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Donnerstag, 20. Mai 2010

Kulturzuckerln im Innsbrucker Sommer

LRin Palfrader und StRin Moser haben heute Kulturzuckerln für den Innsbrucker Sommer angekündigt. Wer wieviel Steuergeld, verteilt über den Verein Innsbrucker Sommer, dessen Mitglieder lauter Poltikerinnen bzw. öffentliche Körperschaften sind, erhält, wollen sie nicht sagen. Dafür wurden heute im Gemeinderat unsere Anträge auf Rettung von Kinovi(sie)on (ganze 2.0000.- an einem Gemeinderatstag, an dem von der schwarz/schwarz/roten Stadt-Koalition für die Goldmedaille eines Olympioniken 7.000.- beschlossen wurden) und auf runden Tisch für endlich langfristige Lösung fürs Kulturgasthaus Bierstindl abgelehnt. Das sind die wahren Kulturzuckerln des Sommers.

Meint Uschi

Donnerstag, 6. Mai 2010

Bericht von der Baumtour

Liebe Alle,
vielen Dank für eure vielen interessierten Kommentare hier im Blog und auf Facebook. Ich kann euch kurz von der Besichtigungsfahrt berichten, die für mich wirklich sehr spannend und aufschlussreich war. Es waren 2Mitarbeiter von Gartenamt und Grünplanung dabei und ich hatte den Eindruck, dass es hoch an der Zeit war, dass sich die Stadtführung endlich mal für sie und ihre Arbeit bzw. ihr Wissen interessiert hat.Ich habe zwar ein recht genaues Protokoll samt Fotos von der Tour gemacht, aber das würde den Rahmen sprengen. Daher hier nur so viel:
Es ist markant, dass dort, wo die Bäume im Straßenraum ununterbrochene grüne Pflanzstreifen zur Verfügung haben, gutes Wachstum und gute Pflege samt Kronenschnitt zur Kronenhebung stattfinden. Dort wo es nur Baumscheiben gibt, oft ohne Schutzgitter, und wie Beton "festgetrampelt" schauts schlechter aus. Vor allem dort, wo die Bodenbedingungen schlecht sind (über den Daumen Wurzeldimension = Kronendimension)wirkt auch das Salz besonders agressiv.
Ich denke, meine Stoßrichtung ist klar - keine Kappungen oben, und unten von Plaungsbeginn an mehr Platz für die Bäume.
In der Innenstadt ists wirklich ein Problem, weil da unterirdisch schon beinahe alles mit Leitungen voll ist. Da ist das Amt grad dabei, sich neue Verfahren, Art unterirdiasche Pflanztröge, anzusehen.
Besonders spannend für all jene, die Baumpflanzungsvorschläge gemacht haben: Die Grünplanung hat einen stadtweiten "Baumreihenplan", den sie auf meine Nachfrage gezeigt haben. Ich hatte den Eindruck, als ob der fast allen PolitikerkollegInnen neu gewesen wäre. Da möchte ich einhaken. Da muss Verbindlichkeit und Ergänzung in den Stadtteilen durch die BürgerInnen her. Da müssen Grünplanung und Gartenamt nicht zur nachträglichen Behübschung von Straßenbauten sondern von Anfang an in die Planung - auch jetzt bei der Regional- und Straßenbahn eingebunden werden.In der Rossau funktioniert das ganz gut. Da gibts nicht nur diese rechtzeitige Kooperation sondern privatrechtliche Vereinbarngen mit Privaten, an Straßenseiten auf Privatgrund auf eigene Kosten Bäume zu pflanzen und diese auch zu pfelgen.
Leider hier nur ein kleiner Anriss, aber viel Unterfutter zum politischen Weiterarbeiten.
lg uschi

Dienstag, 4. Mai 2010

Wo sollen Bäume gepflanzt werden?

Liebe Leute,

morgen, Mittwoch 5.5. unternimmt der Innsbrucker Stadtsenat eine Tour durch Innsbruck, um sich mit den Bäumen in der Stadt zu beschäftigen. Laut Einladung sollen wir dabei gelungene oder weniger gelungene Baumstandorte ausfindig machen und gleichzeitig die Möglichkeiten weiterer Baumstandorte überprüfen.
Daher meine Bitte an alle: Schickt mir doch eure Wünsche und Anregungen. Wo sollten eurer Meinung nach in Innsbruck, in eurem Wohnumfeld, in Straßenzügen, die ihr täglich frequentiert, Bäume gepflanzt werden.
Ich werde eure Anregungen - natürlich weit über die morgige Besichtigungsfahrt hinaus - sammeln, prüfen und wann immer möglich einbringen.

Liebe Grüße
Uschi
 
Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at