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Mittwoch, 18. März 2009

stadtsenatssplitter umwelt plus sonne

"alles wird gut" heißt das architektenteam, das die fußgängerInnenzone in der mariathersienstraße gestaltet. "alles wird gut" heißt das heuer im rahmen von "Innsbruck liest" von der jury ausgewählte Buch von Rudolf Habringer. "alles wird gut" gilt seit heute auch für "Umwelt plus Sonne".

Diese förderaktion der stadt für den umstieg von festbrennstoffen auf erdgas und vor allem auf solar ist letzten april gestartet. ein fehlstart wie er im bilderbuch steht.
nicht nur dass sich SPÖ-Umweltstadtrat peer bei den budgetverhandlungen für 2008 ohne not die vom amt vorgesehenen mittel von 500.000- auf 350.000- hat kürzen lassen, nein seine sozialdemokratischen kollegInnen wollten unbedingt die solarförderung ans einkommen binden. das hat nicht nur zu koalitionsinternen debatten geführt, die schlußendlich das inkrafttreten von umwelt plus sonne um 1 jahr verzögert haben, sondern auch zu einer grotesken einkommensregelung, die kurz gefasst planungssicherheit für solarumsteigerInnen verunmöglicht hat. und das obwohl klar war, dass das sozi-argument von der sozialen treffsicherheit bei umweltförderungen völliger holler ist. das zeigen nicht nur schon lange laufende ähnliche förderungen in sozialdemokratisch regierten städten, sondern das sagt auch der hausverstand. denn die sogen. sozial schwachen im mehrgeschoßwohnbau können gar keine solaranlage aufs dach installieren lassen.

nun, 2 jahre später nach unseren langen bemühungen, haben wir doch was erreicht. die neuen anreize bei der landeswohnbauförderung, an die sich umwelt plus sonne bei der förderhöhe anlehnt, kommen uns dabei zugute. auch das land setzt jetzt für 2 jahre im rahmen der wohnhaussanierung die einkommensgrenzen außer kraft.
da kann die stadt - auch im sinne von einfachheit und effizienz - nicht nachstehen. schön, auch wenn das alles schon viel früher hätte möglich sein können.

übrigens, 2008 standen 350.000.- für umwelt plus sonne zur verfügung. ausgeschöpft wurden davon lediglich knapp unter 75.000.- - eben wegen kaum verständlicher und nachvollziehbarer einkommensreglung und wohl auch wegen merkwürdiger öffentlichkeitsarbeit.
das wird sich heuer ändern - das zeigt auch das rege interesse an wohnhaussanierung umd energieeffizienz bei der heurigen frühjahrsmesse. und das ist gut so.

eint uschi

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Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at