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Donnerstag, 3. Dezember 2009

Kunst - Raum -Klima

Was Innsbruck und den Kunstraum betrifft, so hab ich es schon länger erwartet, dass der Politik der Stadt gegenüber dem Kunstraum irgendwann Konsequenzen folgen werden. Der Abgang von Stefan Bidner ist eine bittere Konsequenz, ist es ihm mit dem Innsbrucker Kunstraum in den letzten Jahren doch hervorragend gelungen, Innsbruck auch im internationalen zeitgenössischen Kunstgeschehen zu positionieren.

Auch wenn im Kunstbetrieb das Annehmen neuer Herausforderungen anderswo und damit personelle Änderungen vor Ort dazu gehören, so ist der Abgang doch folgenreich, weil er keiner mit einem positiven Blick zurück ist, sondern leicht fällt, ja mit Enttäuschung und Zorn verbunden ist.

Da hat die Innsbrucker Kulturpolitik - in diesem Fall wirklich namentlich BMin Zach - große Fehler gemacht. Da haben persönliche Beleidigtheit, unbegründeter Bestemm und unintelligente Sturheit Subventionspolitik, im Klartext Subventionskürzungspolitik betrieben. 2 mal in kurzen Abständen hat die Stadt als Hauptgeldgeberin gekürzt und damit eigentlich Kindesweglegung betrieben. War doch der Kunstraum von Anfang an als "Vorläuferprojekt auf dem Weg zu einem Kunsthaus" gedacht.

Kindesweglegung seitens der Stadt, chronische Unterdotierung durch das Land und demnach auch kein Steigerungsinteresse des Bundes, das sind fatale kulturpolitische Ingredienzien, die nicht nur existenzbedrohlich sind sondern fast schon Desinteresse am Geschehen bekunden. Der leichte Abgang im Zorn ist daher nachvollziehbar.

Nicht aber diese Art der Kulturpolitik.

meint Uschi Schwarzl

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