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Dienstag, 24. März 2009

Zum österreichischen Unverhältnis zu seiner Geschichte

Dagmar Koller war immer schon irgendwie peinlich. Das hat sie am Sonntag bei "Im Zentrum" durch Kreuzerl Schwingen, "Ich kotze gleich" und finalem Kerzerl Anzünden nur eindrucksvoll bestätigt, ja fast schon karikiert.

Was ich zum Kotzen finde, ist das Unvermögen der Regierungsspitzen, mit ihrer jüngeren Geschichte, der jüngeren Geschichte ihrer lebenden und verstorbenen ExponentInnen umzugehen.
Ob Zeit des Austrofaschismus, des Nationalsozialismus und der Elitenkontinuitäten nach 1945 oder ob jetzt die Zeit des Kalten Krieges und die Causa Zilk, SPÖ und ÖVP fällt je nach Parteizugehörigkeit der jeweils genannten, verdächtigten, entlarvten,.. Person immer nur eines ein: Prügeln des Überbringers der Botschaft statt Analyse der Botschaft, Geschichte als politische Keule einsetzen oder wahrnehmen, Personen vermeintlich zu schützen statt zu genau in derem Interesse zu klären.

Was ist so ehrenrührig daran, neue oder alte Dokumente zu Zeiten geöffneter Archive von HistorikerInnen einer genauen Analyse und Bewertung im historischen Kontext unterziehen zu lassen?

Wenn Kanzler Faymann meint, eine HistorikerInnenkommission würde erst recht den Verdacht nähren, dass was dran sei an den Spionagevorwürfen gegenüber Zilk, dann erweist er Helmuth Zilk, der SPÖ, Österreich und sich selbst einen Bärendienst. So wie bei seinem Kronepaarlauf in Sachen EU.

Meint Uschi

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Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at