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Freitag, 25. November 2011

Was soll das denn?

Die Gemeindratswahl steht vor der Tür, Frauen dominieren die erste Bürgermeisterinnendirektwahl in Innsbruck und was tun sie - namentlich die amtierende Bürgermeisterin Oppitz-Plörer und ihre rote Herausfordererin Pokorny-Reitter?
Sie verschicken religiöse Botschaften, Weihnachtsbackrezepte und Adventkalender an alle Haushalte. Damit bedienen sie nicht nur einmal mehr das Klischee der Frau,egal in welcher Position, als Zuständige für weihnachtliche Stimmung, Romantik, Backen, Beten, Singen, und vermischen ohne mit der Wimper zu zucken Politik und Religion . Das FI-Wahlprogramm wird gleichsam zum Evangelium - Evangelium nach Lukas, Kapitel 2, Die Geburt Jesu als Seite 24/25 des Oppitzschen Weihnachtsbackkurses - Politik und Religion gleichsam zum Chrsitstollen aus Ignoranz gegenüner der Trennung von Kirche und Staat und gegenüber Anders- und Nichtgläubigen verknetet.

Von der Entpolitisierung der Politik ganz zu schweigen, die den Bürgerinnen suggeriert, Politik sei dann gut, wenn sie sich nicht als solche wahrgenommen wird und sich hinter Adventkalendertüren versteckt. Ein fataler Irrtum, der weder der Politik nocj den BürgerInnen nützt. Im gegenteil, ich fühle mich da als mündige Bürgerin und Frau schlichtweg verschaukelt.

Meint Uschi

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Als frauenfeindlich hätte ich das jetzt wirklich nicht empfunden, da ich als Mann auch gerne Kekse backe :o)

Was mich persönlich allerdings auch sehr stört, ist der ziemlich penetrante religiöse Aufhänger.
Nun ja, bei der gelb-schwarz-roten Zielgruppe der über 60-Jährigen wirds schon ankommen...

Anonym hat gesagt…

Liebe Frau Schwarzl..

Ihre Rückschlüsse sind interessant.

sind der Relogionshaß und die anderen Allgemeinplätze pathologischen Ursprungs?

Anonym hat gesagt…

Wer kein Christ ist, hat ja auch keinen Anlass Weihnachten zu feiern. Die Kekse kann trotzdem jeder backen. Wo ist das Problem?
Ich finde Ihre Rechtschreibfehler wesentlich bedenklicher und einer Politikerin unwürdig!

Anonym hat gesagt…

Ich denke, Frau Schwarzl, Sie können die Entscheidung den Wählern überlassen ob diese die "Botschaften" goutieren oder nicht!
Sie sind im Übrigen ganz bestimmt nicht in der Position überhebliche und schulmeisterische Rügen zu verteilen!

Anonym hat gesagt…

ich empfinde deinen eintrag ganz und gar nicht als religionsfeindlich.ich empfinde ihn als emanzipationstreu, sowohl im sinne der geschlechtlichen errungenschaften, als auch vom religiösen einfluss im rechts- und sittenwesen. 1968 haben frauenrechtlerinnen symbolisch ihre bh´s verbrannt, um die unterdrückunssymbolik zu beseitigen. die mächtigen nutznießerinnen dieser kämpfe, sie backen kekse und beziehen sich aufs evangelium um stimmen zu fangen. (kopfschüttelnd) naja... frohes schaffen die damen. gratuliere uschi schwarzl für den mutigen eintrag.

Anonym hat gesagt…

Der Eintrag ist keineswegs mutig, sondern inhaltlich und in der Form schwach.
Ich stimme dem Kommentar zu, dass die Wähler entscheiden sollen. Von Fr. Schwarzl möchte ich nicht vertreten werden, was jedoch nicht mit dem Geschlecht zu tun hat - keine Angst.

Anonym hat gesagt…

Ist die miese Rechtschreibung ein Akt der Toleranz und des Verständnisses ggü. den Menschen, die des Deutschen nicht mächtig sind?

KaMa hat gesagt…

"Was soll das denn?" - Dieser Satz ging MIR durch den Kopf als ich DIESEN Artikel las.
Ihr Grünen Kampf-Emanzen übertreibt's hin und wieder schon maßlos mit eurem Frauen-Wahn!!
Religion gehört nun einmal zu Weihnachten dazu. Wer's nicht mag, soll's nicht feiern bzw. wo anders hin ziehen!
Kekse backen, Romantik, Beten und Singen ist kein Frauen-Klischee sondern das sind Sachen, die Familien zusammen bringen!
Vielleicht solltet ihr Grünen euch daran mal ein Beispiel nehmen, weil Familien zählen ja bei euch so gut wie nichts (außer sie sind ausländischer Herkunft). Schon aufgrund eurer Familienfeindlichkeit und dieser endlosen K(r)ampf-Emanzipation seid ihr unwählbar!!!

Eine 26-jährige InnsbruckerIN

Anonym hat gesagt…

Ich bin auch der Meinung, dass ein Keksbackheftl nichts schlimmes ist. Wenn ich aber nur, um das vorige Posting aufzugreifen, K(r)ampfemanzipieren will, dann sehe ich auch nicht die möglichkeit, dass auch Familien GEMEINSAM kekse backen können. Bei uns zu Hause ist es z.b. so. ich backe mit meiner frau und den kindern. es macht mir auch selbst viel spass und es ist auch schon vorgekommen, dass wir das ohne meine frau getan haben. aber keine angst, heute abend bin ich dienstlich zu lange unterwegs, da wird meine frau alleine am herd stehen. und, welch ein skandal, sie tut das gerne!

ich finde, gleichberechtigung ist eines der wichtigsten themen unserer zeit, allerdings sollte man frauen auch das recht lassen, typische "frauendinge" wie kochen und backen, gerne zu tun.

Anonym hat gesagt…

Ui, da werden sie aktiv, die rechtschreib- und tippfehler-verwechselnden Personen, schon beeinflusst von der vorweihnachtlichen Heile-Welt-Stimmung.

Politische Wahlaktionen auf dem Niveau von Keksbacken ist sicher eine ausreichende inhaltliche Qualität für die Oppitzisten, aber politisch relevant halt doch nicht.

Anonym hat gesagt…

stimmt, dass das nicht politisch relevant ist, wenn man den bekanntheitsgrad ansieht. und dass da die grünen weltmeister sind, sah man ja bei den letzten umfragen: sonja wer?

 
Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at