Die Innsbrucker Kommunalbetriebe sind der bedeutendste ausgegliederte kommunale Dienstleister für die Innsbrucker BürgerInnen. Was dieses Unternehmen - so wie viele andere städtischen Beteiligungen auch - tut oder nicht tut und wer es künftig leitet, sollte in einer repräsentativen Demokratie eigentlich Angelegenheit der gewählten VolksvertreterInnen sein. Wasser, Strom, Wärme, Abwasser, Abfall und Bäder - das alles sind essentielle Bereiche für die BürgerInnen der Stadt. Die Unternehmensgestion und -führung unseres Leitbetriebes darf daher nicht nur zwischen Bürgermeisterin Oppitz-Plörer und TIWAG-Boss Wallnöfer ausgeschnapst werden. Ich darf in dem Zusammenhang an die langjährige GRÜNE Forderung nach einem Beteiligungsausschuss, um die wichtigen strategischen Entscheidungen u.a der IKB-AG zu demokratisieren, verweisen. Da es einen solchen Beteiligungsausschuss leider immer noch nicht gibt, fordere ich ein Hearing zumindest der drei erstgereihten BewerberInnen für die Nachfolge von Dr. Schmid in einem erweitereten Stadtsenat. Das ÖVP-Personalkämmerlein brauch eine demokratische Durchlüftung. Welche energiepolitischen Vorstellungen ein/e künftige/r Vorstandsvorsitzende/r hat, wie er/sie die Zukunft der Bäder und die überfällige Tarifgestaltungsfrage einschätzt, welche abfallpolitischen Wege nach dem "noch interimistischen Müllexport" eingeschlagen werden sollen und wie den Bedürfnissen der InnsbruckerInnen gedient werden kann: All das sind Fragen, die alle BürgerInnen und damit stellvertretend städtischen Gremien interessieren müssen.
Meint Uschi
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3 Kommentare:
Kann man erfahren, wer außer mir sich noch beworben hat?
anna
hallo anna,
das ist ja das dilemma. da ich auch nur mediale gerüchte kenne, weiß ich ja nicht einmal, ob du dich beworben hast, geschweige denn, wer sonst noch.
hast du dich denn beworben?
uschi
dr schmid war exzellent und u.a. auch schon unter bürgermeister niescher finanzdirektor der stadt innsbruck - was viele vergessen.
ich glaube, dass die stadt sehr fähige finanzexperten hat - nichts wäre fataler als eine politversorgung der anna hosp oder eines anderen clowns.
bruno wallnöfer kann man mögen oder nicht. aber dass er sein handwerk versteht, kann wohl niemand, der fair ist, abstreiten.
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