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Montag, 20. Juni 2011

Klima-Staffel tourt durch Österreich



Starke grüne Teilnahme heute morgen bei der jährlichen Klima-Rad-Staffel durch Österreich. Um 7.00 mit dem Zug nach Inzing, dort feines Biofrühstück im Pilgerhaus und dann ab mit dem Rad nach Innsbruck. Sommerbeginn und eisige Ohren waren nicht ganz stimmig, aber Radeln und Plauschen am Montag früh sind allemal ein feiner Wochenbeginn






Uschi



Sonntag, 5. Juni 2011

Regionalbahn und Kranebitter Allee - Chance verpasst. Regierungsmehrheit verhindert weitblickende Lösung

Wie bekannt, haben wir GRÜNEN beantragt, beim Bau der Regionalbahn ab Fischerhäuslweg nach Westen eine für Jahrzehnte optimale und damit zukunftsweisende Lösung eingehend zu prüfen. Diese hätte vorgesehen, entgegen den Planungen der IVB den öffentlichen Verkehr auf der aktuellen Kranebitter Allee zu führen und die Straße für den Individualverkehr weiter Richtung Süden zum Flughafen hin zu verlegen. Damit hätten sich folgende Chancen aufgetan:

* Lärm und Abgase des Individualverkehrs weg von den Menschen,
* Öffentlichen Verkehr ohne gefährliche Staßenquerung hin zu den Menschen,
* durch Neuarrangement des ganzen Planungsbereiches unter Einbeziehung von Flughafen-Flächen, die ohnehin der Stadt gehören, Platz schaffen für besseres Baumwachstum und für Lärmschutz",
eine Win-Win-Situation quasi.

Dass der Vorschlag Charme hat, konnte auch die Koalition nicht von der Hand weisen, wurden doch Klubstellungnahmen eingeholt und vom Stadtsenat ein Lokalaugenschein durchgeführt. Doch leider konnte sich die Regierungmehrheit nicht einmal zur intensiven Prüfung der zukunftweisenden, langfristigen, optimalen Lösung durchringen. Das ärgert mich. Dazu hätte lediglich der bestehende Planungsauftrag an die IVB modifiziert werden müssen. Planungen für weniger kritische Trassenabschnitte hätten vorgezogen werden müssen (z.B. für Technikerstraße/Westspange/Ast Peerhof und Ast Innerebnerstraße) und ohne aktuellen Zeitdruck alle beteiligten Stellen an einer neuen Gesamtlösung für den Abschnitt Vögelebichl – Technikerkreuzung arbeiten können.
Der Stadtsenat hätte also eine umfassende städtebauliche Gesamtlösung beauftragen können, die unter Beachtung der oben genannten Win-Win-Kriterien Varianten vorlegt, die für die politischen EntscheidungsträgerInnen zukunftsbeständige Entscheidungsmöglichkeiten erlaubt hätten."
Schade für die lärmgeplagten AnrainerInnen, schade für die geschädigte nördliche Baumreihe, die dringend mehr Platz bräuchte und schade für die zukünftige Stadtteilentwicklung. Ich finde es ärgerlich, dass auf Kosten einer gesamthaften Entwicklung im letzten Stadtsenat die einfachste Lösung durchgedrückt wurde.
 
Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at