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Samstag, 24. März 2012

Die Hakln fliegen tief

Also,Tirol-Heute am Samstag muss man/frau wirklich gesehen haben - Causa ÖVP-Malaun-Hakl-Gruber-Oppitz-Plörer:

Malaun: 'es waren nicht eine Rechnung, sondern drei. Was mich an Karin Hakl stört ist, dass sie jetzt nicht die Wahrheit sagt. Ich habe ihr gesagt, sie soll die Wahrheit sagen, das will sie nicht. Jetzt ermittelt die Korruptionsstaatsanwaltschaft.'

Hakl: 'die Partei hat den Wahlkampf gemacht. Ich werde so weiter tun wie bisher.'

ORF: hakl ist vp-stadtparteiobfrau-stv

Gruber: 'hakl soll die Wahrheit sagen. Erklärungsbedarf hat aber oppitz-Plörer.'

....

Da fliegen die Hakln tief, Selbstschutz, Spurenverwischen - widerlich.

Und hoffentlich ist allen WählerInnen klar, dass sich all die handelnden Personen in einer Partei befinden. Frau Hakl auf der FI-Liste, gleichzeitig stellvertretende Obfrau der Stadt-VP, Herwig van Staa VP-Landtagspräsident, FI uns neuerdings Seniorenbund. Ziemlich schamlose schwarze Stimmenmehrung unter schwarzer, gelber oder Altherren- Flagge. Wie es beliebt, beliebig,schamlos und durchschaubar - hoffentlich.

Uschi

Samstag, 10. März 2012

Größe oder Selbstabsicherung?

Einige Tage sind seit dem überraschenden Wechsel an der Spitze der Innsbrucker ÖVP vergangen. Befehl der Landespartei, behaupten die einen, Größe von FX Gruber andere.

Vielleicht gibt es ja auch noch eine dritte Variante. In Kombination mit der kolportierten Vereinbarung, dass Christoph Platzgummer im Falle, dass er nicht direkt gewählter Bürgermeister wird, als einfacher Gemeinderat – also nicht als allfälliger VizeBM oder Stadtrat, amtieren wird, zeichnet sich für mich folgendes Bild ab:
FX Gruber hat erkannt, dass er bei weitem nicht einmal an die letztmalige Performance seines Vorgängers Eugen Sprenger herankommt. Und zwar nicht nur als BM-Kandidat sondern auch als VP-Fraktion. Damit ist nicht nur der BM-Sessel in weiter Ferne sondern auch sein aktueller VizMB-Stuhl, ja sogar eine Amtsführung im Stadtsenat scheint auf wackeligen Beinen zu stehen.
Die kolportierte Größe von FX Gruber mag die Erkenntnis sein, dass es so ist. Die Entscheidung selbst allerdings erscheint als politischer Selbsterhaltungstrieb. Denn Christoph Platzgummer hat meiner Meinung nach keine Chance auf das BM-Amt, allerdings könnte die medial gern gesehene und geschriebene Auseinandersetzung zwischen den beiden ÖVP – Listen FI und ÖVP bzw. den persönlich verfeindeten Personen BMin Christine Oppitz-Plörer und 2009 fallen gelassener Christoph Platzgummer der ÖVP-Liste selbst ein wenig Aufmerksamkeit und eventuell Aufschwung geben. Jedenfalls so viel, dass zumindest eine Amtsführung für FX Gruber greifbar bleibt.
Somit könnte die ganze Aktion auch der Versuch sein, sich die eigene politische Position durch vermeintlichen Verzicht zu sichern.
Das „VP-Partei-Opfer“ wäre in diesem Falle nicht, wie vielfach behauptet, FX Gruber, sondern – wieder einmal ???– Christoph Platzgummer. Schwer nachvollziehbar, warum dieser sich auf das einlässt. Denn die persönlichen Erfolgsaussichten erscheinen marginal, der Reputationsverlust hingegen kann groß werden, hat er sich doch mit diesem Schritt von seiner eigenen „Politikverzicht für immer-Ansage“ verabschiedet und sich so selbst Lügen gestraft.
 
Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at