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Dienstag, 6. Juli 2010

Das Bild der neuen Bürgermeisterin wird schärfer - damit aber nicht unbedingt vorteilhafter

Lnange habe ich beobachtet und geschwiegen. Denn jeder Mensch in einem neuen Amt soll nicht vor-be-urteilt sondern an seinem Handeln gemessen werden. Über 100 Tage Bürgermeisterin Oppitz-Plörer sind vorbei, Zeit für eine kleine Bilanz.
Sicherlich, etliche Altlasten aus der Ära Platzgummer - lächelnde Zusagen an Gott und die Welt - mussten aufgearbeitet werden. Alles läuft schneller effizienter, cleaner ab. Wobei Effizienz und Effektivität unterschiedliche Paar Schuhe sind.

Doch Woche für Woche gesellt sich kleinkariertes Machtgehabe in die scheinbar unberührbare coolness der "Neuen".

Da macht die IIG als Hausverwalterin grobe Schnitzer im O-Dorf satten unberechtigten Rückzahlungsforderungen an die MieterInnen. Doch anstatt an der vom Stadtblatt vor Ort veranstalteten BürgerInnendiskussion, an der sie mittels einer Entschuldigung und sich den BürgerInnen Stellen alle Sympathien hätte haben können, verweigert die Bürgermeisterin und als Eigentümervereterin politisch Verantwortliche die Teilnahme.

Doch nicht nur das, sie verbietet in letzter Minute auch dem Geschäftsführer der IIG das Erscheinen. So erwirbt man keine Sympathien, so vertreibt man sie.

Nächster Schauplatz.
Seit rund einem Jahr arbeiten StR Peer und ich - also ein Vertreter der Koalition und eine Vertreterin der grünen Opposition in Sachen Lösung der Parkplatzprobleme im Westen der Stadt eng zusammen. Doch das darf nach Auffassung von Bürgermeisterin Oppitz-Plörer nicht sein. Aus einem fix und fertigen Artikel in "Innsbruck Informiert", in dem die BewohnerInnen zu zwei Bürgernachmittagen geladen werden, musste mein Name auf Anordnung der Bürgermeisterin wieder eliminiert werden.

Soweit ein paar Eindrücke von der neuen Ära, die ja bald schlimmer wird, als die alte.
Bin schon gespannt auf den nächsten Streich.

Uschi

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

die neue ära wird die unmenschlichste seit vielen jahren und die ganze stadt (wie du sicher weißt) wird nun in einen de facto familienbetrieb umgemodelt. als ob die stadt privateigentum der bürgermeisterin wäre. bei kritiken wird wie ehedem beim kgb recherchiert - dann gnade dem kritiker.
die distanz, die sie ausstrahlt, hat sie auch zu den leuten. menschlichkeit ist sicher nicht ihre stärke.
dagegen war die wilde hilde geradezu eine soziale madonna. und ist eine bürgermeisterin die uns keinen cent politpension kostet. dass sie nur gleich geehrt wird wie der obenfeldner, niescher etc. ist nicht fair. ideal wäre, wenn sie noch zu lebzeiten eine ehrung vielleicht durch die namensgebung einer zentralen straße oder so ähnlich erfahren dürfte.
dass jede partei, am meisten ihre eigene, den verzicht auf die politpension direkt schamhaft verschweigt, zeigt mit welchen schmarotzern wir es nach der hilde zu tun haben. alle haben angst, dass sie auch auf die pension verzichten müssen.
hilde hat immer hervorragend bilanziert, war zwar manchmal hysterisch - wir werden sie uns aber in bälde herbeisehnen.

 
Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at