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Donnerstag, 12. März 2009

Ein bisschen mehr Visionen in der Stadtentwicklung bitte

Gestern 11.3.09 im Stadtsenat. Amtsvorlage StRin Dr. Pokorny-Reitter, Tiefbau. Leichte Verschwenkung der Universitätsstraße samt Gehsteigverbeiterung vor Hofkirche und Volkskunstmuseum. Ein lange gehegter Wunsch des Landes als Eigentümer der Museen, damit die Leute, die TouristInnen mehr sogen. Aufstellfläche vor diesen Landeseinrichtungen haben.
Kostenpunkt für die einfachste Variante - Asphalt mit Randstein - 250.000.-

Dazu kann ich nur sagen:
Wenn das Konzept für das Haus der Musik ein gutes wird, wenn es ein dementsprechend ansprechendes architektonisches Ergebnis gibt, wenn dort also von Inhalt, Nutzungsmöglichkeiten und Architektur ein Mehrwert in diesem "Kulturbezirk" entsteht, dann wünsche ich mir etwas mehr Visonen bei der Stadtentwicklung und bei der Stadtpolitik.
Dann ist es nämlich meiner Meimung nach müßig, über ein 250.000.- teures Asphaltohrwaschl zu diskutieren, sondern dann soll endlich das umgesetzt werden, was schon im Verkehrskonzept steht und was wir Grüne seit je gefordert haben.
Eine FussgängerInnenzone mit öffentlichem Verkehr von der Herrengasse bis zur Angerzellgasse. Das ganze niveaugleich ohne Fahrbahnen und Gehsteige. Eine Flaniermeile im kulturellen Zentrum der Stadt.

Und was glaubt ihr, ist die Antwort auf etwas Weiterdenken als zur Wiedereröffnung des Volkskunstmuseums im Mai?
Es gäbe halt Realitäten, denen sich Stadtentwicklung anzupassen habe.

Ich bin der Meinung, dass es Aufgabe von Stadtentwicklungspolitik ist, nicht nur Realitäten hinterherzuhoppeln, sondern Realistäten auch zu verändern.

Liebe Grüße

Uschi

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Da kann ich nur sagen:
Stadt ist das, was zwischen den Flächen für den Autoverkehr übrig bleibt.
Wenns nicht so traurig wär, wärs zum lachen.

Anonym hat gesagt…

Btw.:
Was ist nun mit der Regionalbahn?
Dem Vernehmen nach soll ja in der Stadt IBK an nichts anderem mehr gearbeitet werden.
Bis jetzt habe ich aber nur rausgerissenen Schienen in der Theresienstraße gesehen.

Uschi Schwarzl hat gesagt…

recht viel mehr, als den medien zu entnehmen ist, weiß ich auch nicht. aber es dürfte zmindest zwischen land und stadt jetzt einigkeit bestehen, dass die rginalbahn unverzichtbar ist und angegangen werden muss.

unsere grüne aufgabeg sehe ich in 2 dingen:

1) drauf schauen, dass unser aller HTL-DI peer die bahn nicht im autostau fahren lässt - der ist imstande 370 mi. quasi in den stau zu setzen - also eigener gleiskörper so weitgehend als möglich

2) auf eine gute professionelle kommunikationsstruktur bei den leuten vor ort zu drängen. damit nicht beim ersten autofahrer, der einem verlorenen parkplatz nachweint, die populistische kehrtwendenpolitik fröhliche urständ feiert.
lg uschi

Anonym hat gesagt…

Und wie sieht das mit der Aussage (ich glaub in der TT, oder auch bei einer offiziellen PM) aus, dass mit Hochdruck an der Regionalbahn gearbeitet wird, die daran angeblich Arbeitenden bis heute keine Arbeit bekommen haben???

Uschi Schwarzl hat gesagt…

lass mir noch ein bisserl zeit. dringliche anfrage ist in ausarbeitung

lg uschi

Anonym hat gesagt…

sehr geehrte frau schwarzl!
egal, was man hier bei euch grünen liest- sofern es nicht um schwule, lesben, ausländer und behinderte etc. geht, ist alles ohne wiederspruch gagga!
Aber nur kritisieren ist ja einfach, solange man selbst keine konstruktiven Lösungsvorschläge einbringt- oder auf gut tirolerisch: immer die goschn offn und fu nix an plan!
in diesem sinne: nicht wundern (sondern staunen) wenn ihr bei den nächsten wahlen unter 5% rutscht! nix für ungut

Alexander Glötzer

Michael Bauer hat gesagt…

naja, find ich schon ungut herr glötzer. immer die goschn offn und fu nix an plan trifft offensichtlich auf sie zu - und wenn sie schon alles "gagga" finden, versteh ich nicht warum sie dann hier überhaupt was schreiben.

Uschi Schwarzl hat gesagt…

Sehr geehrter Herr Glötzer!

irgendwie werde ich aus den von leuten wie ihnen immer wieder daher kommenden stereotypen einfach nicht schlau. woher nehmen sie eigentlich ihre behauptungen? lesen sie eigentlich diesen blog etwas intensiver? lesen sie die HP der innsbrucker Grünen, wo sie alle unsere anträge zu den vielfältgsten themen - also unser konstruktiven vorschläge - herauslesen können? lesen sie die TT? oder wollen sie das alles gar nicht, weil sie dann von den grünen konstruktives lesen müssten, sehen könnten, dass wir eine unglaubliche multitasking-partei sind (kein wunder bei dem frauenanteil) und dass wir durchaus auch aus der opposition herus erstaunliche erfolge haben?

was für ein problem haben sie? wollen sie sich vielleicht einmal mit mir treffen? damit die tägliche konstruktive mühe in der täglichen arbeit für diese stadt auch einmal ein gesicht bekommt für sie?
oder wollen sie es, wem auch immer, einfach nur so richtig reinsagen? das wär schade, weil verpuffende energie.

lg uschi schwarzl

Anonym hat gesagt…

schön gesprochen fr. schwarzl. und recht haben sie - gerade die stadtgrünen sind eine überaus kompetente und vielfältige truppe. weiter so!

Anonym hat gesagt…

Zu ihrem Posting vom 15.3.
Habe eben auf Anfragen gelesen, dass Sie bezüglich Regionalbahn den Beteiligten etwas Dampf unter dem Hintern machen. Gutes Gelingen - auf dass wirklich nun was weitergeht.

 
Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at