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Freitag, 6. November 2009

So bitte nicht







Ob in Kranebitten westlich des Spielplatzes oder besonders gut für viele wahrnehmbar in Maria Hilf, das Forstamt der Stadt hat in der letzten Woche ganze Arbeit geleistet - sprich gerodet. Klar, für den Hochwasserschutz muss man den Ufermauerbewuchs, der so über die Jahre aufgeht, hin und wieder entfernen und klar, neben einem Spielplatz und direkt oberhalb neuer Wohnmobilabstellplätze muss man kernfaule Fichten fällen.
Aber warum nicht ein bisserl sensibler, wo doch auch die Mesnchen in der Stadt Gott sei Dank in den letzten Jahren viel sensibler für unser Grün geworden sind? Warum müssen im Westen gleich ganz 2.000 qm einfach gerodet werden? Warum müssen in Maria Hilf gleich auch große gesunde Bäume dran glauben? Wir sind doch in der Stadt und nicht im Wirtschaftswald - oder?
Und warum werden die Menschen, die AnrainerInnen nicht vorher informiert und aufgeklärt? Warum bespricht man notwendige Maßnahmen nicht mit ihnen und macht mit ihnen einen sensiblen Maßnahmenplan?
Warum? Ja, eben weil ein zuständiger Vizebm. Sprenger, selbst ausgebildeter Forstingenieur meint, bei Bäumen das Alleinwissen gepachtet zu haben und dass die BürgerInnen und auch die Grünen eh lauter Banausen sind.

Ich glaube, dass Stadtführung und Verwaltung mit einer solchen Vorgangseise nicht nur manches wertvolle Grün auf Jahre zerstören, sondern sich auch ins eigene Fleisch schneiden. Denn angesichts der großen gesellschaftspolitischen und ökologischen Herausforderungen, vor denen wir stehen, ist Überheblichkeit fehl am Platz. Wir werden die Kooperation mit den BürgerInnen in Zukunft bitter brauchen. So wie das Grün in der Stadt, das in der momentanen Stadtentwicklung nur eine untergeordnete Rolle zu spielen scheint.

Meint betrübt Uschi

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