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Dienstag, 23. Juni 2009

Kulturpolitik im Keller?

Wenn Norbert Pleifer einen Teil des Treibhaus-Kellers zumauert, um auf das Ungleichgewicht zwischen Fixkosten und Subventionen bzw. die seit Jahren aufgehende Schere hinzuweisen, dann soll das Hintertürchen nicht nur für LH Platter und BMin Zach offen stehen. Auch wenn die beiden es vielleicht gerne hätten, aber staatliches Mäzenatentum hat in demokratischen Systemen nichts verloren. Kulturpolitische Entscheidungen sollen in den dafür vorgesehenen Gremien fallen.

Kommenden Dienstag tagt der Innsbrucker Kulturausschuss. Er könnte im zugemauerten Treibhaus-Riesenrundgemälde mit Blick auf das kerzenumrahmte Hofer-Bild tagen und sich neben einem Vorgeschmack auf oben – Stichwort Bergisel – so ganz nebenbei auch vielleicht nicht ganz unwichtige Informationen über die Situation des Treibhauses holen. Daraus könnte dann eine Empfehlung an Frau Bürgermeisterin und Kulturreferentin werden, eine Art gremialer Schlüssel für das Öffnen des Hintertürls im Herbst.

Das ist durchaus ernst gemeint. Der Kulturausschuss hat seit den Rochaden nach dem Abgang von Dr. Platzgummer eine neue Obfrau, das Treibhaus ist neben Landestheater, Hofburg, Volkskunstmuseum, Hofkirche, Jesuitenkirche und von Frau BMin gewünschtem Haus der Musik ein zentraler Baustein in der Innsbrucker Kulturmeile. Grund genug, dass sich der Ausschuss mit dessen Lage und Zukunft befasst.

Das gilt übrigens im gleichen Ausmaß für den Innsbrucker Kunstraum. Auf Betreiben der Bürgermeisterin zum Jahreswechsel von der Gemeinderatsmehrheit um 20% gekürzt, steht auch der Kunstraum ohne Änderung mittelfristig vor dem Aus.

Auch hier könnte sich der Kulturausschuss unter neuer Leitung von beleidigten Bestemmentscheidungen der Bürgermeisterin emanzipieren, sich selbst umfassend informieren und zu einer eigeständigen Empfehlung gelangen.

Der Stadt und der Kunst und Kultur in der Stadt täte das nur gut.

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Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at