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Freitag, 15. April 2011

Zug in die Zukunft bitte abfahren lassen

Innsbruck nennt sich gerne Hauptstadt der Alpen. Innsbruck ist Sitz der Alpenkonvention. Wer, wenn nicht Insbruck muss im so sensiblen Alpenraum in Sachen Klimaschutz und Energiepolitik als Vorbild vorangehen. In zweijähriger vorbildlicher parteiübergreifender Arbeit haben ExpertInnen und Stadtsenatsfraktionen ein Szenario ausgearbeitet, das der Stadt und ihren BürgerInnen bis 2025 eine Energieeinsparung von 27 Prozent, eine CO2-Reduktion von 44 Prozent, einen Investitionsschub und damit ein Wirtschaftsförderungsprogramm im Ausmaß von rund 1 Milliarde Euro, jährlich 1.600 hochwertige und nachhaltige Langzeitarbeitsplätze und den einzelnen Haushalten eine jährliche Heizkostenreduktionen um 2/3 bringen würde. Dass Vizebm. FX Gruber auf der Suche nach Aufmerksamkeit zwischen Flexibilität und Haltlosigkeit schwankt, ist mittlerweile für alle offensichtlich. Dass aber eine Bürgermeisterin, die sich in einem Jahr erstmals der Wahl stellen muss, derart visionslos und ohne inhaltliche Argumente ExpertInnen sowie Regierungs- und vor allem auch FraktionskollegInnen ins Leere arbeiten lässt und damit vor den Kopf stößt, war die große Enttäuschung der gestrigen vierstündigen Energiedebatte im Gemeinderat. Erstmals in der Geschichte Innsbrucks liegt für eine der zentralen Zukunftsfragen unserer Stadt ein Konzept vor, das auf einer einmaligen Datenbank aufbaut, quantifizierte und damit überprüfbare Ziele formuliert, ehrlich die finanzielle Dimension für 15 Jahre offen legt und eine erste Maßnahmengrobsturktur anbietet. Dieser Zug in eine Klima sowie die öffentlichen und privaten Geldbörsen massiv schonende Zukunft steht auf Schiene und hätte gestern dringend das Abfahrtssignal gebraucht. Etwas Verspätung darf der Zug noch haben. Ein Entsorgen des Energieentwicklungsplanes am Abstellgleis, was in den gestrigen Äußerungen der Bürgermeisterin durchaus anklang, würde auch Innsbruck aufs Abstellgleis manövrieren. Jetzt liegt der Ball bei der Bürgermeisterin, in den Zug in die Zukunft einzusteigen und das grüne "Go-Signal" zu geben. Tut sie es nicht, kann ihr passieren, dass der Zug 2012 ohne sie abfährt. Uschi

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Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at