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Montag, 20. Dezember 2010

Das Radabstellverbot-Kartenhaus fällt in sich zusammen

wie sicher allen bereits bekannt, hat der Innsbrucker Gemeinderat Mitte Dezember mit großer Mehrheit - allein die Grünen waren dagegen - ein Radabstellverbot in der Fuzo Maria Theresienstraße beschlossen. Auf Antrag des neuen "Hans Dampf in allen Gassen aber nirgendwo wirklich ganz" FX Gruber hat sich die koalitionäre Wohnzimmerpartie (so nennen sie den öffentlichen Raum Maria Theresienstraße nämlich) zu diesem Schildbürgerstreich ab 1. April 2011 hinreissen lassen.

Interessant dabei ist die Begründung, bzw. das Begründungskartenhaus, das langsam in sich zusammen fällt.

Begründung 1 lautete:
Abgestellte und umgeworfene Fahrräder würden das Sehbehindertenleitsystem und somit Sehbehinderte gefährden. Schaut man sich an, wo die Fahrräder stehen - nämlich im Umfeld der Miniabstellplatzgoldständer - und wo das Leitsystem verläuft, dann sind da Welten dazwischen. Und spricht man mit betroffenen Sehbehinderten, so dürften weniger die Räder denn so mancher Gastgarten ein Problem sein. Klar, Räder sollen nicht auf Leitlinien stehen, aber deshalb müssen sie noch lange nicht verboten werden.

Begründung 2 lautete:
Es sei der Wunsch der Kaufleute gewesen. In der heutigen TT hat die Obfrau der Innenstadtkaufleute auch diese Aussage als unhaltbaren Vorwand entlarvt. Sagt ja schon der Hausverstand, dass sich die Kaufleute nicht die eigene Kundschaft - und RadlerInnen sind gute KundInnen - verscheuchen.

Bin gespannt, wann sich die ganze Initiative endlich wirklich als Aprilscherz entpuppt.

Hoffentlich bald.

Jedenfalls hat sich unsere Stadtführung einmal mehr als das entpuppt, was sie ist: Ziemlich provinzielle "Weltstädter", die sich zwar von headquarter ein Apostroph aufs Aug drücken lassen, aber eigentlich nicht ganz verstanden haben, was Stadt ist und sein könnte.

Uschi

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Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at