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Mittwoch, 15. Juli 2009

Verräterische Sprache?

eben gelesen folgendes einleitungsstatement von florian haun im stadtblatt zum artikel über den neuen landhausplatz

"großstadtflair in innsbruck?

urbane bodenplastik, differenzierte benutzeroberflächen, vertikales grün oder eine topografie der sanften hügel - manchmal hat man bei architekten das gefühl, sie verwenden absichtlich derart schwülstige ausdrücke, um bei den zuhörern eindruck zu schinden."

wohl nicht ganz untreffend formuliert.

übrigens bin ich er meinung, dass unabhängig vom konkreten projekt für den landhausplatz in dieser stadt endlich einmal grundsätzlich und demokratisch über grün in der stadt debattiert werden muss.

denn keiner meinung nach sind urbanität und grün nicht unbedingt ein widerspruch. im geentiel, viellecht braucht die dichte in der stadt ganz besonders iel aufmerksam für das grün.

ich werde dazu auch demnächst einen anstoß geben.

uschi

Kommentare:

apollo 11 hat gesagt…

und die Herstellung der sanften Hügellandschaft vulgo Mondlandschaft gemäß BM Zach kostet mehr als 6.000.000 euro, also fast 100 Mio ATS?

wie teuer wird denn da der m² Fläche?

Uschi Schwarzl hat gesagt…

keine ahnung, wie viele qm der platz hat. ich hatte ja eher den ersten eindruck eines riesengroßen skaterplatzes auf dem dann landhausgemäß lauter tafeln mit der aufschrift "skaten verboten" stehen.
dass der platz zum skaten genutzt werden kann ist wohl das mindeste -oder?

meint uschi vom mars

archi hat gesagt…

An Skaten dachte ich auch - und das hat mir ansich gefallen.
Der Kommentar im Standard war auch nicht schlecht. Das Franzosendenkmal ist vom Neuen Landhaus nicht zu unterscheiden. Immerhin nimmer der Entwurf dem ganzen Ensemble die Würde. Und das finde ich schon einen guten Anfang.
Gegen mehr Grün wäre am Landhausplatz nichts einzuwenden - aber Hundeklo sollte es keins werden –daher bitte keinen Rasen. Da wären selbstpflegenden Wildblumenbeete oder so etwas ähnliches schon besser.
Dasa viele markante und beliebte italienische Plätze ohne Grüne auskommen ist aber auch eine Tatsache.
Ich würde mir in Innsbruck wünsche, dass es mehr Alleen gibt (Parkstreifen raus, Bäume rein), In der Maria Theresienstraße kann ich auf Grün (nicht im politischen Sinne) verzichten.
Meine private Antwort auf die Frage nach mehr Grün?
Guerilla Gardening!

Uschi Schwarzl hat gesagt…

guerilla gardening dürfte auf beton etwas schwierig sein :-)

lg uschi

apollo 11 hat gesagt…

die beliebten italienischen gepflasterten plätze müssen immer argumentativ herhalten, wenn in innsbruck ein kahler platz begründet werden muss. dass der großteil der einheimischen dies weniger goutiert, bleibt oft irrelevant für die ach so weltgewandten platzgestalter.

die neapolitanischen müllkonzepte werden ja auch nicht als vorbild für die hiesige abfallpolitik verwendet.

 
Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at