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Samstag, 29. Oktober 2011

Ein Haus des Tanzes für Innsbruck

Super, heute haben sich vor der leeren Rotunde über 100 TänzerInnen – HippHopp, Tango, Cheerleader und einfach tanzbegeisterte Menschen eingefunden, um zu zeigen, dass es in Innsbruck in Zukunft nicht nur ein Haus der Musik und ein Haus der Freien Theater braucht, sondern dass auch ein Tanzhaus für die vielen TänzerInnen aller Sparten notwendig ist.

Egal ob hier oder anderswo.

Aber ich finde es schön, dass genau dieser Ort gewählt wurde, um auf das Anliegen aufmerksam zu machen, um Aufmerksamkeit zu ertanzen.
Vor rund einem Jahr wurde diesem Gebäude, der Innsbrucker Rotunde, der Inhalt entwendet.
Das Riesenrundgemälde wurde, wie man so schön sagt, ins neue Museum am Bergisel transloziert.

Dort soll es Magnet sein für das sogen. Tirolpanorama, das ich gerne als ein „Haus der Klischeeanhäufungen über Tirol“ bezeichne.

Ein Haus, das niemand außer ÖVP und SPÖ gebraucht und gewollt hat, das dafür aber umso mehr Geld verschlungen hat.

Seither hat die Rotunde ihre Funktion verloren, seither haben viele Menschen Ideen geäußert, was man denn daraus machen könnte.

Eine der Ideen ist ein Tanzhaus. Ein schönes Projekt, ein spannendes Projekt, ein wichtiger Beitrag, weil ich dafür kämpfe, dass es hier zu einer kulturellen Nachnutzung kommt.

Insofern wurde nicht nur einen super Ort für die Forderung nach einem Haus des Tanzes ausgesucht, sondern auch ein guter Zeitpunkt.

Ich habe schon 2007 im Innsbrucker Gemeinderat beantragt, dass es zu einem professionell moderierten Ideenfindungsprozess für die Nachnutzung des ganzen Areals hier kommt.

Jetzt, 4 Jahre später soll vom Land genau ein solcher endlich gestartet werden.
Das Tanzen heute war damit auch ein weiterer wichtiger Anstoß, diesen Prozess jetzt wirklich zu starten und es war auch schon eine in anschauliche Aktion gegossene Idee, die die heimische Kulturszene in diesen Nachnutzungsprozess einbringt. Fein, danke dafür.

Ich kann euch nur versprechen, einerseits dafür zu kämpfen, dass das Anliegen ernst genommen und umgesetzt wird. In der Rotunde oder anderswo.

Und ich kann versprechen, alles dafür zutun, dass der anstehende Ideenfindungsprozess für die Nachnutzung dieses spannenden Ortes transparent und unter möglichst breiter Beteiligung stattfindet.

Und übrigens: Das Tanzen im öffentlichen Raum wird eine regelmäßige Fortsetzung finden. Interssierte bitte melden.

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Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at