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Mittwoch, 20. Januar 2010

6.000.- für ein erweiteres Fauennachttaxi. Ein kleiner Betrag mit großer entlarvender Wirkung

Vor einiger Zeit hat meine Kollegin Ulli Schindl-Helldrich im Gemeinderat beantragt, das Betriebsende des Frauennachttaxis von 2.00 auf 4.00 Früh zu verschieben.
Heute wurde im Stadtsenat darüber debattiert und abgestimmt, ob uns die Mehrkosten pro Jahr in Höhe von 6.000.- EURO das Wert sind. Sind sie uns Grünen sehr wohl, der Gelb-schwarzen Koalitionshälfte leider gar nicht.

Diese Ablehnung hat einiges an Heuchelei und Rollenbildern zutage gefördert. Während problemlos Hunderttausende für die MÜG (Mobile Überwachungsgruppe der Stadt) hingeblättert werden, und die Stadt so Polizeiaufgaben an sich zieht, sind 6.000.- in jenem Bereich, wo wir Kompetenzen haben und die Stadt wirklich etwas für die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Frauen tun könnte, zuviel. Da wird von unser aller Frau Bürgermeisterin plötzlich auf Selbstbestimmung in der Sicherheit verwiesen – hä und warm brauchts dann die MÜG?

Nett auch die Performance unseres schwarzen Vize. Sprenger. Der glaubte wohl über das Frauennachttaxi sein Frauenrollen- und Gesellschaftsbild retten zu können. Wär ja noch schöner, wenn wir das Frauennachttaxi nicht nur spät abends den Frauen bieten, die von der Arbeit nach Hause fahren sondern nächtliches bis frühmorgendliches Ausgehen von jungen Frauen mittels Nachttaxi fördern würden. Dass auch frühmorgens in der Gatsro arbeitende Frauen gerne sicher nach Hause kommen, wird da gar nicht erst mitbedacht.

Natürlich konnte auch unser Familienstadtrat Kaufmann nicht auf eine Wortspende verzichten. Ein Vater, dem das Taxi für seine Tochter wichtig sei, könne ihr ja 10.- dafür mitgeben.

Sehr realitätsnah – oder???

6.000.- für ein erweiteres Fauennachttaxi. Ein kleiner Betrag mit großer entlarvender Wirkung.

Meint Uschi

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Laut euch Grünen ist ja Innsbruck sooooo sicher

Uschi Schwarzl hat gesagt…

haben wir genauso wenig gesagt, wie sicherheit und sicherheitsgefühle zum politischen aufwachteln missbraucht. allerdings sagen wir, dass die stadt sich nicht eine quasi-polizei halten soll, sondern dort tätig werden soll, wo sie zuständig ist und wirklich was tun kann. wie eben beim frauennachttaxi

lg uschi

Mariahilfbewohner hat gesagt…

Jammerts nit dauernd davon das die MÜG soviel kostet. Wenn ich sehe wie diese Truppe die Parkzonen kontrolliert (bin selber Anrainer und immer auf der Suche nach einem Parkplatz gewesen) kann ich mir durchaus vorstellen das sich die MÜG selber finanziert. A paar hundert Zettel zu je 21 Euro werdens sicher sein jeden Tag. Rechnen sie selbst Frau Schwarzl.

Anonym hat gesagt…

da stimm ich dem Mariahilfbewohner zu! auch bei mir (Rennweg) kontrolliert die MÜG sehr oft! Gott sei Dank!!!

Anonym hat gesagt…

bin striktest gegen a nachttaxi für weiber rund um die uhr. das is aussighauts geld, um es einmal klipp und klar zu sagen!! früher wurden die weiber a nit massenhaft umbracht oder vergewaltigt. in der heutigen zeit spielts doch nimmer solche spinnereien.
aber koaner draut si das ozudrahn - davor büßn alle. wenn a weib bis 2h untwerwegs is, soll sie sich GEFÄLLIGST a taxi zahlen. außerdem gibts eh die nightliner.


so idiotische ideen wie das weibertaxi gehörten von den ALLEN gemeinderäten und stadtpolitikern vom gehalt ozogen. dann wärs ruckzuck ogstellt.

so schauts aus.

Anonym hat gesagt…

die nächste forderung von enk is dann vermutlich dass die stadt die monatsbindn kafft und für schiache haggl callboys finanziert.

Anonym hat gesagt…

WOW! schreiben die grünen wieder selber kommentare - damit sie wieder in der "opferrolle" sind!

Fridrich Müller hat gesagt…

Dank, Uschi
ideals

 
Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at