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Samstag, 28. Februar 2009

Gemeinderatssplitter 1: Kostproben von rechts außen

Einen Vorgeschmack auf die weltoffene, liberale, kunstsinnig feine Weiterentwicklung unserer Stadt im Falle, dass sie je stärker werden sollten, haben im letzten Gemeinderat die kernigen Vertreter der FPÖ – heftig unterstützt vom visionären Vordenker Rudi Federspiel geboten.
Nach dem Wechsel des hin und wieder rechts rülpsenden aber ansonsten eher durch Faulheit auffallenden Richard Heiss in den Tiroler Landtag, halten derzeit GR Kunst – nomen non est omen – und RFJ-Obmann Haselwanter die rechten Fahnen hoch. Unterstützt seit neuestem vom ehemaligen Stadtblatt Redakteur David Nagiller, der dort jetzt als Klubdirektor werkelt.

Die Beschlussfassung von Kultursubventionen durch den Gemeinderat, zuvor einstimmig vom Kulturausschuss empfohlen, war Anlass für die beiden, endlich gegen das bedrohliche „linke Netzwerk“ in der Kulturszene anzugehen. Gemeint damit waren Radio Freirad, das einzige freie und nicht kommerzielle Radio Tirols, einer der letzten in Tirol nicht monopolisierten Meinungsbildner, sowie die p.m.k. (Plattform mobiler Kulturinitiativen)
Letztere sei, so der angebliche Kunstkenner Haselwanter ein Ort nur für Randgruppen, deren Veranstaltungen auch in einer Telefonzelle Platz hätten. Zudem würde die p.m.k. immer wieder durch Schlägereien und Ähnliches unangenehm in der Öffentlichkeit und medial auffallen. 95% der Innsbrucker (-innen gibt es bei der FPÖ ohnehin nicht) würden nicht verstehen, dass dieses linke Netzwerk von der Stadt gefördert wird.

Infam, wie da die p.m.k., die bekannterweise immer wieder Angriffziel von Rechtsextremen aus nahen Bogenlokalen ist, von einem Vertreter genau dieser rechten Szene in völliger Umkehrung der Täter-Opfer-Rolle zum Täter gestempelt werden soll.
Und wenn Herr Haselwanter seine Kulturpolitik vom Mehrheitsgeschmack abhängig macht, so ist ihm das unbenommen. Aber dann hätte er wohl auch der Subvention an die Schützen nicht zustimmen dürfen.

Die große Mehrheit des linken Netzwerkes namens Innsbrucker Gemeinderates hat diesem gezielten Anschlag auf die kulturelle Vielfalt in unserer Stadt kurz und bündig eine deutliche Absage erteilt.
Bleibt zu wünschen, dass die Innsbrucker FPÖ bei ihrer 2 Mann – Stärke im Telefonzellenformat bleibt.

Uschi

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Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at