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Mittwoch, 28. Oktober 2009

Steter Tropfen höhlt den Stein

seit langer Zeit kämpfe ich darum, dass in den Wohngebieten entlang den attraktiven ÖPNV-Linien endlich etwas gegen das Dauerverparken unternommen wird. Täglich sehe ich z.B. beim Durchradeln in der Gießensiedlung das Park - Chaos bis hinein in den Radweg und den rücksichtslosen Fight auf 4 Rädern um jede Parklücke ohne Rücksicht auf Verluste bei schwächeren VerkehrsteilnehmerInnen.

Im Frühjahr hatte ich mich per persönlich ausgetragenem Flugi an die BewohnerInnen der Siedlung gewandt, etliche haben sich bei mir zurückgemeldet, vor dem Sommer sind auch einige zu einem Treffen ins Cafe Sailer gekommen. Tenor: Bitte zumindest gebührenfreie Kurzparkzone.
Ich konnte nur versprechen, mich für eine BürgerInnenversammlung gemeinsam mit dem zuständigen Verkehrsstadtrat Peer und kompetenten MagistratsmitarbeiterInnen einzusetzen.

Letzten Freitag kam endlich der vereinbarte Lokalaugenschein mit Koll. Peer vor Ort zustande. Dabei ist es gelungen, sehr konstruktiv alles abzugehen und zu besprechen. Es wird tatsächlich demnächst zu einer BürgerInnenversammlung geladenwerden. Die Gießensiedlung könnte so etwas wie ein Pilotprojekt gegen Dauerparken in Wohngebieten werden. Die Möglichkeit, den ruhenden Verkehr ab 1. Oktober selbst zu überwachen, gibt uns nämlich die Chance, gebührenfreies Kurzparken zu überwachen.

Ich bin überzeugt davon, dass Stadtpolitik, dass Verkehrspolitik nicht nur die Leute befragen darf. Nein, wir müssen verkehrspolitische Ziele haben und diese gemeinsam mit den BürgerInnen vor Ort in konkrete Maßnahmen umwandeln. Für mich gilt dabei jedenfalls, im Zweifel für Wohn- und Lebensqualität anstatt Gratisparken von Tonnen von Blech.
Und dafür im Gegenzug guten, pünktlichen Öffi - Stichwort regionalbahn - und gute Radwege. Hohe Mobilität bei sinkender Automobilität, nur das ist eine Überlebenschance für unsere Städte.

Übrigens: Mittlerweile melden sich bei mir auch schon bewohnerInnen aus der Höttinger Au. Dort - z.B. am Steinbockweg Stellen Leute, die vom Innsbrucker Flughafen in Urlaub fleiegen, während des Urlaubs ihre PKW ab - die letzten paar 100 m zum Flughafen werden dann mit dem F zurückegelet. Merkwürdig, eigentlich haarsträubend. Die nächste verkehrspolitische Baustelle also

Meint Uschi

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Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at