Starts im Talkessel mitten in der Stadt ist eine Zumutung für die Bevölkerung. Völlig unverständlich nicht nur aus Lärm- sondern auch aus Sicherheitsgründen ist es für mich, über dem dicht besiedelten Innsbrucker Zentralraum mit seinen über 150.000 EinwohnerInnen Übungen durchzuführen, um überhaupt erst festzustellen, ob sich der Innsbrucker Flughafen für Eurofighter-Starts und -Landungen eignet. Für weitere Übungen sind weder der Flughafen noch Innsbruck und Umgebung geeignet, denn die Stadt kann wohl kein Experimentierfeld sein. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass es bei dieser einmaligen Übung bleibt. Lärmschutz und Sicherheit für die Bevölkerung gehen allemal vor. Dieser Verantwortung hat sich die Stadtpolitik zu stellen und im Interesse der Bevölkerung dem österreichischen Bundesheer nahezulegen, künftig auf derartige Übungen zu verzichten. Uschi

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

bei unwissenheit hilft es , sich ein bissl besser zu informieren.
nur weil man ein verbissener gegner von etwas ist, muss man nicht unwahrheiten verlautbaren um besser darzustehen.

unwählbar hat gesagt…

am 17.10. hat die "Tiroler Tageszeitung" schon geschrieben, dass es sich bei den Landungen um eine einmalige Aktion handelte. Ausserdem stand da auch drinnen, dass die Piloten bei der Notwendigkeit des Landens über Westösterreich, auf gut Deutsch einer NOTlandung, auch sicher nach Innsbruck kommen können sollen. Dieses Posting ist also nicht nur schlecht recherchiert, sonder auch einfach nur populistisch und sinnfrei!

Anonym hat gesagt…

so trivial und einfach, wie die beiden kommentatoren glauben, ist es nicht:

klar war es eine pr-aktion des bundesheeres und des flughafens, das zeigt ja schon die vorbereitete berichterstattung in tirol heute. und die stolz-glänzenden gesichter.

also hat man offenbar halt einmal probiert ob's geht.
aber um eine sinnvolle aussage zu bekommen, wären derartige versuche auch notwenig bei anderen witterungsverhältnissen (temperatur, wind, bewölkung..) und klarerweise für alle piloten.

oder steht im notfall-handbuch des eurofighter dann drinnen, dass nur der pilot xy unter den damals im oktober 2012 gegebenen bedingungen einen (not-)landeversuch vornehmen kann?

Und müssen dann nicht alle piloten einen versuch durchführen?

dachte zumindest, dass die linienpiloten alle eine spezialausbildung für landeanflug innsbruck brauchen. wird aber im interesse der staatssiucherheit nicht für bh gelten.

also ist ein einmaliger landeversuch für die fisch und soll halt nur zeigen, wer das sagen hat und auf wen man nicht rücksicht nimmt.

war eigentlich die bürgermeisterin zu diesem zeitpuinkt irgendwo auswärts, weil die hat doch gemeint, wenns im winter am fh besonders laut ist, dann fährt sie halt kurz weg.

frau schwarzl, danke für den einsatz der betroffenen bevölkerung.

unwählbar hat gesagt…

Naja, vielleicht ist dem Autor um 15:52 schon einmal aufgefallen, dass die Eurofighter schon des öfteren Touch & Go Manöver in Innsbruck durchführten. Das reicht für die Piloten absolut auch. Das haben wahrscheinlich auch schon alle gemacht. So viele sind es ja nicht. Das wurde auch bei verschiedensten Bedingungen trainiert. Nicht nur im Oktober 2012. Das Training vergangene Woche hatte sehr viel damit zu tun, dass der Flughafen Innsbruck auch direkt am Eurofighter trrainieren konnte und das Gerät bestmöglich kennenlernen. Die stolzen Gesichter haben wohl einfach mit einer Leidenschaft fürs Fliegen und für Flugzeuge zu tun, denn der Eurofighter ist derzeit sicherlich eines der komplexesten Dinge, die es in dieser Branche gibt. Da man in Innsbruck solche Dinge sonst nie zu sehen bekommt, verstehe ich die durchaus etwas kindliche Begeisteung durchaus. Dass sich der ORF auf ein planbares Ereignis gut vorbereitet hat, verdient mehr Lob als beinahe alle Leistungen im Hauptabendprogramm!

Anonym hat gesagt…

Stimmt nicht! Innsbruck ist geeignet, nur will Innsbruck keine Kampfjets!

Anonym hat gesagt…

Zitat Schwarzl: "Abgesehen von der Frage der Sinnhaftigkeit des teuren Ankaufs und Einsatzes der Eurofighter für Österreich".

Wenns nach Sinnhaftigkeit ginge, müsste wir die Grünen schon lange abgeschafft haben.

Wir sind ein souveräner Staat und haben augrund unserer Neutralität selbst für die Landesverteidigung zu sorgen. Aus Basta. Und ich für meinen Teil bin stolz auf mein Land und natürlich auch auf unsere Armee. Und von mir aus können die mit den Eurofightern gerne jeden Tag wieder kommen. In Flugbenzin ist das Steuergeld jedenfalls besser angelegt als in irgendwelche Integrationsprogramme.

 
Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at