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Mittwoch, 21. Juli 2010

Die junge Stadtführung schaut recht alt aus

Während europäische Weltstädte landauf landab stolz auf den Anstieg des Radverkehrs sind, auf ihren Homepages das Fahrrad als Hauptantwort auf ihre mobilen Erfordernisse präsentieren, sich hohe Ziele - wie einen 50%igen Radanteil für den Weg zur Arbeit - stecken und somit als Stadt quasi umsatteln im wahrsten Sinn des Wortes, denkt unsere Weltstadtführung darüber nach, die Fahrräder aus der Maria Theresienstraße zu verbannen. Aber wer die neue urbane Prachtstraße offenbar als Wohnzimmer aus dem „Home sweet Home“-Katalog sieht, der/die muss wohl aufräumen. Und Räder haben bekanntlich im Wohnzimmer nichts verloren – oder?

Auch wenn das Ansinnen ins Leere geht, weil ein Radabstellverbot schlichtweg nicht machbar ist – auch dort, wo Radfahren verboten ist, kann Frau es zum Ziel schieben und dort abstellen – so zeigt es doch, wie kleinkrämerisch, abseits jeder Aufbruchstimmung Richtung zukunftsweisender Mobilität unser Stadtführung ist.

Räder raus, Grün außen vor, Autos rein und Sonnensegel drüber, das ist eine neue Stadtführung mit altbackenen Rezepten.

Montag, 19. Juli 2010

Bürgermeisterin will Maria Theresienstraße dicht machen. Für uns ist klar: Maria Theresienstraße darf nicht zur touristischen Kulisse werden


Schnell noch vor der gemeinderätlichen Sommerpause will die neue Bürgermeisterin Veranstaltungsrichtlinien für das „pulsierende Zentrum, die Visitenkarte der Stadt“ – wie sie die neu gestaltete nördliche Maria Theresienstraße nennt, durch den Stadtsenat winken.

„Das wird nur gegen heftige Gewitter der Grünen möglich sein. Denn was da unter „standortadäquaten“ und damit genehmigungsfähigen Veranstaltungen und solchen, die künftig im zentralen öffentlichen Raum unmöglich sein sollen, aufgezählt wird, macht die Maria Theresienstraße schlichtweg dicht für die BürgerInnen. Dicht für alle, die dem Geschmack von Bürgermeisterin, Tourismusverband und Teilen der Innenstadtwirtschaft nicht gefallen. „Dicht für die Demokratie, dicht für bunte Vielfalt, dicht für Urbanität im wahrsten Sinn des Wortes. Dafür aber weit offen für ÖVP-Klientel und TouristInnen. Die Maria Theresienstraße soll offenbar einfach zur gelb-schwarzen Exklusivmeile und zur touristischen Staffage werden.

Grundsätzlich möglich sind künftig nach bürgermeisterlichem Geschmack:

· Ausgewählte (temporäre) Gelegenheitsmärkte (wie Christkindlmarkt)
· Vereinzelte insb. vom TVB organisierte Promenadenkonzerte
· Kleinkonzerte (u.a Pianoabende, Jazz ohne Verstärker) im Rahmen der Gastgartensaison
· Traditionsveranstaltungen, wie Fasching, Stadtfest, Festumzüge
· Vereinzelte und bereits bewährte Sportveranstaltungen die insb. von der IMG organisiert werden – Silvesterlauf, Stadtlauf
· Ausgewählte Veranstaltungen von angesiedelten Unternehmen – Geschäftseröffnungen, Firmenjubiläen, Modeschauen
· Sonderveranstaltungen sind jeweils vom Stadtsenat zu genehmigen.

Weihnachtliche Kunstglitzerbäume ja, richtige Märke nein und was an ins Stadtzentrum verpflanzte Dorfzeltfeste, Schützenaufmärsche und Faschingsumzüge urban und standortadäquat sein soll, bleibt Frau Bürgermeisterin schuldig. Offenbar will sie doch lieber Dorfkaiserin als Stadtoberhaupt sein, oder man macht einfach die eigene Klientel standortadäquat, um sie nicht vom unadäquaten Standort auszuschließen.

Dass im Gegenzug neben kommerziellen Werbe- und Verkaufständen bzw. Veranstaltungen, regelmäßigen Großmärkten und sonstigen Sportveranstaltungen auch Parteiveranstaltungen, Informationsveranstaltungen (wie Infostände von NGO´s, NPO´s und Religionsgemeinschaften) sowie karitative Stände und Staffelmalerei nicht genehmigungsfähig sein sollen, schlägt dem Fass den Boden aus. Da kann man wohl nur auf die verfassungsrechtliche Vernunft der Stadtsenatsmehrheit hoffen.

Denn das, was da im Raum steht, bzw. bald nicht mehr im Theresienanischen Straßenraum stehen soll, hat mit demokratisch verbrieften Rechten auf Nutzung des öffentlichen Raumes nichts mehr zu tun.
Dass für die genehmigten Veranstaltungen angesichts des erstklassigen Standortes nur hochwertiges Mobiliar usw. verwendet werden darf und alles farblich und typologisch aufeinander abzustimmen sein muss, ist da angesichts offenbar regierender provinzieller Schöner Wohnen - Katalogästhetik auch nicht mehr verwunderlich.

Dienstag, 6. Juli 2010

Das Bild der neuen Bürgermeisterin wird schärfer - damit aber nicht unbedingt vorteilhafter

Lnange habe ich beobachtet und geschwiegen. Denn jeder Mensch in einem neuen Amt soll nicht vor-be-urteilt sondern an seinem Handeln gemessen werden. Über 100 Tage Bürgermeisterin Oppitz-Plörer sind vorbei, Zeit für eine kleine Bilanz.
Sicherlich, etliche Altlasten aus der Ära Platzgummer - lächelnde Zusagen an Gott und die Welt - mussten aufgearbeitet werden. Alles läuft schneller effizienter, cleaner ab. Wobei Effizienz und Effektivität unterschiedliche Paar Schuhe sind.

Doch Woche für Woche gesellt sich kleinkariertes Machtgehabe in die scheinbar unberührbare coolness der "Neuen".

Da macht die IIG als Hausverwalterin grobe Schnitzer im O-Dorf satten unberechtigten Rückzahlungsforderungen an die MieterInnen. Doch anstatt an der vom Stadtblatt vor Ort veranstalteten BürgerInnendiskussion, an der sie mittels einer Entschuldigung und sich den BürgerInnen Stellen alle Sympathien hätte haben können, verweigert die Bürgermeisterin und als Eigentümervereterin politisch Verantwortliche die Teilnahme.

Doch nicht nur das, sie verbietet in letzter Minute auch dem Geschäftsführer der IIG das Erscheinen. So erwirbt man keine Sympathien, so vertreibt man sie.

Nächster Schauplatz.
Seit rund einem Jahr arbeiten StR Peer und ich - also ein Vertreter der Koalition und eine Vertreterin der grünen Opposition in Sachen Lösung der Parkplatzprobleme im Westen der Stadt eng zusammen. Doch das darf nach Auffassung von Bürgermeisterin Oppitz-Plörer nicht sein. Aus einem fix und fertigen Artikel in "Innsbruck Informiert", in dem die BewohnerInnen zu zwei Bürgernachmittagen geladen werden, musste mein Name auf Anordnung der Bürgermeisterin wieder eliminiert werden.

Soweit ein paar Eindrücke von der neuen Ära, die ja bald schlimmer wird, als die alte.
Bin schon gespannt auf den nächsten Streich.

Uschi

Freitag, 2. Juli 2010

SEELENFUTTER UND KULISSENSCHIEBEREIEN

Grüne Streifzüge durch das Innsbrucker Kunst- und KulturgeschehenLiebe Freundinnen und Freunde,die Bezirksgruppe der Innsbrucker Grünen bietet Euch seit Jänner 2009 in angenehmem Rahmen Streifzüge durch das Innsbrucker Kunst- und Kulturleben an. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen wollen wir gemeinsam Kulturveranstaltungen, Ausstellungen, Kunstproduktionsorte usw. besuchen und unter fachlich kompetenter Begleitung hinter die Kulissen, auf die Hintergründe, ins Innenleben blicken.Wir haben dafür mit Freitag ab spätem Nachmittag oder Samstag versucht Termine anzubieten, die es auch Berufstätigen ermöglichen, teilzunehmen.

SEELENFUTTER UND KULISSENSCHIEBEREIEN 9 findet am

Freitag 9.7.2010 um 17.00 Uhr statt.
Herr Walde Helmuth führt uns durch den „musealen Teil“ der Seifenfabrik Walde in der Innstraße 23 in St. Nikolaus.

Die Firma Walde, 1777 gegründet, ist die älteste Seifenfabrik und eines der ältesten Familienunternehmen Österreichs. Die Firma Walde ist seit 7 Generationen im Besitz der Familie Walde und jede Generation der Familie setzte auf Qualität ihrer erzeugten Ware. Dadurch konnten auch wirtschaftlich schwierige Zeiten im Laufe der Jahrhunderte überstanden werden. Mittlerweile werden neben Seifen noch andere Reinigungsmittel, Waschpulver, Kosmetika und Speisefette hergestellt. Seit 1968 ist auch die Kerzenfabrik in das Unternehmen integriert. Umweltgerechte Produkte in überzeugender Qualität sind die Vorgabe für die nächsten Jahrzehnte.

Die 230 Jahre Seifenproduktion in St. Nikolaus haben auch „maschinelle Spuren“ hinterlassen, die und Helmuth Walde zeigen wird.

Der Eintritt ist frei.

Treffpunkt kurz vor 17.00 Uhr vor dem Haus Innstraße 23 in St. Nikolaus.
Wir bitten um Anmeldung bis spätestens Mittwoch 7.7.2010 um 12.00 in unserem Sekretariat unter 0512/ 5360 - 1330 oder innsbruck@gruene.at.Auf Euer Kommen freuen sich

Uschi Schwarzl und Markus Dziemballa
 
Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at