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Donnerstag, 21. Mai 2009

Grüne setzen Meilenstein in Innsbrucks SeniorInnenpolitik

Die Begleitung, Betreuung und Pflege unserer älteren MitbürgerInnen ist auch in Innsbruck eine der großen sozialpolitischen Herausforderungen. Seit Jahren dominiert hier in der Stadt der von Vizebm. Sprenger geprägte Weg der ambulanten Dienste auf der einen und der Pflegeheime auf der anderen Seite. Sichtbare bauliche Manifestation in den aktuell neuen 100 - 120 - Betten- Heimen am Tivoli und in Lohbach II (eben in der Fertigstellungsphase). Deluxe-Architektur und ein integriertes Cafe können dort aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei den Heimen Marke Sprenger um recht abgegrenzte, wenig individualisierende und schon gar nicht den vielen neuen Modellen von Wohnformen, die den individuellen Wünschen der Menschen auch im Alter gerecht werden, nachkommende Großheime handelt. Meine Oma hat dazu immer gesagt: "Ein Heim, aber kein Daheim."
Seit Jahren befasst sich ein eigener Gemeinderatsausschuss mit neuen Wohn- und Betreuungsformen im Alter, besucht innovative Einrichtungen anderswo, aber gebaut werden Heime.

Nun wird seit Jahren auch im O-Dorf der Bedarf an SeniorInnenbetreungseinrichtungen angemeldet. Zurecht, wie ich meine.
Dabei ist uns gestern im Stadtsenat durch gute gemeinsame Vorbereitung im grünen Klub und durch gute Argumentation im Stadtsenat ein Meilenstein gelungen. Das ursorünglich geplante Vorhaben, im O-Dorf einfach wieder nur einen ArchitektInnenwettbewerb für ein 100 - 120 - Betten Wohn- und Pflegeheim auszuschreiben wurde auf grüne Anregung hin einstimmig stark modifiziert. Dem ArchitektInnenwettbewerb für eine SeniorInnen-Wohn-und Betreuungseinrichtung (das klingt ja schon ganz anders) muss die Erarbeitung eines entsprechenden inhaltlichen Konzeptes im Daseinsvorsorgeausschuss vorangehen.

Damit ist die Tür auch in Innsbruck einen Spalt breit offen für ein Alt-Werden gut begeitet auf vielfältigen Wegen.

Ich freue mich riesig und hoffe, dass der gestern im Stadtsenat so spürbare Wille nach Veränderung anhält und zu guten Resultaten führt.

Meint Uschi

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Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at