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Sonntag, 29. November 2009

Unnötiger Kahlschlag erzürnt zurecht











Unsere Damen und Herren der Innsbrucker Stadtführung brauchen sich nicht wundern, wenn die BürgerInnen hin und wieder zornig werden und sich aus allen Ecken und Enden der Stadt bei uns Grünen melden.




So auch am letzen Freitag aus der Reichenau. Erzürnter Anruf bei mir im Büro. Am ehemaligen Campagnereiter-Areal in der Reichenau - der Reitverein ist mittlerweile nach Igls übersiedelt, das freie Areal soll irgendwann zu einem neuen Stadtteil im Stadtteil werden - sei das Forstamt gerade dabei, alle Bäume umzuschneiden. "Wir wissen, dass da irgendwann einmal Wohnungen gebaut werden, und das ist ok so, aber deshalb müssen sie uns nicht schon jetzt unsere grüne Lunge wegnehmen," so der erzürnte Anrufer.








Recht hat er.




Ein Nachfrageanruf meinerseits beim zuständigen Vize Sprenger endet in dessen lapidarer Aussage - "ich hab jetzt keine Zeit, nicht überall, wo geschlägert wird, sind es wir, rufens doch den Klingler oder Steiger (Garten/Forstamt) an", so seine extrem kompetente Antwort.








Letzterer (DI Steiger) teilt mir mit: Ja, das städtische Vertragsamt hat den Abriss der bestehenden Stallungen vergeben und im Auftrag des Vertragsamtes entferne das Forstamt die Bäume. Seien eh fast alle faule Pappeln gewesen (eh klar - warum hat man dann diese Gefahr nicht schon früher beseitigt???)








Samstag früh mache ich mich auf den Weg vor Ort. Da steht bis auf eine Trauerweide und einen weiteren Baum nix mehr. Tabula rasa sozusagen - und das in einem Areal, wo noch nicht einmal ein städtebaulicher Wettberwerb ausgeschrieben ist. Dort wird es also noch Jahre dauern, bis gebaut wird. Warum man das Grün dort jetzt radikal entfernt hat, anstatt zu warten, bis das Wettbewerbsergebnis samt neuer Grünplanung vorliegt, ist mir ein Rätsel.








Sensibilität und Intelligenz waren jedenfalls nicht federführend am Werk bei dieser Aktion. Denn wenn man in einem Stadtteil einen neuen kleinen Stadtteil plant, wird man die wohlwollende Kooperation der jetzigen BewohnerInnen in diesem Bereich brauchen. Ob man mit solchen Motorsägenaktionen Sympathie für eine künftige gemeinsame Planung weckt, mögen die LeserInnen selbst beantworten.








Uschi








Die Fotos zeigen das Ergebnis städtischen Wütens

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