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Mittwoch, 26. Januar 2011

Bergiselmuseum-BIM: Prüfbericht des Landesrechnungshofes zeichnet Sittenbild der Tiroler Kulturpolitik

Liebe LeserInnen,

heute wurde der aktuelle Prüfbericht des Landesrechnungshofes zum Bergiselmuseum/Tirolpanorama - ich bleibe bei BIM - im Finanzkontrollausschuss des Landtages behandelt. Damit endet für uns Grüne die Phase der vertraulichen Behandlung.
Da dieser Bericht so viele "Leckerbissen" bietet, die zeigen, wie in diesem Lande VP/SP- Kultur/Planungs/Budgetpolitik gemacht wird, werde ich in den nächsten Tagen immer wieder Themenkompexe aus dem Rechnungshofbericht in meinen Blog stellen.

Erläuterungen braucht es dazu wohl keine. Woe da gewerkelt wurde und wir ist selbtentlarvend und selbstredend.

Ein Sittenbild Tiroler Kulturpolitik schlichtweg:

9.7.2007
Grundsatzbeschluss der Tiroler Landesregierung für die Errichtung
eines neuen Ausstellungsgebäudes am Bergisel samt Begleitmaßnahmen
um 12,73 Mio. €.

Mit Stand August 2010 betragen die zu erwartenden Gesamtkosten
für das Projekt „BIM“ rd. 25,25 Mio. €.


eine Verdoppelung also

Der LRH stellt kritisch fest, dass für eine Wettbewerbsdurchführung (Architekturwettbewerb)
wesentliche Voraussetzungen nicht erfüllt waren. Es fehlten die zivilrechtlichen
Voraussetzungen, z.B. befanden sich die einzubeziehenden
Grundstücke noch nicht im Eigentum des Landes Tirol.
Weiters gab es noch kein Betriebskonzept und damit lag die nach
den Hochbau-Richtlinien geforderte Festlegung der zu erwartenden
Betriebs- und Folgekosten nicht vor.

Folge des fehlenden Betriebskonzeptes
Das fehlende Betriebskonzept führte insbesondere dazu, dass das
RFP (Raum- und Funktionsprogramm) für den baukünstlerischen Wettbewerb zuwenig detaillierte Angaben über den erforderlichen Raumbedarf aufwies. Die Folge
waren mehrfache Umplanungen, die zu einer Erhöhung der Nutzfläche
des letztendlich umgesetzten Projektes um rd. 20 % gegenüber
dem ursprünglichen Siegerprojekt führte.


Fortsetzung folgt

LG Uschi

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Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at