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Freitag, 26. Februar 2010

Das Ende einer Ära

So, wie sie einfach ist, ganz ohne besonderes Getue, überfallsartig fast hat Bürgermeisterin Hilde Zach gestern Nacht während der Gemeinderatssitzung mitgeteilt, dass das ihre letzte Gemeinderatssitzung gewesen sei.
Auch wenn jederzeit damit zu rechnen war, wenns dann plötzlich so weit ist, dann ist es doch traurig. Auch wenn wir politische Kontrahentinnen waren, uns in vielen Punkten unterscheiden, uns nichts geschenkt haben, die gegenseitige Wertschätzung ist über all die Jahre gemeinsamer Stadtpolitik nie verloren gegangen. Im Gegenteil, sie ist mit den Jahren gewachsen. Jetzt kommt die Zeit für Neues, in der Koalition grummelt es gewaltig, der Gemeinderat gewinnt an Bedeutung, ein Hauch von freiem Spiel der Kräfte weht durchs Haus.
Und sie wird uns fehlen, die Hilde Zach.

Danke sagt

Uschi Schwarzl

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

woww, ein total menschlicher und liebenswürdiger kommentar. - danke uschi.

ich persönlich schätze die frau zach sehr. sie stammt aus einer bienenfleißigen familie - sie arbeitete über all die jahre mehr als hart (auch in der privatwirtschaft!).
wegen ihrer geraden art und klaren sprache vermochte sie sich vielleicht bei den leuten nicht so beliebt zu machen wie es ihr aufgrund ihrer leistungen absolut zugestanden wäre.
wer hingegen eine hart arbeitende, nicht den leuten honig ums maul schmierende politikerin bevorzugte, für den war hilde zach ein glücksfall.

hilde zach wird als große persönlichkeit in die geschichte eingehen.
ich wünsche ihr noch eine erfüllte zeit und viele glückliche momente. hoffentlich schont sie sich endlich etwas.

mit ihr verliert die österreichische politik die absolut härteste arbeiterin.

wome hat gesagt…

Abgesehen davon, dass manche Kommentare zum Rückzug der Bürgermeisterin wie Nachrufe klingen, ist der Respekt, der ihr nur beim Ausschied aus der Politik zuteil wird, bemerkenswert. Auch Grüne haben sie ja zu Beginn eher spöttisch abgekanzelt (etwa als "Fleischkäshilde"). Sie hat es sich und allen nicht immer leicht gemacht (erinnert sei nur an die letzte Ausage betreffend Performance im Kunstraum). Was ihr Politikverständnis auszeichnet, stand ihr mitunter auch im Weg (siehe wieder oben). Trotzdem wirkt ihr Engagement echt und nicht aufgesetzt, das geht vielen heute ab. Hoffentlich nicht auch ihrer Nachfolger(in).

Anonym hat gesagt…

jetzt ist ist es zeit, das stadtrecht anzugehen. neue zeiten brauchen neuen handlungsspielraum.

Uschi Schwarzl hat gesagt…

da hast du ganz recht. morgen gibts PK zu unseren forderungen

lg uschi

Anonym hat gesagt…

- Nicht vergessen sollte man/frau, dass die „Ära“ Zach/Vanstaa mit der „Rettung“des bürgerlichen Lagers und dem Niedergang der Sozialdemokratie verbunden ist.Im April 1994 erhob noch Norbert Wimmer als Listenführer der stimmenstärksten Partei den Anspruch auf den Bürgermeister.
Statt versprochener Bürgrmeister Direktwahl .Politschacher
Nein Frau StRIn:Hilfde Zach wird einem demokratischem Innsbruck nicht fehlen.

Anonym hat gesagt…

endlich zeit zu modernisieren, die boanlmesser sind zwar weg, die hakeln liegen aber no bereit...

es sollte niemand hinaufgehievt werden, der früher nicht einmal im stadtsenat war, als die koalition abgeschlossen wurde. das wäre eigentlich nur ein akt politischer anständigkeit.


und bezeichnend, dass die s schon wieder in die lewinsky-stellung geht, auch wenn das gegenüber nicht clinton heisst und das türl zu ist.

Anonym hat gesagt…

i versteh echt die politisch verantwortlichen, also die gemeinderäte nit - die bürgermeisterin is weg, beide vize - das is doch für jeden normalen a total neue situation. neuwahlen her, aber fix.
der vertrag wurde doch mit ganz anderen köpfn ogschlossn - oder...
is die s denn echt seit jahrzehnten so schlecht, dass sie sich vor neuwahlen fürchtet? dann würd i aber gschwind die führung austauschen - weil die gleiche mannschaft gibts auch no 2012...

 
Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at