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Sonntag, 3. Juli 2011

Soll Innsbruck Kaiserslautern werden?

in Anknüpfung an meine „unzulässigen??? Fragen zur Bestellung von Herrn Reitmeier zum neuen Landestheaterintendanten möchte ich heute, nachdem bekannt wurde, dass er große teile seines teams aus Kaiserslautern mitbringen wird, die Frage anfügen, ob Innsbruck tatsächlich Kaiserslautern werden muss. Was in Sachen Fußball ja durchaus erstrebenswert erscheinen mag, muss auf Kunst und Kultur nicht unbedingt zutreffen. Ich maße mir natürlich nicht an, das Geschehen am Pfalztheater Kaiserslautern auch nur irgendwie zu beurteilen und zu bewerten. Es irritiert mich aber einfach, dass ich von Herrn Reitmeier bis jetzt in der Öffentlichkeit noch keinerlei inhaltliche Vision für das Innsbrucker Theater vernommen habe. Stattdessen aber eben die Botschaft, dass etliche Weggefährten aus Kaiserslautern hier ihre Zelte aufschlagen werden.

Dass eine neue künstlerische Leitung auch neue personelle Akzente setzt, ist klar. Diese sollten aber meiner Meinung nach schon auf inhaltlichen Vorstellungen von der Zukunft des Landestheaters aufbauen.
Natürlich ist es für die neue Intendanz fein, bekannte altbewährte Personen mitzubringen, was das allerdings für das Theater bedeutet bzw. in Herrn Reitmeiers Augen bedeuten soll, ist mir (noch) unklar.

Zudem ist es mir ein Anliegen, den offenbar nun scheiden müssenden – Schauspieldirektor Klaus Rohrmoser und Chefdramaturgin Doris Happl - für ihre wertvolle Arbeit in Innsbruck zu danken. Gerade die beiden hätten sich eine Theatervision als Begründung für das neue Schauspielteam verdient.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

durch einen seltenen zufall kenne ich beide theater als zuseher sehr gut. mit der bestellung reitmeiers ist es bemerkenswerter weise gelungen einen theatermann zum wechsel auf augenhöhe zu bewegen! das pfalztheater ist durchaus in größe und (regionaler) bedeutung dem haus am rennweg ebenbürtig. das theater in kaiserslautern ist für mich übrigens einer der ganz wenigen gelungenen theaterneubauten der letzten jahre. in D gibt es halt so unglaublich viele stadt-, landes- und staatstheater, daß wir in A nur einen bruchteil, und immer wieder die wenigen bei der presse angesagten, theater wahrnehmen. in kaiserslautern sah ich unter intendant reitmeier stets solide schauspielerische und sängerische leistungen mit einigen "ausrutschern" nach oben nie aber solchen nach unten! das programm war sehr vielseitig ausgelegt, spezielles wie etwa opern von komponisten die zur ns-zeit verfolgt wurden, wurde durch eingängiges, an der kassa aufgefangen. was mich aber verwundert ist, das intendant reitmeier bisher offensichtlich keinen handlungsbedarf im bereicht light-design und ausstattung sieht, hier nämlich ist das pfalztheater dem landestheater nach meinem ermessen um lichtjahre enteilt, was dort auf der bühne, die sicher mehr kann als die innsbrucker, übrigens auch und gerade in der regie von reitmeier zu sehen war (z.b. wagners die feen) konnte oft den vergleich mit weit größeren häusern aufnehmen...

Uschi Schwarzl hat gesagt…

danke für deine einschätzungen. es geht mir auch nicht darum, die arbeit von herrn reitmeier und jenen, die er mitbringen will, abzuqualifiozieren, ich möchte von ihm einfach nur seine vorstellungen für das innsrucker landestheater erfahren. genauso, wie ich von der jury gerne inhaltliches als begründung für seine bestellung vernommen hätte

lg uschi

 
Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at