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Mittwoch, 30. Dezember 2009

Das Schröksnadelimperium schlägt zurück

Zuerst einmal hoffe ich, dass alle LeserInnen und FreundInnen erholsame Feiertage hinter sich haben. Ich genieße jedenfalls die Tage mit Familie, Rodeln, Kochen, Essen, FreundInnen einladen .... sehr. Ein Tiefschlag unter die Gürtellinie durfte aber nicht fehlen. So zu lesen in der TT vom 29.1. als Leserbrief der BergiselbetriebsgesmbH. (BBG) Mein alljährliches Aufdecken der Nichteinhaltung des Vertrages zwischen Schröksnadelimperium und Stadt Innsbruck hat den Geschäftsführer der BBG veranlasst, in einem persönlich recht untergriffigen, Äpfel mit Birnen vergleichenden, an den Tatsachen vorbeigehenden Leserbrief zu reagieren.

Das hat mich zu unten stehendem Leserinnenbrief meinerseits veranlasst. Jedenfalls zeigt mir die Reaktion der BBG, dass unsere jahrelange Aufdeckarbeit offenbar doch ins Schwarze trifft.

Liebe Grüße

Uschi

Als persönlich in einem Leserbrief am 29.12.09 vom Geschäftsführer der BergiselbetriebsGesmH. Angegriffene ersuche ich um Veröffentlichung folgenden Leserinnenbriefes:

Glücklich ist, wer vergisst

Die Bergiselschanze ist architektonisch gelungen und ein wichtiges Sport- und Kulturzentrum für Innsbruck und Tirol. Wir Grüne haben maßgeblich dazu beigetragen, dass es zu einem Architekturwettbewerb und damit zu architektonischer Qualität gekommen ist. Dass Air & Style und damit moderne Eventkultur zurück in Innsbruck ist, freut uns ganz besonders.Die öffentliche Hand und damit die SteuerzahlerInnen haben für dieses Stadion den überwiegenden Anteil bezahlt. Diese Tatsache wird im oben erwähnten Leserbrief ebenso vergessen, wie die Tatsache, dass die Stadt Innsbruck der Einhaltung des Mietvertrages mit der Bergisel-Betriebsgesellschaft ständig nachlaufen muss. Der Stadt steht nämlich eine Miete von 5% aus Eintrittserlösen aus Besichtigungen und Veranstaltungen (auch Dritter) zu. Und seit Jahren fördern Grüne Anfragen bzw. die entsprechenden Antworten der Bürgermeisterin zutage, dass die Einhaltung des Mietvertrages durch die BBG in dieser Hinsicht alles andere als friktionsfrei ist. Wenn also behauptet wird, es gebe keinen Streit zwischen Stadt und BBG, wird nicht meine sondern die Glaubwürdigkeit von Bürgermeisterin Zach in Frage gestellt.Ich sehe es als Aufgabe der Grünen als stärkste Opposition im Gemeinderat, dafür zu sorgen, dass es in dieser Stadt nicht Gleiche und Gleichere gibt, auch wenn es sich um die Aktivitäten von Herrn Prof. Schröcksnadel handelt. Persönliche und untergriffige Angriffe werden mich in dieser Hinsicht nicht mundtot machen.

Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl - DIE GRÜNEN

Donnerstag, 24. Dezember 2009

24. - keine These, sondern

recht schöne und erholsame Tage allen FreundInnen und LeserInnen

wünscht ganz herzlich

Uschi

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Advent, Advent,.... 24 Thesen gegen den Südringausbau

Irgendwie funktoniert das nicht mit dem Bild. Daher bitte einfach Sonjas Blog besuchen - www.sonjapitscheider.at

Sorry, aber da muss ich noch irgendwas lernen.

Liebe Grüße

Uschi

Advent, Advent,...... 24 Thesen gegen den Südringausbau


hier ein Plan vom Ausbaugebiet samt eingefügten Kritikpunkten. Graphik von meiner Kollegin Sonja Pitscheider.

Uschi

Dienstag, 22. Dezember 2009

Advent, Advent,..... 24 Thesen gegen den Südring-Ausbau

Verkehrs- und Tiefbaupolitik heute für die Zukunft kann man doch bitte nicht mehr mit Rezepten aus den 60ern des letzten Jahrhunderts machen. Innerhalb der nächsten 20 Jahre wird sich der modal split - die Fortbeswegungsart - massiv zugunsten des Gehens, Radfahrens und der Öffis entwickeln. Wird er nicht nur, muss er, wollen wir einen wesentlichen Beitrag gegen CO2 und für den Erhalt unserer Städte leisten. Der verbleibende Individualverkehr wird auf e-Mobilität umsteigen. Parkscheinautomaten werden zugleich Stromtankstellen sein. Schon heute denken gescheite ArchitektInnen darüber nach, wie Tiefgaragen von heute für eine ganz andere Nutzung morgen geplant werden können.

Das wäre städtische Mobilitätspolitik mit Esprit, Visionen, Begeisterung. Aber doch bitte kein Südringausbau.

Meint Uschi

Sonntag, 20. Dezember 2009

Advent, Advent,.... 24 Thesen gegen den Südringausbau

Aus morgen wurde überübermorgen, aber Arbeit, Haushalt, Weihnachtsfeiern,... lassen derzeit kaum Luft. Daher heute wieder drei Thesen

1) wenn man den Südring im Bereich Grassmayrkreuzung beruhigen will, muss man ihn nicht untertunneln. Warum nicht einfach eine Durchfahrtssperre?
2) Und wie dann von Ost - nach West? Über die Autobahn. Wir haben 4 Autobahnanschlüsse, es muss niemand vom DEZ in die Lohabachsiedlung über den Südring stauen.
3) Und wie dann die Leopoldstraße und Wiltener Platzl vom Innenstadteinfahrtsverkehr entlasten? Genau, oberirdisches Parken stark reduzieren, es gibt genügend TG-Plätze. Die Menschen auf die dann neue Straßenregionalbahn mit Verknüfungspunkten zur S-Bahn steuern. Stark reduzierter Einfahrtsverkehr in die Innenstadt könnte auch eine verlegte Südbahnstraße mit Vollanschluss an den Südring ohne Behinderung der Öffis sinnvoll machen.

Aber warum gibt es eigentlich nicht schon längst ein neues ökologisches Verkehrskonzept für diese Stadt?

Fragt Uschi

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Advent, Advent,.... 24 Thesen gegen den Südringausbau

Die Stadtführung, allen voran die SPÖ argumentiert damit, dass mit der Untertunnelung der Graßmayrkreuzung samt Vollanschluss Südbahnstraße der oberirdische Verkehr im Bereich Kreuzung Leopoldstraße - Cineplex wesentlich geringer wird. Damit bestünde die Möglichkeit oben zurückzubauen, Bäume zu pflanzen, die Trennung Wiltens rückgängig zu machen und aus unbebaubaren Grundstücken bebaubares Land zu machen. Das stimmt, kann aber auf anderem Wege ebenfalls erreicht werden. Wie? Dazu mehr ab morgen.

Uschi

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Advent, Advent,... 24 Thesen gegen den Südringausbau

Um die Tiefgaragen zu füllen, braucht man nicht um 38 Mio. den Südring ausbauen. Es würde reichen, oberirdisches Parken unter die Erde zu bringen und im Gegenzu oberirdische Parkplätze zu streichen . Dann könnte man den Menschen auch wieder Lebens- und Wirtschaftsraum zurückgeben. Aber dazu gehört etwas politischer Mut. Mehr Mut jedenfalls, als 38 Mio. am Südring zu vergraben.

Uschi

Dienstag, 15. Dezember 2009

Advent, Advent,.... 24 Thesen gegen den Südringausbau

Wenn man weiß, dass wir nach der Fertigstellung des Kaufhauses Tyrol in der Innenstadt rund 7.000 öffentliche Tiefgaragenabstellplätze haben - mehr als doppelt so viele, als das Verkehrsberuhigungskonzept 1989 vorgesehen hatte - kennt man/frau einen der Gründe für das abstruse Straßenbauprojekt. Diese Tiefgaragenplätze gehören privaten Betreibern , rot-gelb schwarz wollen, dass die Zufahrt möcglichst reibungslos funktioniert. Gut fürs Geschäft der Tiefgaragenbetreiber, schlecht für die Lebens- und Mobilitätsqualität und im Endeffekt schlecht für die Wirtschaftskraft in der Stadt. Denn die Innenstandwirtschaft wird die Konkurrenz auf der Grünen Wiese nie mit deren Waffen - sprich unbeschränktes Gratisparken - schlagen können. Die Wirtschaft in der Stadt kann nur mit "Stadt" punkten, und die darf nicht im Blechsalat ersticken,

meint Uschi

Montag, 14. Dezember 2009

Advent, Advent, ..... 24 Thesen gegen den Südringausbau

um nach der Verlegung der Südbahnstraße und ihrer Vollanbindung an den Südring die Regionalbahn in der Salurnerstraße nicht gänztlich zu killen, soll der Individualverkehr teilweise in die Heiliggeiststraße verlagert werden. Hat jemand daran gedacht, dass diese ebenfalls eine wichtige ÖV - Achse ist und noch stärker wird?

Fragt Uschi

Von Kunstraum, Bierstindl und Kulturverständnis zum Nachhören

jetzt zum Nachhören unsee Aufnahme der Gemeinderatsdebatte. Die Tonqualität lässt manchmal zu wünschen übrig, aber da wir keinen Zugang zu den offziellen Stadtaufzeichnungen haben, müssen wir uns mit eigenen Mitschnitten begnügen.

http://dl.dropbox.com/u/3141022/gr audio 091210_1.wav

Sonntag, 13. Dezember 2009

Von Kunstraum, Bierstindl und offengelegtem Kulturverständnis

liebe LeserInnen, spät aber doch will auch ich ein paar Splitter von der Kulturdebatte am Donnerstag im Gemeinderat zum besten geben. Kollege Martin Hof hat ja schon via Facebook zeitnah berichtet, ich musste aber dort unsere Position vertreten, sprich reden, kämpfen, versuchen Mehrheiten zu bekommen. Daher erst jetzt eine Zusammenfassung. Manchmal ist ja der Abstand kein schlechter Ratgeber.

Gleich eines vorweg. Obwohl die Devise im Gemeinderat gelautet hat "Grün gegen alle", so dürften wir doch ein wenig überzeugend gewesen sein. Denn letztlich hat mein Dringlichkeitsantrag betr. städtische Einmischung in ein Bierstindl-Rettungspaket viel Zustimmung erhalten. Er wurde knapp mit 19:21 abgelehnt. Und das auch nur, nachem Zach 2x die Absitummung hat wiederholen lassen. Denn interessanterweise hat sich VP-Vize. Sprenger auf unsere Seite gestellt, was bei seinen FraktionskollegInnen offenbar zu Verwirrung sprich Unsicherheit angesichts üblicher Kolaitionsräson geführt hat.

Der Ausgangspunkt der donnerstäglichen Kulturdebatte im Gemeinderat war die Beschlussfassung der Dreijahresverträge mit den größeren Kutlrueinrichtungen der Stadt. Bzw. weniger diese Verträge haben zur Debatte geführt als vielmehr die Einrichtungen, die von Zach im Vorfeld aus der Liste gestrichen wurden. Sie nennt das Ziwschenparken der Gelder bis zu ihrer Meinung nach nötigen Klärungen. Kunstraum und Bierstindl sind sozusagen die Geparkten, was Anlass war, die Kulturbudgetdebatte von der freitäglichen Budgetsitzung gleich am konkreten Beispiel vorzuverlegen.

Und die Debatte war entlarvend, sie hat nämlich tiefen Einblick in das Kunst- und Kulturverständnis vor alem der VP-Fraktionen gewährt (die Kulturpolitikerinnen der SPÖ dürfen sich da offenbar nicht zu Wort melden).

Zach mag den künstlerischen Leiter des Kunstraumes nicht. Denn er ist einer, der sich kein Blatt vor den Mund nimmt und und öffentlich sagt, was Sacheist. Das muss bestraft werden - daher letztes Jahr Kunstraumkürzung um 20%, und wenn die Zeitung (nicht er) meldet, dass er vielleicht einem Ruf anderswohin folgt, dann kommt bürgermeisterliche Freude auf. Und die jenseitige Idee, die Dreijahresförderung für den Kunstraum bis zu Verhandlungen mit der/dem Neuen auszusetzen. Wird sich die Subventionshöhe dann danach richten, ob die/der Neue zu Gesicht steht? Egal, das war jedenfalls ein Ausgangspunkt.
Der 2. war die Streichung des Bierstindl von den Dreijahresverträgen, denn wenn Zach-Freundin Beate Nein sagt, dann muss die Stadt warten, wie die Sache ausgeht. Kurz gesagt.

Ja und in der Debatte haben sich dann interessante Ausblicke aufgetan:

Da war die Rede davon, dass es in Innsbruck ohnehin schon ein Überangebot für die KulturkonsumentInnen gebe - gerade so als ob Kunst und Kutur ihre Existenzberechtigung allein aus der abendlichen Publikumsunterhaltung ableiten würden.

Da wurde genau von jenen, die seitens der Stadt Millionenzuschüsse ins Bergiselmuseum beschlossen haben und damit die museale Darstellung der Tioler Geschichte - einer bestimmten Tiroler Geschichte - verdrei/vervierfachen, im Zusammenhang mit dem drohenden Bierstindl-Aus von notwendigen Synergien geschwafelt.

Da ist man mehrheitlich davon überzeugt, dass ein möglicher Wechsel bei der künstlerischen Leitung einer Kultureinrichtung zum Einfrieren der Subventionen führen muss - so als ob man die Landestheater-Gelder stilllegen würde, wenn die Intendanz neu ausgeschrieben wird, oder als würde jeder Trainer - oder Vorstandswechsel beim FC-Wacker das Aus öffentlicher Geldflüsse bedingen - abstrus, nicht?

Da wurde den Grünen kulturpolitische Starrheit und Unflexibilität vorgeworfen, weil sie sich für das Bierstindl, eben eine (unbewegliche) Immobilie einsetzen. Offenbar war schon lange niemand von denen vor Ort, dann müssten sie nämlich wissen, dass die Zusammensetzung des Bierstindl-Inhaltes, die Mitgliedsvereine, etwas recht flexibles, immer wieder Neuses Beinhaltendes ist.

Da wurde daherräsoniert, man solle doch aufhören zu jammern, sei Frau BMin, seien die Regierungsparteien doch gegenüber der alternatven Szene doch in den letzten Jahren eh so generös, so großzügig gewesen. Das Mäzenatentum des Herzogtums Hidesheim lässt grüßen.

Ja, so ist es halt. Es gibt Situationen, die zu Offenbarungseiden führen. Und das ist gut so. Das Protokoll dieser Gemeinderatssitzung könnte Stoff für weitere Kulturarbeit bieten :-)

empfiehlt Uschi

Advent, Advent,... 24 Thesen gegen den Südringausbau

Geschätzte LeserInnen,

jetzt bin ich Euch schon 4 meiner 24 Thesen schuldig. Aber Donnerstag und Freitag war wirklich anstrengende, ganztägige Gemeinderatssitzung samt Budget. Da ich in der donnerstäglichen Kulturdebatte massiv involviert war und auch für die Innsbrucker Grünen die Budgetrede gehalten habe, war einfach keine Zeit zum Posten. Und in die Gemeinderatssitzung nehme ich keinen PC mit.

Daher also heute gleich 4 Thesen auf einmal:

1. Der Südrinausbau sieht zwar in diesem Bereich eine eigene Radwegrampe runter von der Olympiabrücke - Unterführung auf die Nordseite Südring - dann nordseitige Führung Richtung Westen vor, aberdieser Radeg endet schlagartig bei der Neuhauserstraße - dann sei kein Platz mehr.

2. Die Neuhauserstraße bleibt Einbahn Richtung Südring wie bisher. Radfahren gegen die Einbahn bleibt dort untersagt. Die RadfahrerInnen können sich also dann dort wieder mit dem aus dem Tnnel kommenden IV mischen. Herrlich!

3. Richtung Bahnhof an der verlegten Südbahnstraße wird es überhaupt keinen Radweg geben. Wer fährt denn bitteschön heutzutags noch mit dem Rad zum Bahnhof - scheint man sich gedacht zu haben. Klimaschonend möglichts mit dem PKW scheint die Stadtdevise zu sein.

4. Bitte RadlerInnen, lasst euch diesen Unsinn nicht gefallen.

Ersucht Uschi

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Advent, Advent, .... 24 Thesen gegen den Südringausbau

auch wie sich das ganze Geldvergraben dann auf die Maximilianstraße auswirken wird, kann noch niemand sagen. Gut im Sinne von Entlastung, Aufenthaltsqualität und damit Wirtschaftsstärkung wohl sicherlich nicht

fürchtet Uschi

Dienstag, 8. Dezember 2009

Drohendes Bierstindl-Aus: Landesregierung zerstört Lebenswerk von Fritz Astl

Sechs KulturlandesrätInnen sind ins Land gezogen seit der Verein Kulturgasthaus Bierstindl 1991 im Auftrag des Landes das Bierstindl gekauft und umgebaut bzw. teilsaniert hat. Ein einziger von diesen 6 KulturlandesrätInnen, nämlich der verstorbene LR Fritz Astl, hat es geschafft, den im Verein Kulturgasthaus Bierstindl aktiven Kulturinitiativen und –schaffenden mit dem Erwerb des Hauses eine Perspektive zu eröffnen.
Heute 5 KulturlandesrätInnen später steht das Lebenswerk von Fritz Astl vor dem Aus. Mutwillig, unfähig, unengagiert, visionslos.
Seit Jahren ist bekannt, dass das Haus im derzeitigen Bestand eine Bauruine, ein Fass ohne Boden, ein Schuldenmacher ohne Verschulden des Vereines ist, seit Jahren wird verhandelt statt gehandelt, seit Jahren geht auf den letzten 10 m der/die jeweils zuständige KulturpolitikerIn verloren, seit Jahren wird somit vertröstet und hingehalten.

Nun im Herbst dieses Jahres zeichnete sich mit der Zusage des Landes, Geld für Sanierung und Neubau in die Hand zu nehmen und via Landesbank Hypo eine Umschuldung vorzunehmen, Licht am Ende des schwarzen Kulturpolitiktunnels ab.
Falsche Hoffnungen, wie sich jetzt zeigt. Das Biersindl scheint zum Opfer von Hypokrise und kulturpolitischer Landeskrise zu werden.

Beschämend für ein Land, das in Sonntagsreden immer so stolz ist auf seine Mischung aus Traditions - und zeitgenössischer Kunst und Kultur. Mit dem Bierstindl lässt die Landesregierung jetzt just jene Kultureinrichtung sterben, in der ihr aktuelles Motto „Geschichte trifft Zukunft“ quasi unter einem Dach seit Jahren praktiziert wird.

Die Innsbrucker Grünen werden diesem Treiben nicht tatenlos zusehen, auch wenn das Bierstindl stets vor allem ein Landesprojekt war. Schließlich ist das Bierstindl eine Kultureinrichtung in Innsbruck, nicht wegzudenken aus Innsbruck.

Wir werden daher die kommenden Tage bis zur Gemeinderatssitzung am Donnerstag nutzen, um zu versuchen, die Stadt ins Bierstindl-Rettungsboot zu holen und so Druck auf das Land auszuüben, sich seiner kulturpolitischen Verantwortung nicht zu entziehen.

Uschi

Advent, Advent, .... 24 Thesen gegen den Südringausbau

Nach der Untertunnelung der Grassmayrkreuzung wird die Kreuzung Westbahnhof - Andreas Hoferstraße von der Belastung her zur neuen Grassmayrkreuzung. Wie sich das ganze auf die Andreas Hoferstraße, die dortige Straßenbahn und die Geschäftswelt auswirkt, ja das steht in den Sternen.

Uschi

Montag, 7. Dezember 2009

Advent, Advent, ....24 Thesen gegen den Südringausbau

wisst ihr eigentlich, dass die Untertunnelung der Grassmayrkreuzung genau jene Teile des Südringes schützt, wo keine Wohnungen sind und dass die Autos genau dort wieder an die Oberfläche kommen, wo die Wohnbebauung im Bereich Neuhauserstraße beginnt? Und die Fortsetung des Tunnels samt Finanzierung steht ziemlich in den Sternen.

Uschi

Sonntag, 6. Dezember 2009

Auch Bürogebäude können Energie sparen


Im Herbst wurde unter anderen auch dem Ecocenter Innsbruck in der Rossau am Stadlweg 23 der Innsbrucker Umweltpreis verliehen. Grund genug für mich, für den Energiearbeitskreis der Innsbrucker Grünen eine Besichtigung zu organisieren. Diese fand am Freitag 4.12.09 statt. Zu zwölft wurden wir von Arch. Riebler, Herrn Sauter (Sauter Energie/Gebäude - Steuerung/Management),Herrn Freund (Freund Heizung/Sanitär) und Herrn Reinhard Gritsch (Projektentwickler/Immobilientreuhänder) empfangen und in Theorie und Praxis durch eine neue Generation von Bürohäusern geführt.

Hohe Dämmwerte, 3-Scheiben Isolierverglasung, geringer Glasanteil, Grundwassernutzung zur Betonkernaktivierung für Heizung und Kühlung sowie kontrollierte Raumbelüftung mit Wärmerückgewinnung machen dieses 3.300 qm Nutzfläche Bürogebäude zu einem Nullemissionshaus in Niedrigenergiebauweise und obendrein zu einen gesunden Arbeitsplatz, an dem man/frau sich auch wohlfühlen kann. Brauchen Bürogebäude dieser Größe herkömmlich bis an die 400 kWh/qma, so liegt das Ecocenter bei 55 kWh/qma. Da die Betonkernaktivierung für Heizung und Kühlung sehr träge ist, gibt es in jedem Büro individuell regelbare Induktionsquellauslässe für Heizung, Kühlung und Frischluft.


Ein spannendes nachahmenswertes Projekt. Gerade im Bürobau ist noch so viel Einsparpotenzial an wertvoller Energie. Gerade in diesem Bereich wäre es wichtig, dass architektonische Qualität hohe Energieeffizienz inkludiert.


Wer mehr wissen möchte kann sich über http://www.eco-center.at/ Details ansehen oder einen Besichtigungstermin ausmachen.

Am Foto oben die "ECO-Väter".


Liebe Grüße


Uschi

Advent, Advent, ..... 24 Thesen gegen den Südringausbau

Den WiltenerInnen wird die Verlagerung des Verkehrs auf die verlegte Südbahnstraße mit einer "Vergrößerung" des Pechegartens schmackhaft gemacht. Darauf werden die WiltenerInnen lange warten können - denn erst wenn sich dort an der verlegten Südbahnstraße eine Art Gewerbegebiet (super für einen Park!) gebildet hat, das von sich aus Grund für eine Eschließungsstraße zur Verfügung stellt, wird die jetzige Südbahnstraße aufgelassen werden können - wenn überhaupt. Ein klassisches (saures) Zuckerl halt.

meint Uschi

Advent, Advent, .... 24 Thesen gegen den Südringausbau

Oje, sorry, schon Mitternacht vorbei. Erlaubt mir das Krampustürl am Nikolotag zu schreiben.
370 Mio. solen in den nächsten jahren in hoch leistungsfähigen öffentlichen Verkehr im Großraum Innsbruck investiert werden. Gut so. Aber wer glaubt, es gäbe dazu ein Mobilitätskonzept, das die Mobilität darauf abstimmt, täuscht sich - leider. Nur so ist ein Ausbau Südring-Grassmayrkreuzung über möglich. Fatal
Meint Uschi

Freitag, 4. Dezember 2009

Advent, Advent,.... 24 Thesen gegen den Südring-Ausbau

Mit der Untertunnelung der Grassmayrkreutung verbunden ist die Verlegung der Südbahnstraße Richtung ÖBB-Areal. Sie wird dann durch einen Kreisel so an den Südring angebunden, dass man anders als jetzt aus und nach Osten und Westen zu/abfahren kann. Die Südbahnstraße wird so zur Haupteinfahrtsstraße ins Zentrum. Und das über den Bus- und Hauptbahnhof. Und über die Brunckerstraße - wesentliche künftige Regionalbahnkreuzung. Wahnsinn für die Öffis.

Uschi

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Advent, Advent, ..... 24 Thesen gegen den Südringausbau

macht es Sinn, 370 Mio. in einen zukunftsorientierten Öffentlichen Verkehr zu investieren, diesen dann aber durch eine 38 Mio. - Investition in ein Straßenbauprojekt im Stau stehen zu lassen? 370 Mio. somit quasi in den Sand zu setzen?
Ich meine NEIN

Uschi

Kunst - Raum -Klima

Was Innsbruck und den Kunstraum betrifft, so hab ich es schon länger erwartet, dass der Politik der Stadt gegenüber dem Kunstraum irgendwann Konsequenzen folgen werden. Der Abgang von Stefan Bidner ist eine bittere Konsequenz, ist es ihm mit dem Innsbrucker Kunstraum in den letzten Jahren doch hervorragend gelungen, Innsbruck auch im internationalen zeitgenössischen Kunstgeschehen zu positionieren.

Auch wenn im Kunstbetrieb das Annehmen neuer Herausforderungen anderswo und damit personelle Änderungen vor Ort dazu gehören, so ist der Abgang doch folgenreich, weil er keiner mit einem positiven Blick zurück ist, sondern leicht fällt, ja mit Enttäuschung und Zorn verbunden ist.

Da hat die Innsbrucker Kulturpolitik - in diesem Fall wirklich namentlich BMin Zach - große Fehler gemacht. Da haben persönliche Beleidigtheit, unbegründeter Bestemm und unintelligente Sturheit Subventionspolitik, im Klartext Subventionskürzungspolitik betrieben. 2 mal in kurzen Abständen hat die Stadt als Hauptgeldgeberin gekürzt und damit eigentlich Kindesweglegung betrieben. War doch der Kunstraum von Anfang an als "Vorläuferprojekt auf dem Weg zu einem Kunsthaus" gedacht.

Kindesweglegung seitens der Stadt, chronische Unterdotierung durch das Land und demnach auch kein Steigerungsinteresse des Bundes, das sind fatale kulturpolitische Ingredienzien, die nicht nur existenzbedrohlich sind sondern fast schon Desinteresse am Geschehen bekunden. Der leichte Abgang im Zorn ist daher nachvollziehbar.

Nicht aber diese Art der Kulturpolitik.

meint Uschi Schwarzl

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Advent, Advent, .... 24 Thesen gegen den Südringausbau

These 2: Wer Straßen baut, wird CO2 ernten

Der VCÖ schlägt Alarm: Die Treibhausgas-Emissionen des Verkehrs sind in Tirol zwischen 1990 und 2007 um rund 83% gestiegen. Das ist der größte Anstieg im Bundesländervergleich.
Und was tu die Stadtführung - getrieben von roten Verkehrs- und Tiefbau - StadträtInnen??? Straßen bauen, um die Autofahrt in die Stadt noch attraktiver zu machen.
Grotesk, oder?

Uschi

Dienstag, 1. Dezember 2009

Advent, Advent, der Verkehrshut brennt - 24 Thesen, warum der Ausbau der Grassmayrkreuzung verkehrspolitisch unsinnig ist

1. Ein Schritt zurück in die Verkehrspolitik der 60er Jahre

Anstelle eine Adventkalenders möchte ich von heute bis zum 24.12. jeden Tag eine kleine Botschaft zum geplanten Ausbau der Grassmayrkreuzung hinter meinem Blogtürl für euch verstecken.

Bekanntlich hat sich die Stadtführung vor einigen Wochen für den Ausbau von Innsbruck Süd - sprich Untertunnelung der Grassmayrkreizung, Verlegung der Südbahnstraße samt Kreisel, um über die Südbahnstraße ins und aus dem Zentrum nach Ost und West zu kommen - beschlossen.

Rund 38 Mio. wird dieses Projekt aus der verkehrspolitischen Mottenkiste der 60er Jahre kosten, als man noch glaubte, dass nur mehr Autoverkehr zu Lebensquaität und Wohlstand führt. Heute wissen wir es besser - nur hat sich das leider nicht zur Stadtführung durchgesprochen.

Morgen mehr

Uschi

Advent, Advent, der verkehrshut brennt

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