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Donnerstag, 25. August 2011

Die wahren Baustellen der Zukunft sind ganz wo anders

Bezugnehmend auf den Kommentar von Stephan Gstraunthaler "Koordiniertes Chaos hält weiter an", im aktuellen Stadtblatt, möchte ich zu den aktuellen Baustellen in Insbruck folgendes anmerken:
Baustellen sind ärgerlich für den motorisierten Individualverkehr. Baustellen sind Indiz für Stadtentwicklung. Im aktuellen Fall für eine Sanierung und Adaptierung unseres Kanalsystems, für den Bau einer der wichtigsten und zukunftsfähigsten Infrastrukturen: Der Straßen- und Regionalbahn u.a.m. Das von Herrn Gstraunthaler beschriebene Problem sind meiner Meinung nach nicht die Baustellen, die zu einer pulsierenden Stadt einfach gehören, sondern die fehlenden politischen Botschaften samt deren Umsetzung. Wer versucht, den öffentlichen Verkehr auszubauen und zu priosieren und gleichzeitg dem Individualverkehr schöne Augen macht, hat schon verloren. Unsere Stadtführung muss sich entscheiden. Meiner Meinung nach für umweltfreundlichen Verkehr zu Fuß, per Rad und im Öffi. Gleichzeitges Schielen nach den AutofahrererInnen und deren Stimmen bringt niemandem was. Den Ökomobilen nicht und den Automobilen nicht. Wer in einer Stadt der Größe Innsbrucks glaubt, 1 - 2 km mit dem PKW zurücklegen oder von West nach Ost durch die Stadt fahren (stauen) zu müssen - selber Schuld. Wenn eine Stadtführung von Öffipriorisierung spricht und gleichzeitg ÖV-Spuren für den Autoverkehr freigibt, wie derzeit in der Museumstraße vor der Kreuzung Etzelstraße - selber Schuld. Wer das Herz der Alpen mit neuem Logo vermarktet, ohne darauf zu verweisen, dass das verkehrspolitische Konsequenzen hat - selber Schuld. Ein Herz der Alpen im Luftsanierungsgebiet, das grad dabei ist, um mehr als 300 Mio. Euro die Öffis auszubauen, muss eindeutige Signale aussenden. Sich vor Unverbesserlichen für den einen oder anderen selbst verursachten Stau in vorauseilendem Gehorsam zu entschuldigen ist kein solches. Vielleicht wäre Gratisfahren mit der IVB in der ersten Schulwoche für Eltern ein besseres Signal.

Und übrigens, die wahren Baustellen, die es anzugehen gilt, sind Klimaweandel und Energieumstieg. Dagegen wirkt ein bisserl Autostau bei den aktuellen Baustellen fast banal.

Meint Uschi

Dienstag, 16. August 2011

Nespresso und Lugner

Bezugnehmend auf unten stehenden TT-Artikel vom 16.8.2011 und aktuelle Meldung in ORF-Omline fällt mir folgendes ein:

Rene Benko wir danken dir, dass George Clooney nun endlich auch bei uns mit ihm da oben um Nespresso-Kapseln fightet. Ist eh egal, dass dafür ein weiteres Ensemble dem Heinz Tesar-Einheitsstil in der Greilstraße weichen musste.

Und übrigens, unsere Bundesregierung gibt laut ORF Richard Lugner in Sachen Öffnungszeiten nicht nach. Wow. cool, wie sich die gegen einen durchsetzen, ders bei "Wir sind Kaiser" nicht einmal zur Audienz bringt. Das ist österreichische Innenpolitik. Mich wundert langsam nix mehr.

Uschi

Innsbruck -->
René Benko holt Nespresso-Filiale nach Innsbruck
Innsbruck – Nach jahrelangem Warten ist es fix: Diesen Winter eröffnet Nespresso das erste Geschäft in Innsbruck. Die achte österreichische Filiale des Kaffeekapsel-Weltmarktführers wird in die Signa-Immobilie von René Benko in der Ecke zwischen Meraner Straße und Erler Straße einziehen und etwa 300 Quadratmeter umfassen. „Mit der Ansiedlung von Nespresso wird einem lang gehegten Wunsch vieler Kunden in Westösterreich entsprochen“, freut sich Signa-Boss René Benko. Auch Nespresso-Österreich-Boss Dietmar Keuschnig blickt dem Markteintritt in Tirol optimistisch entgegen. (bea)
 
Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at