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Sonntag, 5. April 2009

Wildererflops und Stolpersteine am Schicksalsberg

Im Jänner 2008 hat der damals noch relativ neue Direktor der Tiroler Landesmuseeen GmbH.
Wolfgang Meigehörner seine MitarbeiterInnen noch so richtig motiviert. Über ein TT-Interview ließ er ihnen ausrichten, dass er ihnen mit seiner Wilderer Ausstellung im Ferdinandeum mal so richtig zeigen wolle, wie mans anders, er meinte damit wohl besser, machen könne. Er hatte sich ja zuvor nach Amtsantritt im Jahr 2007 von den Ausstellungen im Haus - eben nicht seine - mehr oder weniger distanziert.

Jetzt stellt sich heraus, dass die im Sommer 08 eröffnete Wilderer-Ausstellung von Dir. Meighörner mit 19.000 BesucherInnen eigentlich ein Flop war.

Ich wünsche das keinem Innsbrucker Museum, aber etwas Schadenfreude darf erlaubt sein. Denn das überhebliche militaristische Gockelgehabe so manches angeblichen männlichen Wunderwuzzis darf ruhig mal etwas zurechtgestutzt werden.

Übrigens war der Samstags-TT auch zu entnehmen, dass der Museumsverein dem neuen - unsinnigen - Bergiselmusum keine Leihgaben zur Verfügung stellen will. Gut so, die BürgerInnen wollen ihnen nämlich auch das Rundgemälde nicht zur Verfügung stellen.

Es hakt also gewaltig am Schicksalsberg. Mehrkosten, die die Landesregierung nicht zahlen will, ein Museum, dem keiner was leihen will, eine künftige Betriebskostensituation, die BesucherInnenzahlen fordert, die wohl kaum erreichbar sind. Schön langsam stellt sich da die Frage, ob das Argument der wirtschaftlichen Führbarkeit, das Claudia Schmid als Hauptargument für den positiven Übersiedelungsbescheid für das Rundgemälde heranzog, nicht viel eher dem geplanten Museum zu stellen wäre.

Meint Uschi Schwarzl

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