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Sonntag, 9. Oktober 2011

ÖVP-Wahlkampfgag

oder die Angst der Parteien vor der Bürgermeister-Direktwahl

Es ist schon erstaunlich, was sich die verschiedenen VP-Gruppierungen alles einfallen lassen, weil sie Angst vor der Bürgermeister-Direktwahl haben.
Die gelben Schwarzen um Christine Oppitz-Plörer fallen gemeinsam mit dem Land dem Gemeinderat in den Rücken – siehe letzter Blog – und die schwarzen Schwarzen um FX Gruber warten mit der Schmähvariante auf.

Alle gegen Alle um Vorzugsstimmen fighten, soll das Wahlkampfmotto der Stadtschwarzen lauten und so den WählerInnen ein Noch-Mehr an direkter Demokratie vorgegaukelt werden.

Warum Schmäh? Ganz einfach, weil eine Listenumreihung durch Vorzugesstimmenvergabe wahlrechtlich nur dann erfolgt, wenn ein/e einzelne/r MandatarIn mehr Stimmen als die Wahlzahl (jene Stimmenanzahl einer Partei, die für die Erreichung eines Mandates notwendig ist – 2006 etwa rund 1.400 Stimmen) erreicht hat. Was immer die SchwarzkandidatInnen vorher ausmachen, kann das Wahlrecht nicht aushebeln.

In Wirklichkeit hat wohl auch die schwarze ÖVP Angst vor der Bürgermeisterdirektwahl. Könnte doch durch sie ihr Bürgermeisterkandidat FX Gruber, Hansdampf in allen Gassen und auf allen „schwarzen Couchen“ die DirektwählerInnen auf sich ziehen, seine Partei jedoch weit hinter sich lassen.

Der angekündigte „Mehr-Direktdemokratie-Schmäh“ ist daher nichts anderes, als WählerInnenfang für die VP-Liste. Denn wer auf diesen hereinfällt und sich am VP-Vorzugsstimmenrennen mittels Kreuzerl beteiligt, macht automatisch sein Kreuzerl bei der ÖVP.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

das ist doch viel zu kompliziert für eine/n vp-wähler/in. nicht nur, dass erstmalig eine parallelwahl zwecks bürgermeister/in stattfindet, dort die vp-oppitz gegen den vp-gruber antritt, und dann noch ein stimmzettel, wo die vorzugskandidaten angekreuzelt werden können; aber nur maximal zwei.

Petra hat gesagt…

so extrem ala '"zu kompliziert" würde ich das nicht sehen. die uschi bringt einfach wieder einmal viels auf den punkt, was so innerstädtisch vor sich geht.
jedeR - auch ehem. övp-grüppchen wählerInnen - sollten doch die chanche erhalten, endlich aufzuwachen aus diesem pseudo-auswahl-sortiment!

deutsche tamariske hat gesagt…

die frage ist, ob nur die övp angst vor der bürgermeister-direktwahl hat.

 
Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at