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Dienstag, 20. April 2010

Begeisterung der BürgerInnen über Ausbau Innsbruck-Süd enden wollend

gestern veranstaltung der spö-wilten. StR pokorny-reitter und peer wollen mit ihren beamten untertunnelung grassmayrkreuzung und vollanschluss ins zentrum vorstellen. neue bürgermeisterin verbietet den beamten, teilzunehmen. autoritäre sitten werden prolongiert, ungeschicklichkeit der SPÖ ebenso - hättens halt nicht als SPÖ sondern als ressortführende eingeladen.
jedenfalls enttäuschte bürgerInnen, weil mangels fachbeamten detailfragen kaum beantwortet , präsentation für nichteingeweihte schwer nachvollziehbar und begeisterung fürs projekt überhaupt enden wollend - super. vielleicht könnt ma uns ja 39 mio und noch mehr verkehr ersparen werte stadtführung???

hofft uschi

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Die straßenrechtliche Verhandlung zur Grassmayrkreuzung ist ausgeschrieben, daher hier ein Vorschlag zum "Einspruch", sofern man das Parteienrecht noch so interpretieren kann....zur weiteren Verwendung -entschuldigen Sie die Länge -habe alles mir Relevante ausgehend von Ihrem online gestellten Plan zusammengeschrieben

Land Tirol, Landesstraßenverwaltung,
B 174 Innsbrucker Straße,
km 2,638 – km 3,276,
Untertunnelung Graßmayrkreuzung -
straßenrechtliche Baubewilligung
Geschäftszahl
Innsbruck, IIb1-L-3106/1-2010 7. 6. 2010


Einwendung gem. §42 Tiroler Straßengesetz
als „sonstige als Parteien in Betracht kommende Personen zu laden“ gem. Abs 2 §42.


Legitimation der Einwendung:
Gem §37 Tiroler Straßengesetz müssen Straßen folgenden Anforderungen gerecht werden.
(1) Straßen müssen nach den Erfahrungen der Praxis und den Erkenntnissen der Wissenschaft so geplant und gebaut werden, daß

a) sie für den Verkehr, dem sie gewidmet sind, bei Beachtung der straßenpolizeilichen und der kraftfahrrechtlichen Vorschriften sowie bei Bedachtnahme auf die durch die Witterung oder durch Elementarereignisse hervorgerufenen Verhältnisse ohne besondere Gefahr benützt werden können,
b) sie im Hinblick auf die bestehenden und die abschätzbaren künftigen Verkehrsbedürfnisse den Erfordernissen der Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs entsprechen,
c) Beeinträchtigungen der angrenzenden Grundstücke durch den Bestand der Straße sowie Gefährdungen oder Beeinträchtigungen der Nachbarn durch den Verkehr auf der Straße oder durch Erhaltungsarbeiten an der Straße, soweit solche Beeinträchtigungen nicht nach den örtlichen Verhältnissen und der Widmung des betreffenden Grundstückes zumutbar sind, so weit herabgesetzt werden, wie dies mit einem im Verhältnis zum erzielbaren Erfolg wirtschaftlich vertretbaren Aufwand möglich ist und
d) sie mit den Zielen der überörtlichen und der örtlichen Raumordnung im Einklang stehen.
.... Fortsetzung folgt

Anonym hat gesagt…

Die Projektunterlagen lassen erwarten, dass das vorliegenden Projekt den Punkten b) und d) nicht in ausreichendem Maße gerecht wird. Jede Person, die derartiges festzustellen vermag hat, die Pflicht, die Behörde jedenfalls von diesem Mangel in Kenntnis zu setzen, was mit diesem Schreiben gemacht wird.




zu:
b) sie im Hinblick auf die bestehenden und die abschätzbaren künftigen Verkehrsbedürfnisse den Erfordernissen der Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs entsprechen,

Zu den abschätzbaren künftigen Verkehrsbedürfnissen gehört die Vorhaltung ausreichender Flächen für einen leistungsfähigen öffentlichen Personennahverkehr. Folgende Bereiche sind hier unklar:
 Die Bahnsteigbreiten der Hst. Fritz Konzert Straße erscheinen nicht ausreichend – v.a. im Hinblick auf den Fußgängerverkehr, der am Bahnsteig beim Umsteigen entsteht. Gem. RVS 2.4 sollte die lichte Bahnsteigbreite bei starken Längsbewegungen 4,25m betragen!
 Flächenvorhaltungen für einen späteren Bau der Stubaital- bzw. Iglerbahndirekthereinführung (sei es entlang der ÖBB, über die Südbahnstraße oder über die Leopoldstraße) fehlen bzw. ist aus den Unterlagen nicht ersichtlich, ob eine später Adaption des hier projektierten Bauwerks kostengünstig und technisch einfach möglich ist. Ist z.B. die Südbahnstraßenanbindung mit ihren Kurvenradien und Neigungen auch für den späteren Einbau einer Straßenbahn verwendbar?
 Der Linksabbieger von Westen kommend in die Leopoldstraße im Bereich der Grassmayrkreuzung sollten nur für Busse reserviert werden, da ansonsten der PKW-Verkehr in einer nicht erwünschten Relation angelockt wird

Zu den abschätzbaren künftigen Verkehrsbedürfnissen gehört weiters die Vorhaltung ausreichender Flächen für den Rad und Fußgängerverkehr.
 Derzeit scheint nur nordseitig eine Radwegachse geplant zu sein. Bei einer Straße diese Größenordnung sind beiderseits Radwege oder aber eine 30km/h Beschränkung auf den entsprechend breiteren randlichen fahrstreifen notwendig. Fehlen südseitige Radwege, wird insbesondere die Radwegverbindung Wiesengasse-Westbahnhof-Holzhammerbrücke, deren mittelfristig lückenloser Ausbau wesentlich ist, vernachlässigt.
 Der Radwendel bei der Olympiabrücke sollten einen Neigung von 4% nicht übersteigen (es sei denn, der Höhenunterschied zwischen Brückenkopf und Ausgangspunkt beträgt gerade 6m – dann wären 5% zulässig – vgl. RVS 3.13)
 Im Bereich Neuhauserstraße fehlt ein Schutzweg zum westlichen Ende der Haltestelle.
 Die Geradeausfahrt von der Konzertstraße in die Tschamlerstraße sollte nur für den Radverkehr zulässig sein.

zu:
d) sie mit den Zielen der überörtlichen und der örtlichen Raumordnung im Einklang stehen.

Die Planung des Projekts erweckt den Eindruck, man hätte die verkehrsplanerischen Notwendigkeiten vor die städtebaulichen Ansprüche gestellt und nicht auf gleicher Ebene behandelt: Folgende Punkte sind nicht ausreichend behandelt worden:

 Die Grassmayrkreuzung wird durch den Tunnel zwar entlastet, aber der Verkehrsfluss in der oberen Ebene nicht tatsächlich reguliert. Die getroffenen Maßnahmen zeigen keine deutliche Abwertung der Leopoldstraße als Einfallsroute des Individualverkehrs sodass die Verkehrsberuhigung am Wiltenerplatzl nicht voll zur Wirkung gelangen wird. Die Kreuzung müsste so gestaltet werden, dass der Stadteinwärtsverkehr von Süden kommend jedenfalls nur in die Südbahnstraße geleitet wird und der Stadtauswärtsverkehr innerhalb der Stadt keinesfalls auf die Leopoldstraße gelockt wird (Templstraße und Schöpftstraße müssten dazu weiter rückgebaut werden). Der Nordsüdverkehr auf der Grassmayrkreuzung sollte auf ÖPNV und Radverkehr beschränkt werden.
 Die städtebauliche Gestaltung der Randzone zum Bahnhof und zum Südring hin wird durch die vorliegenden Planung in ein Korsett aus Klothoiden und Kreisbögen gestopft, das nichts mit städtebaulichen Studien wie z.B. des Büros Lorenz zu tun hat.
 Welche Bäume will man auf dem Grünstreifen bei der Straßenbahn pflanzen - Knapp darunter liegt doch der Tunnel, der später nach Westen verlängert werden soll?

Uschi Schwarzl hat gesagt…

wow, super du anonymer experte - wo war denn bitte wann die ausschreibung???? kannst mir das bitte mitteilen?

danke und lg

uschi

Anonym hat gesagt…

hier: http://www.tirol.gv.at/fileadmin/www.tirol.gv.at/themen/verkehr/verkehrsrecht/Kundmachungen/l-3106-1.pdf

lg
"Experte" ;-)

 
Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at