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Sonntag, 21. Juni 2009

Provinzieller gehts nimmer

In Innsbruck und Schwaz haben sich seit längerem 13 Galerien und Institutionen zusammengeschlossen um den Standort Innsbruck/Tirol im Bereich der zeitgenössischen, visuellen Kunst auf hohem Niveau zu stärken und zu fördern. (Mehr dazu unter www.innsbruckcontemporary.at) Kommendes Wochenende 26. bis 28.6. mach sie unter dem Motto "performIC" den öffentlichen Raum von Innsbruck und Schwaz zur Bühne für Performance-Kunst. Doch leider nicht in allen Fällen den gewünschten öffentlichen Raum. So war von der Galerie Thoman geplant, Julia Bornefelds "Alpenliebe - grundlos glücklich" in der Maria Theresien Straße vor der Spitalskirche zu zeigen, und der Kunstraum wollte Tatsumi Orimotos "punishment" am Platz vor dem Goldenen Dachl inszenieren.

Beidem hat der klassische Innsbrucker Weltstadtprovinzialismus ein Schnippchen geschlagen.

Der Platz vor dem Goldnen Dachl sei laut Innsbrucker Behörden - sprich BMin Zach - für punishment zu sensibel und Alpenliebe vor der Spitalskirche scheiterte angeblich am Puch - 500, den Tiefbaustadträtin Pokorny-Reitter als unpassend für eine angehende Fußgängerzone hielt.

Dazu kann Frau nur sagen "provinzieller gehts nimmer". Das schreit geradezu nach einer dringlichen Anfrage in der Gemeinderatssitzung Anfang Juli. Es ist ja ungeheuerlich, wie sich einzelne Politikerinnen wie kleine Fürstinnen aufspielen, die sich als quasi - KuratorInnen anmaßen, über Kunst zu urteilen, sie zuzulassen oder nicht, ihrem persönlichen Geschmack zum Durchbruch verhelfen, sie als passend oder unpassend qualifizieren.

Sowohl die Maria Theresien Straße als auch der Platz vor dem Goldenen Dachl sind öffentliche Räume und nicht Privatbesitz der Bürgermeisterin oder der Tiefbaustadträtin. Diese prominenten öffentlichen Räume in der Stadt sind geradezu ideale Orte für temporäre Kunstprojekte und -prozesse, die es zu fördern gilt anstatt sie am "weltstädtischen Provinzialismus" einzelner Exponentinnen der Stadtregierung scheitern zu lassen.

Während sich mit Innsbruck Contemporary 13 Kunstinstitutionen bemühen den Standort Innsbruck/Tirol im Bereich der zeitgenössischen, visuellen Kunst auf hohem Niveau zu stärken und zu fördern, gelingt es der Stadtführung auf peinliche Art und Weise das Gegenteil zu tun.

Peinlich! Meint Uschi

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Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at