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Dienstag, 19. Januar 2010

Die Performance von Zach macht sie zur kulturpolitischen Wiederholungstäterin

Wie heute bekannt wurde, hat BMin und Kulturreferentin Zach auf ihrer montäglichen Pressekonferenz Konsequenzen angesichts der Performance des Künstlers Flatz letzten Freitag im Kunstraum angekündigt. Angesichts der Tragödie in Haiti sei diese Performance Heuchelei, niemand habe ihr erklären können, was mit "schuldig" und "nicht schuldig" gemeint gewesen sei, und die Aktion werde sich irgendwie auswirken.

"Zach wird mit diesen Äußerungen zur kulturpolitischen Wiederholungstäterin. Nach ihren öffentlichen Äußerungen nach dem Konzert von Marylin Manson und der Untersagung von Performances im Rahmen von Performic auf touristisch interessanten Plätzen der Stadt folgt jetzt der dritte Streich", kann die Kultursprecherin der Innsbrucker GRÜNEN StRin Uschi Schwarzl nur den Kopf schütteln.
Ohne dabei gewesen zu sein, wird da gemutmaßt, beurteilt, verurteilt, gemaßregelt und politische MÜG gespielt.
Nicht die Performance ist angesichts der Tragödie in Haiti Heuchelei, sondern die Instrumentalisierung dieser Katastrophe durch eine Zensurmeisterin. Und allein der Versuch, bei den Veranstaltern herauszufinden, was mit "schuldig" und "nicht schuldig" gemeint gewesen sei, zeigt die Ahnungslosigkeit.

"Das herauszufinden oder besser herauszufühlen ist eine individuelle Angelegenheit jeder/s einzelnen Teilnehmerin im Publikum, wie überhaupt die Reaktion, die Demaskierung, die Verunsicherung, das Aufwühlen des Publikums die essentielle Herausforderung dieser Performance war", merkt Schwarzl, selbst einige Zeit bei der Performance anwesend, an.

Und augenscheinlich wirkt die Performance weit über den Kreis jener, die teilgenommen haben, hinaus. Die unsägliche Reaktion der Bürgermeisterin bestätigt das. Fast möchte frau darüber sinnieren, ob sie nicht sogar unfreiwilliger Teil der Perfomance ist. Wenn Frau Zach jetzt auch kryptisch ankündigt, dass klar sei, dass sich die Aktion irgendwie auswirken werde, kann das ja wohl nur weiteres "Kunstraum-Bashing" bedeuten, fürchtet Schwarzl und fordert Zach auf, endlich damit aufzuhören, nicht nur sich selbst sondern die ganze Stadt mit ihren kulturpolitischen Aktionen lächerlich zu machen.

Uschi

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Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at