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Samstag, 6. Februar 2010

Berufung nach Wien bestätigt Stefan Bidners Arbeit und Zachs launenhafte Kulturpolitik

Die Berufung des künstlerischen Leiters des Kunstraumes Innsbruck, Stefan Bidner, zum Kurator des 20er Hauses in Wien ist eine eindrucksvolle Bestätigung seiner Arbeit hier in Innsbruck.Er hat das unter teilweise prekären finanziellen Bedingungen bewerkstelligt, mitverursacht durch eine manchmal nicht nachvollziehbare und launenhafte bürgermeisterliche Kulturpolitik. Dass jetzt nachträglich im vorgestrigen Kulturausschuss die ohnehin einen Tiefststand darstellende Jahressubvention für den Kunstraum auf die Tagesordnung musste, hätte sich Frau Bürgermeisterin ersparen können, sie hätte einfach ihre persönlichen Sympathien bzw. Antipathien hintanstellen müssen und so wie bei allen anderen größeren Institutionen im Dezember auch für den Kunstraum den Dreijahresvertrag abschließen können. Denn es sei ja immer klar gewesen, dass ein allfälliger Abgang des künstlerischen Leiters ja keineswegs die Existenz des Kunstraumes in Frage stellt..
Diese Existenz hat bisher eigentlich nur die Stadtführung in Frage gestellt, die vor vielen Jahren zwar das Projekt als Vorläufer für ein Kunsthaus zu ihrem gemacht hat, dann aber die Arbeit nicht entsprechend monetär und ideell wertgeschätzt hat. Mir ist auch kein entsprechender Kunstankauf seitens der Stadt erinnerlich, obwohl es eine der großen Qualitäten der Arbeit von Stefan Bidner war, dass die Arbeit vieler KünstlerInnen direkt vor Ort für den Kunstraum, für Innsbruck produziert wurde.
Ich wünsche Stefan Bidner viel Erfolg bei seiner künftigen Aufgabe in Wien. Das ist eine große Bestätigung und Herausforderung für ihn - für die Stadt Innsbruck aber ein selbst mitverschuldeter Verlust.

Meint Uschi

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Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at