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Mittwoch, 30. Dezember 2009

Das Schröksnadelimperium schlägt zurück

Zuerst einmal hoffe ich, dass alle LeserInnen und FreundInnen erholsame Feiertage hinter sich haben. Ich genieße jedenfalls die Tage mit Familie, Rodeln, Kochen, Essen, FreundInnen einladen .... sehr. Ein Tiefschlag unter die Gürtellinie durfte aber nicht fehlen. So zu lesen in der TT vom 29.1. als Leserbrief der BergiselbetriebsgesmbH. (BBG) Mein alljährliches Aufdecken der Nichteinhaltung des Vertrages zwischen Schröksnadelimperium und Stadt Innsbruck hat den Geschäftsführer der BBG veranlasst, in einem persönlich recht untergriffigen, Äpfel mit Birnen vergleichenden, an den Tatsachen vorbeigehenden Leserbrief zu reagieren.

Das hat mich zu unten stehendem Leserinnenbrief meinerseits veranlasst. Jedenfalls zeigt mir die Reaktion der BBG, dass unsere jahrelange Aufdeckarbeit offenbar doch ins Schwarze trifft.

Liebe Grüße

Uschi

Als persönlich in einem Leserbrief am 29.12.09 vom Geschäftsführer der BergiselbetriebsGesmH. Angegriffene ersuche ich um Veröffentlichung folgenden Leserinnenbriefes:

Glücklich ist, wer vergisst

Die Bergiselschanze ist architektonisch gelungen und ein wichtiges Sport- und Kulturzentrum für Innsbruck und Tirol. Wir Grüne haben maßgeblich dazu beigetragen, dass es zu einem Architekturwettbewerb und damit zu architektonischer Qualität gekommen ist. Dass Air & Style und damit moderne Eventkultur zurück in Innsbruck ist, freut uns ganz besonders.Die öffentliche Hand und damit die SteuerzahlerInnen haben für dieses Stadion den überwiegenden Anteil bezahlt. Diese Tatsache wird im oben erwähnten Leserbrief ebenso vergessen, wie die Tatsache, dass die Stadt Innsbruck der Einhaltung des Mietvertrages mit der Bergisel-Betriebsgesellschaft ständig nachlaufen muss. Der Stadt steht nämlich eine Miete von 5% aus Eintrittserlösen aus Besichtigungen und Veranstaltungen (auch Dritter) zu. Und seit Jahren fördern Grüne Anfragen bzw. die entsprechenden Antworten der Bürgermeisterin zutage, dass die Einhaltung des Mietvertrages durch die BBG in dieser Hinsicht alles andere als friktionsfrei ist. Wenn also behauptet wird, es gebe keinen Streit zwischen Stadt und BBG, wird nicht meine sondern die Glaubwürdigkeit von Bürgermeisterin Zach in Frage gestellt.Ich sehe es als Aufgabe der Grünen als stärkste Opposition im Gemeinderat, dafür zu sorgen, dass es in dieser Stadt nicht Gleiche und Gleichere gibt, auch wenn es sich um die Aktivitäten von Herrn Prof. Schröcksnadel handelt. Persönliche und untergriffige Angriffe werden mich in dieser Hinsicht nicht mundtot machen.

Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl - DIE GRÜNEN

Donnerstag, 24. Dezember 2009

24. - keine These, sondern

recht schöne und erholsame Tage allen FreundInnen und LeserInnen

wünscht ganz herzlich

Uschi

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Advent, Advent,.... 24 Thesen gegen den Südringausbau

Irgendwie funktoniert das nicht mit dem Bild. Daher bitte einfach Sonjas Blog besuchen - www.sonjapitscheider.at

Sorry, aber da muss ich noch irgendwas lernen.

Liebe Grüße

Uschi

Advent, Advent,...... 24 Thesen gegen den Südringausbau


hier ein Plan vom Ausbaugebiet samt eingefügten Kritikpunkten. Graphik von meiner Kollegin Sonja Pitscheider.

Uschi

Dienstag, 22. Dezember 2009

Advent, Advent,..... 24 Thesen gegen den Südring-Ausbau

Verkehrs- und Tiefbaupolitik heute für die Zukunft kann man doch bitte nicht mehr mit Rezepten aus den 60ern des letzten Jahrhunderts machen. Innerhalb der nächsten 20 Jahre wird sich der modal split - die Fortbeswegungsart - massiv zugunsten des Gehens, Radfahrens und der Öffis entwickeln. Wird er nicht nur, muss er, wollen wir einen wesentlichen Beitrag gegen CO2 und für den Erhalt unserer Städte leisten. Der verbleibende Individualverkehr wird auf e-Mobilität umsteigen. Parkscheinautomaten werden zugleich Stromtankstellen sein. Schon heute denken gescheite ArchitektInnen darüber nach, wie Tiefgaragen von heute für eine ganz andere Nutzung morgen geplant werden können.

Das wäre städtische Mobilitätspolitik mit Esprit, Visionen, Begeisterung. Aber doch bitte kein Südringausbau.

Meint Uschi

Sonntag, 20. Dezember 2009

Advent, Advent,.... 24 Thesen gegen den Südringausbau

Aus morgen wurde überübermorgen, aber Arbeit, Haushalt, Weihnachtsfeiern,... lassen derzeit kaum Luft. Daher heute wieder drei Thesen

1) wenn man den Südring im Bereich Grassmayrkreuzung beruhigen will, muss man ihn nicht untertunneln. Warum nicht einfach eine Durchfahrtssperre?
2) Und wie dann von Ost - nach West? Über die Autobahn. Wir haben 4 Autobahnanschlüsse, es muss niemand vom DEZ in die Lohabachsiedlung über den Südring stauen.
3) Und wie dann die Leopoldstraße und Wiltener Platzl vom Innenstadteinfahrtsverkehr entlasten? Genau, oberirdisches Parken stark reduzieren, es gibt genügend TG-Plätze. Die Menschen auf die dann neue Straßenregionalbahn mit Verknüfungspunkten zur S-Bahn steuern. Stark reduzierter Einfahrtsverkehr in die Innenstadt könnte auch eine verlegte Südbahnstraße mit Vollanschluss an den Südring ohne Behinderung der Öffis sinnvoll machen.

Aber warum gibt es eigentlich nicht schon längst ein neues ökologisches Verkehrskonzept für diese Stadt?

Fragt Uschi

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Advent, Advent,.... 24 Thesen gegen den Südringausbau

Die Stadtführung, allen voran die SPÖ argumentiert damit, dass mit der Untertunnelung der Graßmayrkreuzung samt Vollanschluss Südbahnstraße der oberirdische Verkehr im Bereich Kreuzung Leopoldstraße - Cineplex wesentlich geringer wird. Damit bestünde die Möglichkeit oben zurückzubauen, Bäume zu pflanzen, die Trennung Wiltens rückgängig zu machen und aus unbebaubaren Grundstücken bebaubares Land zu machen. Das stimmt, kann aber auf anderem Wege ebenfalls erreicht werden. Wie? Dazu mehr ab morgen.

Uschi

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Advent, Advent,... 24 Thesen gegen den Südringausbau

Um die Tiefgaragen zu füllen, braucht man nicht um 38 Mio. den Südring ausbauen. Es würde reichen, oberirdisches Parken unter die Erde zu bringen und im Gegenzu oberirdische Parkplätze zu streichen . Dann könnte man den Menschen auch wieder Lebens- und Wirtschaftsraum zurückgeben. Aber dazu gehört etwas politischer Mut. Mehr Mut jedenfalls, als 38 Mio. am Südring zu vergraben.

Uschi

Dienstag, 15. Dezember 2009

Advent, Advent,.... 24 Thesen gegen den Südringausbau

Wenn man weiß, dass wir nach der Fertigstellung des Kaufhauses Tyrol in der Innenstadt rund 7.000 öffentliche Tiefgaragenabstellplätze haben - mehr als doppelt so viele, als das Verkehrsberuhigungskonzept 1989 vorgesehen hatte - kennt man/frau einen der Gründe für das abstruse Straßenbauprojekt. Diese Tiefgaragenplätze gehören privaten Betreibern , rot-gelb schwarz wollen, dass die Zufahrt möcglichst reibungslos funktioniert. Gut fürs Geschäft der Tiefgaragenbetreiber, schlecht für die Lebens- und Mobilitätsqualität und im Endeffekt schlecht für die Wirtschaftskraft in der Stadt. Denn die Innenstandwirtschaft wird die Konkurrenz auf der Grünen Wiese nie mit deren Waffen - sprich unbeschränktes Gratisparken - schlagen können. Die Wirtschaft in der Stadt kann nur mit "Stadt" punkten, und die darf nicht im Blechsalat ersticken,

meint Uschi

Montag, 14. Dezember 2009

Advent, Advent, ..... 24 Thesen gegen den Südringausbau

um nach der Verlegung der Südbahnstraße und ihrer Vollanbindung an den Südring die Regionalbahn in der Salurnerstraße nicht gänztlich zu killen, soll der Individualverkehr teilweise in die Heiliggeiststraße verlagert werden. Hat jemand daran gedacht, dass diese ebenfalls eine wichtige ÖV - Achse ist und noch stärker wird?

Fragt Uschi

Von Kunstraum, Bierstindl und Kulturverständnis zum Nachhören

jetzt zum Nachhören unsee Aufnahme der Gemeinderatsdebatte. Die Tonqualität lässt manchmal zu wünschen übrig, aber da wir keinen Zugang zu den offziellen Stadtaufzeichnungen haben, müssen wir uns mit eigenen Mitschnitten begnügen.

http://dl.dropbox.com/u/3141022/gr audio 091210_1.wav

Sonntag, 13. Dezember 2009

Von Kunstraum, Bierstindl und offengelegtem Kulturverständnis

liebe LeserInnen, spät aber doch will auch ich ein paar Splitter von der Kulturdebatte am Donnerstag im Gemeinderat zum besten geben. Kollege Martin Hof hat ja schon via Facebook zeitnah berichtet, ich musste aber dort unsere Position vertreten, sprich reden, kämpfen, versuchen Mehrheiten zu bekommen. Daher erst jetzt eine Zusammenfassung. Manchmal ist ja der Abstand kein schlechter Ratgeber.

Gleich eines vorweg. Obwohl die Devise im Gemeinderat gelautet hat "Grün gegen alle", so dürften wir doch ein wenig überzeugend gewesen sein. Denn letztlich hat mein Dringlichkeitsantrag betr. städtische Einmischung in ein Bierstindl-Rettungspaket viel Zustimmung erhalten. Er wurde knapp mit 19:21 abgelehnt. Und das auch nur, nachem Zach 2x die Absitummung hat wiederholen lassen. Denn interessanterweise hat sich VP-Vize. Sprenger auf unsere Seite gestellt, was bei seinen FraktionskollegInnen offenbar zu Verwirrung sprich Unsicherheit angesichts üblicher Kolaitionsräson geführt hat.

Der Ausgangspunkt der donnerstäglichen Kulturdebatte im Gemeinderat war die Beschlussfassung der Dreijahresverträge mit den größeren Kutlrueinrichtungen der Stadt. Bzw. weniger diese Verträge haben zur Debatte geführt als vielmehr die Einrichtungen, die von Zach im Vorfeld aus der Liste gestrichen wurden. Sie nennt das Ziwschenparken der Gelder bis zu ihrer Meinung nach nötigen Klärungen. Kunstraum und Bierstindl sind sozusagen die Geparkten, was Anlass war, die Kulturbudgetdebatte von der freitäglichen Budgetsitzung gleich am konkreten Beispiel vorzuverlegen.

Und die Debatte war entlarvend, sie hat nämlich tiefen Einblick in das Kunst- und Kulturverständnis vor alem der VP-Fraktionen gewährt (die Kulturpolitikerinnen der SPÖ dürfen sich da offenbar nicht zu Wort melden).

Zach mag den künstlerischen Leiter des Kunstraumes nicht. Denn er ist einer, der sich kein Blatt vor den Mund nimmt und und öffentlich sagt, was Sacheist. Das muss bestraft werden - daher letztes Jahr Kunstraumkürzung um 20%, und wenn die Zeitung (nicht er) meldet, dass er vielleicht einem Ruf anderswohin folgt, dann kommt bürgermeisterliche Freude auf. Und die jenseitige Idee, die Dreijahresförderung für den Kunstraum bis zu Verhandlungen mit der/dem Neuen auszusetzen. Wird sich die Subventionshöhe dann danach richten, ob die/der Neue zu Gesicht steht? Egal, das war jedenfalls ein Ausgangspunkt.
Der 2. war die Streichung des Bierstindl von den Dreijahresverträgen, denn wenn Zach-Freundin Beate Nein sagt, dann muss die Stadt warten, wie die Sache ausgeht. Kurz gesagt.

Ja und in der Debatte haben sich dann interessante Ausblicke aufgetan:

Da war die Rede davon, dass es in Innsbruck ohnehin schon ein Überangebot für die KulturkonsumentInnen gebe - gerade so als ob Kunst und Kutur ihre Existenzberechtigung allein aus der abendlichen Publikumsunterhaltung ableiten würden.

Da wurde genau von jenen, die seitens der Stadt Millionenzuschüsse ins Bergiselmuseum beschlossen haben und damit die museale Darstellung der Tioler Geschichte - einer bestimmten Tiroler Geschichte - verdrei/vervierfachen, im Zusammenhang mit dem drohenden Bierstindl-Aus von notwendigen Synergien geschwafelt.

Da ist man mehrheitlich davon überzeugt, dass ein möglicher Wechsel bei der künstlerischen Leitung einer Kultureinrichtung zum Einfrieren der Subventionen führen muss - so als ob man die Landestheater-Gelder stilllegen würde, wenn die Intendanz neu ausgeschrieben wird, oder als würde jeder Trainer - oder Vorstandswechsel beim FC-Wacker das Aus öffentlicher Geldflüsse bedingen - abstrus, nicht?

Da wurde den Grünen kulturpolitische Starrheit und Unflexibilität vorgeworfen, weil sie sich für das Bierstindl, eben eine (unbewegliche) Immobilie einsetzen. Offenbar war schon lange niemand von denen vor Ort, dann müssten sie nämlich wissen, dass die Zusammensetzung des Bierstindl-Inhaltes, die Mitgliedsvereine, etwas recht flexibles, immer wieder Neuses Beinhaltendes ist.

Da wurde daherräsoniert, man solle doch aufhören zu jammern, sei Frau BMin, seien die Regierungsparteien doch gegenüber der alternatven Szene doch in den letzten Jahren eh so generös, so großzügig gewesen. Das Mäzenatentum des Herzogtums Hidesheim lässt grüßen.

Ja, so ist es halt. Es gibt Situationen, die zu Offenbarungseiden führen. Und das ist gut so. Das Protokoll dieser Gemeinderatssitzung könnte Stoff für weitere Kulturarbeit bieten :-)

empfiehlt Uschi

Advent, Advent,... 24 Thesen gegen den Südringausbau

Geschätzte LeserInnen,

jetzt bin ich Euch schon 4 meiner 24 Thesen schuldig. Aber Donnerstag und Freitag war wirklich anstrengende, ganztägige Gemeinderatssitzung samt Budget. Da ich in der donnerstäglichen Kulturdebatte massiv involviert war und auch für die Innsbrucker Grünen die Budgetrede gehalten habe, war einfach keine Zeit zum Posten. Und in die Gemeinderatssitzung nehme ich keinen PC mit.

Daher also heute gleich 4 Thesen auf einmal:

1. Der Südrinausbau sieht zwar in diesem Bereich eine eigene Radwegrampe runter von der Olympiabrücke - Unterführung auf die Nordseite Südring - dann nordseitige Führung Richtung Westen vor, aberdieser Radeg endet schlagartig bei der Neuhauserstraße - dann sei kein Platz mehr.

2. Die Neuhauserstraße bleibt Einbahn Richtung Südring wie bisher. Radfahren gegen die Einbahn bleibt dort untersagt. Die RadfahrerInnen können sich also dann dort wieder mit dem aus dem Tnnel kommenden IV mischen. Herrlich!

3. Richtung Bahnhof an der verlegten Südbahnstraße wird es überhaupt keinen Radweg geben. Wer fährt denn bitteschön heutzutags noch mit dem Rad zum Bahnhof - scheint man sich gedacht zu haben. Klimaschonend möglichts mit dem PKW scheint die Stadtdevise zu sein.

4. Bitte RadlerInnen, lasst euch diesen Unsinn nicht gefallen.

Ersucht Uschi

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Advent, Advent, .... 24 Thesen gegen den Südringausbau

auch wie sich das ganze Geldvergraben dann auf die Maximilianstraße auswirken wird, kann noch niemand sagen. Gut im Sinne von Entlastung, Aufenthaltsqualität und damit Wirtschaftsstärkung wohl sicherlich nicht

fürchtet Uschi

Dienstag, 8. Dezember 2009

Drohendes Bierstindl-Aus: Landesregierung zerstört Lebenswerk von Fritz Astl

Sechs KulturlandesrätInnen sind ins Land gezogen seit der Verein Kulturgasthaus Bierstindl 1991 im Auftrag des Landes das Bierstindl gekauft und umgebaut bzw. teilsaniert hat. Ein einziger von diesen 6 KulturlandesrätInnen, nämlich der verstorbene LR Fritz Astl, hat es geschafft, den im Verein Kulturgasthaus Bierstindl aktiven Kulturinitiativen und –schaffenden mit dem Erwerb des Hauses eine Perspektive zu eröffnen.
Heute 5 KulturlandesrätInnen später steht das Lebenswerk von Fritz Astl vor dem Aus. Mutwillig, unfähig, unengagiert, visionslos.
Seit Jahren ist bekannt, dass das Haus im derzeitigen Bestand eine Bauruine, ein Fass ohne Boden, ein Schuldenmacher ohne Verschulden des Vereines ist, seit Jahren wird verhandelt statt gehandelt, seit Jahren geht auf den letzten 10 m der/die jeweils zuständige KulturpolitikerIn verloren, seit Jahren wird somit vertröstet und hingehalten.

Nun im Herbst dieses Jahres zeichnete sich mit der Zusage des Landes, Geld für Sanierung und Neubau in die Hand zu nehmen und via Landesbank Hypo eine Umschuldung vorzunehmen, Licht am Ende des schwarzen Kulturpolitiktunnels ab.
Falsche Hoffnungen, wie sich jetzt zeigt. Das Biersindl scheint zum Opfer von Hypokrise und kulturpolitischer Landeskrise zu werden.

Beschämend für ein Land, das in Sonntagsreden immer so stolz ist auf seine Mischung aus Traditions - und zeitgenössischer Kunst und Kultur. Mit dem Bierstindl lässt die Landesregierung jetzt just jene Kultureinrichtung sterben, in der ihr aktuelles Motto „Geschichte trifft Zukunft“ quasi unter einem Dach seit Jahren praktiziert wird.

Die Innsbrucker Grünen werden diesem Treiben nicht tatenlos zusehen, auch wenn das Bierstindl stets vor allem ein Landesprojekt war. Schließlich ist das Bierstindl eine Kultureinrichtung in Innsbruck, nicht wegzudenken aus Innsbruck.

Wir werden daher die kommenden Tage bis zur Gemeinderatssitzung am Donnerstag nutzen, um zu versuchen, die Stadt ins Bierstindl-Rettungsboot zu holen und so Druck auf das Land auszuüben, sich seiner kulturpolitischen Verantwortung nicht zu entziehen.

Uschi

Advent, Advent, .... 24 Thesen gegen den Südringausbau

Nach der Untertunnelung der Grassmayrkreuzung wird die Kreuzung Westbahnhof - Andreas Hoferstraße von der Belastung her zur neuen Grassmayrkreuzung. Wie sich das ganze auf die Andreas Hoferstraße, die dortige Straßenbahn und die Geschäftswelt auswirkt, ja das steht in den Sternen.

Uschi

Montag, 7. Dezember 2009

Advent, Advent, ....24 Thesen gegen den Südringausbau

wisst ihr eigentlich, dass die Untertunnelung der Grassmayrkreuzung genau jene Teile des Südringes schützt, wo keine Wohnungen sind und dass die Autos genau dort wieder an die Oberfläche kommen, wo die Wohnbebauung im Bereich Neuhauserstraße beginnt? Und die Fortsetung des Tunnels samt Finanzierung steht ziemlich in den Sternen.

Uschi

Sonntag, 6. Dezember 2009

Auch Bürogebäude können Energie sparen


Im Herbst wurde unter anderen auch dem Ecocenter Innsbruck in der Rossau am Stadlweg 23 der Innsbrucker Umweltpreis verliehen. Grund genug für mich, für den Energiearbeitskreis der Innsbrucker Grünen eine Besichtigung zu organisieren. Diese fand am Freitag 4.12.09 statt. Zu zwölft wurden wir von Arch. Riebler, Herrn Sauter (Sauter Energie/Gebäude - Steuerung/Management),Herrn Freund (Freund Heizung/Sanitär) und Herrn Reinhard Gritsch (Projektentwickler/Immobilientreuhänder) empfangen und in Theorie und Praxis durch eine neue Generation von Bürohäusern geführt.

Hohe Dämmwerte, 3-Scheiben Isolierverglasung, geringer Glasanteil, Grundwassernutzung zur Betonkernaktivierung für Heizung und Kühlung sowie kontrollierte Raumbelüftung mit Wärmerückgewinnung machen dieses 3.300 qm Nutzfläche Bürogebäude zu einem Nullemissionshaus in Niedrigenergiebauweise und obendrein zu einen gesunden Arbeitsplatz, an dem man/frau sich auch wohlfühlen kann. Brauchen Bürogebäude dieser Größe herkömmlich bis an die 400 kWh/qma, so liegt das Ecocenter bei 55 kWh/qma. Da die Betonkernaktivierung für Heizung und Kühlung sehr träge ist, gibt es in jedem Büro individuell regelbare Induktionsquellauslässe für Heizung, Kühlung und Frischluft.


Ein spannendes nachahmenswertes Projekt. Gerade im Bürobau ist noch so viel Einsparpotenzial an wertvoller Energie. Gerade in diesem Bereich wäre es wichtig, dass architektonische Qualität hohe Energieeffizienz inkludiert.


Wer mehr wissen möchte kann sich über http://www.eco-center.at/ Details ansehen oder einen Besichtigungstermin ausmachen.

Am Foto oben die "ECO-Väter".


Liebe Grüße


Uschi

Advent, Advent, ..... 24 Thesen gegen den Südringausbau

Den WiltenerInnen wird die Verlagerung des Verkehrs auf die verlegte Südbahnstraße mit einer "Vergrößerung" des Pechegartens schmackhaft gemacht. Darauf werden die WiltenerInnen lange warten können - denn erst wenn sich dort an der verlegten Südbahnstraße eine Art Gewerbegebiet (super für einen Park!) gebildet hat, das von sich aus Grund für eine Eschließungsstraße zur Verfügung stellt, wird die jetzige Südbahnstraße aufgelassen werden können - wenn überhaupt. Ein klassisches (saures) Zuckerl halt.

meint Uschi

Advent, Advent, .... 24 Thesen gegen den Südringausbau

Oje, sorry, schon Mitternacht vorbei. Erlaubt mir das Krampustürl am Nikolotag zu schreiben.
370 Mio. solen in den nächsten jahren in hoch leistungsfähigen öffentlichen Verkehr im Großraum Innsbruck investiert werden. Gut so. Aber wer glaubt, es gäbe dazu ein Mobilitätskonzept, das die Mobilität darauf abstimmt, täuscht sich - leider. Nur so ist ein Ausbau Südring-Grassmayrkreuzung über möglich. Fatal
Meint Uschi

Freitag, 4. Dezember 2009

Advent, Advent,.... 24 Thesen gegen den Südring-Ausbau

Mit der Untertunnelung der Grassmayrkreutung verbunden ist die Verlegung der Südbahnstraße Richtung ÖBB-Areal. Sie wird dann durch einen Kreisel so an den Südring angebunden, dass man anders als jetzt aus und nach Osten und Westen zu/abfahren kann. Die Südbahnstraße wird so zur Haupteinfahrtsstraße ins Zentrum. Und das über den Bus- und Hauptbahnhof. Und über die Brunckerstraße - wesentliche künftige Regionalbahnkreuzung. Wahnsinn für die Öffis.

Uschi

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Advent, Advent, ..... 24 Thesen gegen den Südringausbau

macht es Sinn, 370 Mio. in einen zukunftsorientierten Öffentlichen Verkehr zu investieren, diesen dann aber durch eine 38 Mio. - Investition in ein Straßenbauprojekt im Stau stehen zu lassen? 370 Mio. somit quasi in den Sand zu setzen?
Ich meine NEIN

Uschi

Kunst - Raum -Klima

Was Innsbruck und den Kunstraum betrifft, so hab ich es schon länger erwartet, dass der Politik der Stadt gegenüber dem Kunstraum irgendwann Konsequenzen folgen werden. Der Abgang von Stefan Bidner ist eine bittere Konsequenz, ist es ihm mit dem Innsbrucker Kunstraum in den letzten Jahren doch hervorragend gelungen, Innsbruck auch im internationalen zeitgenössischen Kunstgeschehen zu positionieren.

Auch wenn im Kunstbetrieb das Annehmen neuer Herausforderungen anderswo und damit personelle Änderungen vor Ort dazu gehören, so ist der Abgang doch folgenreich, weil er keiner mit einem positiven Blick zurück ist, sondern leicht fällt, ja mit Enttäuschung und Zorn verbunden ist.

Da hat die Innsbrucker Kulturpolitik - in diesem Fall wirklich namentlich BMin Zach - große Fehler gemacht. Da haben persönliche Beleidigtheit, unbegründeter Bestemm und unintelligente Sturheit Subventionspolitik, im Klartext Subventionskürzungspolitik betrieben. 2 mal in kurzen Abständen hat die Stadt als Hauptgeldgeberin gekürzt und damit eigentlich Kindesweglegung betrieben. War doch der Kunstraum von Anfang an als "Vorläuferprojekt auf dem Weg zu einem Kunsthaus" gedacht.

Kindesweglegung seitens der Stadt, chronische Unterdotierung durch das Land und demnach auch kein Steigerungsinteresse des Bundes, das sind fatale kulturpolitische Ingredienzien, die nicht nur existenzbedrohlich sind sondern fast schon Desinteresse am Geschehen bekunden. Der leichte Abgang im Zorn ist daher nachvollziehbar.

Nicht aber diese Art der Kulturpolitik.

meint Uschi Schwarzl

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Advent, Advent, .... 24 Thesen gegen den Südringausbau

These 2: Wer Straßen baut, wird CO2 ernten

Der VCÖ schlägt Alarm: Die Treibhausgas-Emissionen des Verkehrs sind in Tirol zwischen 1990 und 2007 um rund 83% gestiegen. Das ist der größte Anstieg im Bundesländervergleich.
Und was tu die Stadtführung - getrieben von roten Verkehrs- und Tiefbau - StadträtInnen??? Straßen bauen, um die Autofahrt in die Stadt noch attraktiver zu machen.
Grotesk, oder?

Uschi

Dienstag, 1. Dezember 2009

Advent, Advent, der Verkehrshut brennt - 24 Thesen, warum der Ausbau der Grassmayrkreuzung verkehrspolitisch unsinnig ist

1. Ein Schritt zurück in die Verkehrspolitik der 60er Jahre

Anstelle eine Adventkalenders möchte ich von heute bis zum 24.12. jeden Tag eine kleine Botschaft zum geplanten Ausbau der Grassmayrkreuzung hinter meinem Blogtürl für euch verstecken.

Bekanntlich hat sich die Stadtführung vor einigen Wochen für den Ausbau von Innsbruck Süd - sprich Untertunnelung der Grassmayrkreizung, Verlegung der Südbahnstraße samt Kreisel, um über die Südbahnstraße ins und aus dem Zentrum nach Ost und West zu kommen - beschlossen.

Rund 38 Mio. wird dieses Projekt aus der verkehrspolitischen Mottenkiste der 60er Jahre kosten, als man noch glaubte, dass nur mehr Autoverkehr zu Lebensquaität und Wohlstand führt. Heute wissen wir es besser - nur hat sich das leider nicht zur Stadtführung durchgesprochen.

Morgen mehr

Uschi

Advent, Advent, der verkehrshut brennt

Sonntag, 29. November 2009

Unnötiger Kahlschlag erzürnt zurecht











Unsere Damen und Herren der Innsbrucker Stadtführung brauchen sich nicht wundern, wenn die BürgerInnen hin und wieder zornig werden und sich aus allen Ecken und Enden der Stadt bei uns Grünen melden.




So auch am letzen Freitag aus der Reichenau. Erzürnter Anruf bei mir im Büro. Am ehemaligen Campagnereiter-Areal in der Reichenau - der Reitverein ist mittlerweile nach Igls übersiedelt, das freie Areal soll irgendwann zu einem neuen Stadtteil im Stadtteil werden - sei das Forstamt gerade dabei, alle Bäume umzuschneiden. "Wir wissen, dass da irgendwann einmal Wohnungen gebaut werden, und das ist ok so, aber deshalb müssen sie uns nicht schon jetzt unsere grüne Lunge wegnehmen," so der erzürnte Anrufer.








Recht hat er.




Ein Nachfrageanruf meinerseits beim zuständigen Vize Sprenger endet in dessen lapidarer Aussage - "ich hab jetzt keine Zeit, nicht überall, wo geschlägert wird, sind es wir, rufens doch den Klingler oder Steiger (Garten/Forstamt) an", so seine extrem kompetente Antwort.








Letzterer (DI Steiger) teilt mir mit: Ja, das städtische Vertragsamt hat den Abriss der bestehenden Stallungen vergeben und im Auftrag des Vertragsamtes entferne das Forstamt die Bäume. Seien eh fast alle faule Pappeln gewesen (eh klar - warum hat man dann diese Gefahr nicht schon früher beseitigt???)








Samstag früh mache ich mich auf den Weg vor Ort. Da steht bis auf eine Trauerweide und einen weiteren Baum nix mehr. Tabula rasa sozusagen - und das in einem Areal, wo noch nicht einmal ein städtebaulicher Wettberwerb ausgeschrieben ist. Dort wird es also noch Jahre dauern, bis gebaut wird. Warum man das Grün dort jetzt radikal entfernt hat, anstatt zu warten, bis das Wettbewerbsergebnis samt neuer Grünplanung vorliegt, ist mir ein Rätsel.








Sensibilität und Intelligenz waren jedenfalls nicht federführend am Werk bei dieser Aktion. Denn wenn man in einem Stadtteil einen neuen kleinen Stadtteil plant, wird man die wohlwollende Kooperation der jetzigen BewohnerInnen in diesem Bereich brauchen. Ob man mit solchen Motorsägenaktionen Sympathie für eine künftige gemeinsame Planung weckt, mögen die LeserInnen selbst beantworten.








Uschi








Die Fotos zeigen das Ergebnis städtischen Wütens

Samstag, 28. November 2009

Fünfte Seelenfutter - Auflage




Gestern Abend gab es die 5. Auflage von "Seelenfutter und Kulissenschiebereien". Seit rund einem Jahr bieten wir Interessierten die Möglichkeit - meist an einem Freitag frühen Abend - mit uns gemeinsam hinter die Kulissen bekannter und weniger bekannter Kultureinrichtungen in der Stadt zu schauen und kurz vor dem Wochenende die Seele fein zu füttern.


Gestern besuchten wir das Archiv des Österreichischen Alpenvereins in seinem neuen Gebäude gegenüber der Olympia Eishalle. Der AV hat mit Martin Achrainer seit 3 Jahren einen Zeithistoriker angestellt, der nicht nur in der letzten Zeit nach der Übersiedelung die Archivierung vorgenommen hat, sondern der ganz aktuell die Geschichte des AV in der Zwischenkriegszeit erforscht. Diese historische Epoche des AV war lange Zeit tabu, hat sich der AV damals doch politisch stark exponiert. Zum 150-Jahr-Jubiläum des AV 2012 soll die Publikation fertig sein.




Martin Achrainer gab uns eine kurze Einführung in die Geschichte des AV seit seiner Gründung1862, klärte uns über die grundlegenden Strukturen auf und gestattete uns einen Rundgang die umfangreiche Sammlung an Kunstwerken und historisch bedeutsamen Gegenständen aus dem Fundus des AV.




Für mich besonders interessant weil bisher unbekannt, die große Sammlung von "Laternbildern", Dias im Postkartenformat, aus der Jahrhundertwende um 1900, samt Vorführapparat, der in damaligen Zeiten dank seiner hohen Temperatur samt Wasserkühlung Dia - Swows zu einem wahren Event gemacht hat.




Wer Interesse at, künftig zu unseren Kulissenschiebereien eingeladen zu werden, möge sich bitte bei mir melden.




Uschi




Auf den beiden Fotos der Laternbildvorführapparat und ein Stereo-Autograph, mit dem noch bis in die 80er Jahre des 20. Jh. die AV-Karten gezeichnet wurden.




Montag, 23. November 2009

Grüner Blick in die Zukunft abseits des politischen Alltags

ich hatte am Sonntag das Vergnügen, am grünen Zukunftskongress in Wien teilzunehmen. Nach wochenlanger intensiver Web-Diskussion über 30 teils provokante grüne Zukunftsthesen, wurde gestern im Colosseum XXII in Wien Favoriten mit rund 400 Personen an einigen dieser Thesen weitergearbeitet.

Etliche Menschen abseits des Grünfunktionärswesens und neue Metoden haben eine gute Möglichkeit aufgezeigt, den "konstruierten Gegensatz zwischen `politischer Kaste´und `desinteressierter Bevölkerung" (Eva Glawischnig) aufzulösen.

Ein wichtiger, wie ich meine durchaus gelungener erster in eine etwas andere Zuklunft politischer Arbeit, an einem nicht weniger zukunftsweisenden Ort. Das Colosseum XXII ist ein riesiges Areal mit Industrieruinen - teils besser teils schlechter erhalten. Eine ehemalige Chemiefabrik, dank dem Einsatz der Floridsdorfer Grünen jetzt am ganz offensichtlich sukzessiven Ausbauweg Richtung Veranstaltunszentrum.

Als Hauptthema am Zukunftskongress hat sich recht schnell die Bildung, als Schlüssel zur Annahme der großen Herausforderungen der Zukunft, herauskristallisiert. Der unabdingbare Umbau unseres starren, selektierenden, nicht zukunftsfähgen Bildungssystems. Nicht nur um die Chancen individuell gerechter zu verteilen sondern auch um unsere Gesellschaft zu befähigen, die großen sozialen und ökologischen Herausforderungen, vor denen wir stehen, gemeinsam annehmen und gemeinsam die richtigen Entscheidungen treffen zu können.

Ich freue mich auf die Fortsetzung dieses neuen grünen Weges.

Uschi

Bitte unterschreibenhttp://www.wir-schaffen-freiraum.at

Bitte unterschreibt die Petition auf : www.wir-schaffen-freiraum.at und schickt dieses Mail an viele weiter.
FreiRaum ist ein Bildungs- Beratungs- und Sensibilisierungsprojekt, in
dem Menschen mit Lernschwierigkeiten SELBST beraten, moderieren und
aufklären.
FreiRaum gibt es seit 2001 und ist das EINZIGE TRÄGERÜBERGREIFENDE
BILDUNGSANGEBOT für alle Menschen mit Behinderungen in Tirol.
FreiRaum arbeit derzeit in den Bezirken Innsbruck, Innsbruck-Land und
Schwaz, bekommt aber Anfragen von Lienz bis Reutte. Und könnte 3x so
viele Kurse abhalten, wie dzt. möglich
Nun aber "passt" FreiRaum sowieso nicht mehr in die Förderrichtlinien
des Bundes, weil es nach deren Definition nicht genug
ARBEITSMARKTRELEVANT ist. Und das Land Tirol erklärt, dass die Förderung
"in Zeiten wie diesen" nicht übernommen werden kann.
Die Plattform "Stopt die Schließung von FreiRaum" bittet Sie folgende
Forderungen zu unterstützen
1. Rücknahme der Förderabsage für FreiRaum
2. Ausbau von Beratung, Bildung und Sensibilisierung für alle Menschen
mit Lernbehinderung in Tirol / Österreich
3. Ernstnehmen der Ratifizierung der UN-Konvention "Übereinkommen über
die Rechte von Menschen mit Behinderungen" durch Österreich im Jahr 2008
und Setzung von entsprechenden Maßnahmen durch Bund-Land-Gemeinden

danke für eure Aufmerksamkeit und Unterschrift

Uschi

Samstag, 21. November 2009

Kitsch schlägt das Grün in der Stadt

Seit Jahren findet in Innsbruck Innenstadtentwicklung nahezu ohne jegliche Grünraumgestaltung statt. Ob Landestheatervorplatz neu, ob Franziskanerplatz, Sparkassenplatz und neuer Landhausplatz oder ob neue FußgängerInnenzone in der Maria Theresienstraße. All diese Plätze mögen für sich alleine argumentierbar sein, aber gesamthaft gesehen scheint Grün in Stadtführung und PlanerInnenschaft zum gestalterischen Tabu mutiert zu sein. Wer mehr Grün auch in der Innenstadt wünscht, wird fast schon als provinzielle/r Gestaltungslaie/in disqualifiziert. Urbanität scheint - meiner Meinung nach irrtümlich - mit Beton gleichgesetzt zu werden.

Und dann werden just zur Weihnachtszeit stilisierte weiß lackierte grell leuchtende Bäume in die sonst baumlose neue Prachtstraße gesetzt. Weiß strahlender Kitsch, an Geschmacklosigkeit kaum mehr zu überbieten.

Die Rückkehr des Provinizialismus, die Pervertierung einer modernen urbanen Grüngestaltung in der Stadt? Oder doch durch Kitsch pointiert herausgearbeitetes Eingeständnis, dass in der Innenstadtgestaltung der letzten Jahre einiges schief gelaufen ist????

Ich freue mich jedenfalls schon auf den Gemeinderat im Dezember. Da wird ein Antrag von mir Anlass für eine grundsätzliche Debatte über Urbanität und Grüngestaltung sein. Beide sind nämlich für mich kein Widerspruch sondern im Gegenteil.

Uschi

Mittwoch, 18. November 2009

Ein feiner Abend - auch kulinarisch


Jeden Mittwoch und Freitag von 19 - 22 Uhr gibt es im Integrationshaus der Caritas den Dinner-Club im Caritas-Integrationshaus.


Nach dem Motto Kultur und Küche International bzw. "Beim Essen kommen die Leute z`samm" gibt das die Möglichkeit, Menschen verschiedenster Kulturen, Religionen und Gesellschaftsschichten zu begegnen, mit ihnen gemeinsam zu essen und zu plaudern oder diskutieren, aber auch nur dazusitzen und zu schauen. Ängste und Vorurteile können abgebaut werden.Das Essen bereitet jedes Mal jemand anders vor.


Seit - ich glaube - drei Jahren bestreitet der Gemeinderatsklub der Innbrucker Grünen einmal im Jahr einen solchen multikulturellen kulinarischen Abend.


Gestern Abend war es wieder einmal so weit. HauptköchInnen wir immer Ulli, Renate und gerhard. Ich beschränke mich in konseqwuenter realistischier Selbsteinschätzung auf nicht minder wichtige Hilfsdienste wie Zwiebelschneiden, Kartoffelschälen, vergssenes Brot noch schnell Einkaufen, im Garten Laub Sammeln, um die Tische zu dekorieren.


Wie jedes Jahr füllt sich gegen 19.00 der Speisesaal. BewohnerInnen des Hauses sind da ebenso vertreten, wie Wirtshaus- und Intergationshaus- Gäste aus ganz Innsbruck, die das Essen, das Beisammensein und die meist am späteren Abend stattfindenden Programmpunkte genießen wollen.

Wie immer ein kommunikativer Abend, auch für uns untereinander, denn nicht nur beim Essen, auch beim Kochen kommen die Leut zusammen.


Das Foto oben zeigt unser heuriges typisch international-triolisches Speisenangebot.


Uschi

Dienstag, 17. November 2009

Ich finde, das sollte gelesen werden

Ich finde, das sollte gelesen werden:

"Joseph Schumpeter wäre ins besetzte Audimax gegangen
GASTKOMMENTAR VON VERENA RINGLER (Die Presse)

Warum die Studentenproteste positiv sind: sieben Gründe.
Kurz bevor mehrere hundert Studenten das Wiener Audimax besetzten, beendete ich mit Kabinettsmitgliedern aus Ankara, mit dem deutschen Minister Wolfgang Schäuble und mit dem Nachwuchs bei Siemens und RWE ein Global-Governance-Seminar in Hamburg. Zwischen Washington D.C. und Pri?tina, zwischen Ministerstuben und ungeheizten Volksschulen an den Rändern Europas; ob für Magazine, Thinktanks oder die EU: mein Leben spielt sich an vielen Orten ab.
Dieser globale Blick lässt die Audimax-Besetzung positiv erscheinen:

Erstens, auf dem globalen Parkett – ob im Nobelpreiskomittee oder den TED Talks – gibt man Initiativen prinzipiell eine Chance. Allein dass 20-jährige Studenten eine Kampagne für bessere Bildung starten, allein dass sie dies samt spontaner Allroundstruktur mit Pressedienst, Livestream, Ausschuss- und Plenardebatten zur Bildungspolitik, zum Klimawandel und zur politischen Ökonomie tun, würde in solchen Foren mit Applaus beantwortet und mit Young Leadership Awards belohnt. Otto Molden und Simon Moser jedenfalls gefiele der akademische Austausch im besetzten Hörsaal. Sie initiierten 1946 jene Internationalen Hochschulwochen, die später als Forum Alpbach zum österreichischen Exportschlager wurden.

Zweitens, die Studenten administrieren das Audimax im Rotationsprinzip. Als Personen bleiben sie anonym und im Hintergrund. Sie konzentrieren sich auf visionäre Ziele in kleinen Schritten. Sie praktizieren Europäische Integration par excellence. Jean Monnet und Robert Schuman, zwei Gründungsväter der EU, hätten der Audimax-Bewegung für Bildung jene geduldige Prozesshaftigkeit angeraten, die sie seit drei Wochen praktiziert.

Ausdruck der Europareife

Drittens, Führungskräfte im 21.Jahrhundert denken international und interdisziplinär. Im Kommen sind multiple Identitäten und multipolare Biografien. In diesem Sinn ist die Audimax-Bewegung ein Ausdruck von Österreichs Europareife. Der Slogan der EU-Kampagne 1994 – „Wir sind Europa“ – hat gefruchtet. Denn im Audimax debattieren die Studenten höflich, nicht hämisch. Sie sind inhaltlich offen, rhetorisch gewandt, technisch versiert und kulturell intelligent. So haben es sich Brigitte Ederer, Alois Mock und Andreas Khol gewünscht, als sie Österreichs Weg in die EU ebneten.

Viertens, in der Weltpolitik verhandelt man Prioritäten der Zukunft, nicht der Vergangenheit. Die EU hat vor einem Jahr einen Weisenrat zum Thema Zukunftsplan bestellt; Österreichs Regierung und Wähler haben mit der Audimax-Bewegung einen solchen Rat frei Haus bekommen. Diese Bewegung möchte über das Jahr 2030 reden. Das beginnt mit den Rahmenbedingungen hier und heute. Solch mündige Sprösslinge wünschen sich Eliten weltweit.

Fünftens, die Aufgaben des 21.Jahrhunderts erfordern viele Partner, die man oft erst auf den zweiten Blick erkennt. Das betrifft die G20 und die UNO; Staaten, Firmen und NGOs. So könnten Österreichs „Opinionleader“ ihr strategisches Interesse am Audimax entdecken. Vorstandsvorsitzende und Kulturschaffende wissen, dass Österreich nur dank bestmöglicher Bildung längerfristig das viertreichste Land der EU sein kann. Weiters vermuten Opinionleader, dass Bildung mit Freiheit und Entfaltung zu tun habe. Vielleicht sprechen sie das auf dem Podium im Audimax an?

Sechstens, internationale Berater wie Gallup-Chef Jim Clifton setzen auf den „Brain Gain“, eine positive Importbilanz von Humankapital. Städte sollten Magneten für intelligente, innovative Menschen sein. Wien könnte solch ein Magnet sein, so der erwartbare Tenor von 25Granden der internationalen Managementlehre, die sich diese Woche in der Stadt treffen werden. Von Leadership-Dorados wie St.Gallen oder Insead kommend, werden sie am Global Peter F. Drucker Forum mehr als einmal dem Brain Gain huldigen.

Zynismus nicht gefragt

Siebtens, das Labor der Zukunft verträgt keinen Zynismus. Die Freude des freien Fragens, Lernens und Führens haben drei Söhne Österreichs vorgelebt: Joseph Schumpeter, Karl Popper und Peter F. Drucker. Wenn Österreichs Führungskräfte diese Woche in Wien als Gastgeber der besagten 25Managementgurus beim Drucker-Forum posieren, sollte ihnen klar sein: Wären Schumpeter, Popper und Drucker auch auf der Gästeliste, sie würden in der Mittagspause ins besetzte Audimax abzweigen.
Mag. Verena Ringler, M.A., hat u.a. an der Johns Hopkins University in Bologna und Washington studiert und ist international tätig."

Donnerstag, 12. November 2009

Diese Umweltpolitik ist ein Skandal

Heute wurde öffentlich, was wir Grüne schon immer befürchtet haben. Österreich ist das einzige Land der alten EU-15, das seine selbst gesteckten Kyoto-Ziele nicht nur nicht erreicht, sondern weit verfehlt.

Und da brauch ich gar nicht mit dem Finger auf die Herren Faymann, Pröll und Berlakovic zeigen, nein, es reicht das Kehren im eigenen Stall.

Da plant unsere städtische Regierungskoalition - federführend getrieben von unseren roten Betoniereren Marke 60er Jahre namens Marie Luise Pokorny-Reitter und neuem garantiert ideologiefreiem Walter Peer doch wirklich allen Ernstes, den Südring zu untertunneln und über die Südbahnstraße den Individualverkehr ins Stadtzentrum zu locken, damit die über 6.000 (sic) Tiefgaragenplätze genutzt und die Geldsäcke der privaten Garagenbertreiber gefüllt werden. Dafür sollen 38 Mio. Euro verbuddelt werden mit dem Ergebnis, dass der Öffi, allen voran die künftige Regionalbahn im Stau stehen wird.

Das nenne ich Politik mit Visionen von vorgestern und mit fehlendem finanzpolitischem Sachverstand. Wer für die Regionalbahn 360 Mio. investiert, - und das ist intelligent -, diese aber dann mit Straßenbaumonsteren zum Stilstand zwingt, der setzt diese Gelder einfach in den Sand.

Und ist gleichzeitig wichtige Stütze der Kyoto-Ziel-Verfehlpolitik Österreichs. Wenn die Damen und Herren die CO2-Zertifikate aus der eigenen Tasche bezahlen müssten, dann wär der Spuk gegen die Lebensqualität wohl schnell vorbei.

Meint Uschi

Mittwoch, 11. November 2009

Die Tiefgarage als teures Auslaufmodell


Heute und morgen findet im Landhaus ein Wohnbausymposium mit spannenden Vorträgen von ArchitektInnen und BauherrInnen usw. statt. Ich konnte heute Nachmittag dabei sei. Dabei hat sich ein zentraler Kritikpunkt wie ein roter Faden durch Referate und Debatten gezogen. Die Stellplatzverordnung in der Tiroler Bauordnung (Pflicht zur Schaffung von Autoabstellplätzen bei der Wohnraumschaffung), die dann in den Gemeinden mit konkreten Verhältniszahlen (x Stellplätze pro y Wohnungen) umgesetzt wird, ist mittlerweile zu einer unwirtschaftlichen, unsozialen und unökologischen Falle geworden. 256 Tiefgaragenplätze für 115 Wohnungen in einem Oberländer Ort, und das zweigeschoßig machen nicht nur das Wohnen sündteuer, die Förderung dieser Stellplätze durch die Wohnbauförderung ist obendrein Verbraten von Steuergeld, das besser in Nachhatigkeit investiert werden sollte.


In Innsbruck haben wir ein gängiges Verhältnis von 1,3 Stellplätzen pro Wohnung. Wenig im Vergleich zu mancher Landgemeinde, aber meiner Meinung nach immer noch viel zu viel für eine Stadt, die bestens mit Öffis ausgestattet ist. Derzeit kämpfen wir beispielsweise gemeinsam mit den AnrainerInnen darum, dass nicht ein wunderschöner Innenhof im Blocksaggen nach dem anderen dieser Stellplatzverordnung zum Opfer fällt.

Denn die Bauträger wollen durch Aufstockung der Blockrandanlagen und mittels Tiefgaragenbau - noch dazu größer dimensioniert als nötig - ihre Einnahmen steigern.

Opfer sind die Innenhöfe, meist grüne Oasen und Lungen und die Lebensqualität der Menschen.


Für mich gilt jedenfalls: Lieber Lebens-Spiel- und Grünraum als Tiefgaragen ohne Zahl.


Vielleicht gelingt es uns im Verbund mit Bauträgern und ArchitektInnen endlich die Weichen Richtung Nachhaltigkeit und weg von einer Stellplatzverpflichtung, die der sich änderden Mobilität gar nicht mehr gerecht wird, zu stellen.


Uschi

Freitag, 6. November 2009

Liebe Studierende in der Sowi-Aula,

ich heiße Uschi Schwarzl, bin Absolventin der Innsbrucker Geiwi (vor vielen vielen Jahren) und jetzt Gemeinderätin und Stadträtin der Grünen in Innsbruck. Ich beobachte Eure so gut organisierten Aktivitäten von Anfang an und hab mir in der Aula schon mehrmals eure Plakate angesehen.Dabei ist mir auch ein Plakat aufgefallen, auf dem Forderungen an die Stadt Innsbruck zumindest angedeutet waren - z.B. mehr Radabstellplätze auf der Hauptuni.
Ich will mich überhaupt nicht in eure Aktivitäten einmischen, zumal ich als Kommunalpolitikerin gegenüber dem Bund ja auch stets nur fordern aber nicht selber handeln kann, und auch gar nicht so tun möchte, als ob ich das könnte, aber allfällige Wünsche von Studierenden an die Stadt - ihre Unistadt - würden mich sehr interessieren.
Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht, dass wir KommunalpolitikerInnen diese immer nur gefiltert über die ÖH oder offizielle universitäre Veranstaltungen übermittelt bekommen. Der direkte Draht zu euch in dieser spezifischen Frage würde mich daher sehr interessieren.
Solltet ihr entsprechende Forderungen haben, bitte mailen (uschi.schwarzl@magibk.at) oder sollte eine Debatte darüber in einer Arbeitsgruppe erwünscht sein - gerne. Auch wenn ich das als Oppositionsvertreterin dann nicht direkt umsetzen kann, so kann ich doch zumindest als Transportperson zur Verfügung stehen. Wenn es gewünscht wird.

lg Uschi Schwarzl

So bitte nicht







Ob in Kranebitten westlich des Spielplatzes oder besonders gut für viele wahrnehmbar in Maria Hilf, das Forstamt der Stadt hat in der letzten Woche ganze Arbeit geleistet - sprich gerodet. Klar, für den Hochwasserschutz muss man den Ufermauerbewuchs, der so über die Jahre aufgeht, hin und wieder entfernen und klar, neben einem Spielplatz und direkt oberhalb neuer Wohnmobilabstellplätze muss man kernfaule Fichten fällen.
Aber warum nicht ein bisserl sensibler, wo doch auch die Mesnchen in der Stadt Gott sei Dank in den letzten Jahren viel sensibler für unser Grün geworden sind? Warum müssen im Westen gleich ganz 2.000 qm einfach gerodet werden? Warum müssen in Maria Hilf gleich auch große gesunde Bäume dran glauben? Wir sind doch in der Stadt und nicht im Wirtschaftswald - oder?
Und warum werden die Menschen, die AnrainerInnen nicht vorher informiert und aufgeklärt? Warum bespricht man notwendige Maßnahmen nicht mit ihnen und macht mit ihnen einen sensiblen Maßnahmenplan?
Warum? Ja, eben weil ein zuständiger Vizebm. Sprenger, selbst ausgebildeter Forstingenieur meint, bei Bäumen das Alleinwissen gepachtet zu haben und dass die BürgerInnen und auch die Grünen eh lauter Banausen sind.

Ich glaube, dass Stadtführung und Verwaltung mit einer solchen Vorgangseise nicht nur manches wertvolle Grün auf Jahre zerstören, sondern sich auch ins eigene Fleisch schneiden. Denn angesichts der großen gesellschaftspolitischen und ökologischen Herausforderungen, vor denen wir stehen, ist Überheblichkeit fehl am Platz. Wir werden die Kooperation mit den BürgerInnen in Zukunft bitter brauchen. So wie das Grün in der Stadt, das in der momentanen Stadtentwicklung nur eine untergeordnete Rolle zu spielen scheint.

Meint betrübt Uschi

Mittwoch, 4. November 2009

Mein Gott Werner

Eben gelesen in ORF-Online:

"Ball an Unis weitergespielt
Die anhaltenden Studentenproteste sorgen offenbar für Verwirrung in der SPÖ: Kanzler Faymann betonte am Mittwoch, nun doch keine neuen Zugangsregeln zu wollen, sondern dass bestehende Bestimmungen angewendet werden sollen. Fachhochschulen mit ihren Aufnahmetests seien kein Vorbild, so Faymann, der am Vortag das Gegenteil gemeint hatte. Gleichzeitig verwies er aber auf den "Notfallparagrafen" im Unigesetz, mit dem die Unis mit Beschränkungen auf zu viele "Numerus-clausus-Flüchtlinge" aus Deutschland reagieren sollen."

Also dieser Sozialdemokrat ist farblos und wendehalsig wie kaum ein Politiker zuvor. Jetzt wird er noch ein paar Umfragen und die engültige Meinung der Krone abwarten und dann wir regiert.
Da kann Frau nur sagen:
Rückgrat findet sich derzeit in besetzten Aulen und Hörsälen, aber nicht im Kanzleramt.

Uschi

Samstag, 31. Oktober 2009

Ein kleiner Erfolg mit weitreichender Bedeutung

Seit letzter Woche wird am neuen Amphibienteich am Lohbachspielplatz gebaut. Noch kommende Woche soll die Folie verlegt werden. Ab kommendem Frühjahr kommt dann Wasser rein und wird der Teich dann zum neuen Zuhause der Kröten der Hänge an der Nordkette.

Seit Jahren kämpfen Naturschützer rund um "Mein Nachbar Lohbach" und auch ich um eine endgültige zufriedenstellende Lösung für diese einzigartige Amphibienpopulation. Was anderswo im TV gezeigt wird, kann hier jährlich beobachtet werden. Die Wanderung der Kröten von den Hängen der Nordkette ins Tal zu ihrem Laichgewässer - bisher Teich auf der Technik, der aber durch den Bau der Westspange und teurer aber nicht zweckmäßiger Tunnellösungen kaum mehr für die Tiere erreichbar war - wo sie ihrerseits ihren Laich ablegen. Und dann die Wanderung der Jungtiere zurück auf die Hänge.

Es hat lange gedauert, viel Geduld und Einsatz gebraucht, aber letztlich haben wir uns alle gemeinsam durchgesetzt.

Mit dem Teichbau ist es natürlich noch nicht getan. Es stehen uns arbeitsreiche Monate im kommenden Jahr bevor. Da die Tiere immer dorthin zum Laichen wandern, wo sie selbst geschlüpft sind, werden sie im kommenden Jahr nicht nur via Amphibienzäunen umzuleiten sondern wohl auch einzusammeln und zu ihrem neuen Gewässer zu transportieren sein.

Die NGO´s hier im Westen sind aber gut vernetzt, auch mit den Schulen - gemeinsam werden wir es wohl schaffen, dass die Amphibien ihr neues Zuhause finden und annehmen.

Ein schöner Schritt in Sachen Naturschutz in der Stadt.

Danke allen engagierten Leuten im Stadtteil und dem Land und sogar der EU für die gewährten Förderungen.

Interesseirte können sich auch gerne bei mir melden, ich stelle dann die entsprechenden Kontakte für Führungen usw. her. Aber wie gesagt, erst ab kommendem Frühjahr

Uschi

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Ein gespreizter Kamm alleine reicht nicht - Herr Hahn

Ob man sich freuen soll, wenn sich in der EU-Kommissarfrage zwei koalitionär streiten, und man dann als Kompromiss übrigbleibt, sei dahingestellt.
Dass man allerdings den Innsbruck-Tag anlässlich der Eröffnung der neuen Universitätsbibliothek morgen vormittag spritzt, weil es jetzt auch in Innsbruck unter den StudentInnen gärt, das ist wohl eindeutig feig.

Wenn die Aufgaben in Brüssel nicht so wichtig wären, was unsere Bundesregierung tunlichst zu widerlegen versucht, könnte man fast sagen, gut, dass er gen Brüssel zieht.

Meint Uschi

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Steter Tropfen höhlt den Stein

seit langer Zeit kämpfe ich darum, dass in den Wohngebieten entlang den attraktiven ÖPNV-Linien endlich etwas gegen das Dauerverparken unternommen wird. Täglich sehe ich z.B. beim Durchradeln in der Gießensiedlung das Park - Chaos bis hinein in den Radweg und den rücksichtslosen Fight auf 4 Rädern um jede Parklücke ohne Rücksicht auf Verluste bei schwächeren VerkehrsteilnehmerInnen.

Im Frühjahr hatte ich mich per persönlich ausgetragenem Flugi an die BewohnerInnen der Siedlung gewandt, etliche haben sich bei mir zurückgemeldet, vor dem Sommer sind auch einige zu einem Treffen ins Cafe Sailer gekommen. Tenor: Bitte zumindest gebührenfreie Kurzparkzone.
Ich konnte nur versprechen, mich für eine BürgerInnenversammlung gemeinsam mit dem zuständigen Verkehrsstadtrat Peer und kompetenten MagistratsmitarbeiterInnen einzusetzen.

Letzten Freitag kam endlich der vereinbarte Lokalaugenschein mit Koll. Peer vor Ort zustande. Dabei ist es gelungen, sehr konstruktiv alles abzugehen und zu besprechen. Es wird tatsächlich demnächst zu einer BürgerInnenversammlung geladenwerden. Die Gießensiedlung könnte so etwas wie ein Pilotprojekt gegen Dauerparken in Wohngebieten werden. Die Möglichkeit, den ruhenden Verkehr ab 1. Oktober selbst zu überwachen, gibt uns nämlich die Chance, gebührenfreies Kurzparken zu überwachen.

Ich bin überzeugt davon, dass Stadtpolitik, dass Verkehrspolitik nicht nur die Leute befragen darf. Nein, wir müssen verkehrspolitische Ziele haben und diese gemeinsam mit den BürgerInnen vor Ort in konkrete Maßnahmen umwandeln. Für mich gilt dabei jedenfalls, im Zweifel für Wohn- und Lebensqualität anstatt Gratisparken von Tonnen von Blech.
Und dafür im Gegenzug guten, pünktlichen Öffi - Stichwort regionalbahn - und gute Radwege. Hohe Mobilität bei sinkender Automobilität, nur das ist eine Überlebenschance für unsere Städte.

Übrigens: Mittlerweile melden sich bei mir auch schon bewohnerInnen aus der Höttinger Au. Dort - z.B. am Steinbockweg Stellen Leute, die vom Innsbrucker Flughafen in Urlaub fleiegen, während des Urlaubs ihre PKW ab - die letzten paar 100 m zum Flughafen werden dann mit dem F zurückegelet. Merkwürdig, eigentlich haarsträubend. Die nächste verkehrspolitische Baustelle also

Meint Uschi

Samstag, 24. Oktober 2009

Grüne Thesen für die Zukunft

Liebe Interessierte,

unter www.zukunftskongress.at findet ihr 30 Denkanstöße der Grünen für den notwendigen Wandel einer Welt in der Krise. Diskutiert mit, bringt euch ein. Am 22. November am Grünen Zukunftskongress in Wien wird weiterdebattiert, ausgefeilt, weiter an der Zukunft gebaut.

Ich freue mich, dass es endlich wieder Visionen und Bilder von der und für die Zukunft in der Bundespolitik gibt, und diese in dieser Form debattiert werden können

Uschi

Samstag, 17. Oktober 2009

JungbürgerInnenfeier - ähhhh

war gestern wieder auf der JungbürgerInnenfeier und wurde wieder einmal darin bestätigt, was ich schon letztes Jahr gemeint habe - das Landes-plüschsessel-theater ist ein nicht besonders gut geeigneter für eine Veranstaltung, bei der verzweifelt versucht wird, Stimmung zu erzeugen.

Aber der Reihe nach:

1) So wenige junge Leute wie heuer waren noch nie. Ich hab mir im überleeren Theater eine Erkältung geholt, weils einfach nicht warm werden wollte und ich glaube, die mussten mehr als die Hälfte der Tramezzinis, die nachher quer durchs ganze Theater als Imbiss geboten wurden, wegwerfen.

2) Der offizielle Teil verkommt ja zur (Für Innsbruck) FI-Show - Neo-StR Kaufmann gibt sich jugendhaft, dann Dank an Neo-Vizebmin. Oppitz-Plörer, dann BMin Zach, dann wieder Kaufmann und Oppitz, dann wieder alle 3 - und der Rest von Gemeinderat und Stadtsenat gibt unten die braven StatistInnen mit Namenskärtchen, damit Jugendliche nachher eventuell ein Pläuschchen mit Herrn oder Frau MandatarIn machen können - nö danke.

3) Dann zusammenschnitt des Musicals "rent" - gut gemacht keine Kritik, super Stimmen, aber eben verzweifelter und gescheiterter Versuch, im Saal Stimmung zu erzeugen. Wenn alle nach dem Gottesdienst (why that???) und Gerede und so in ihren Plüschstühlen versunken sind, wenns kalt ist, weil die kuschelige Mitmesnchenwärme fehlt, wie soll denn dann bitte Stimmung aufkommen? Blöd für die Menschen auf der Bühne, blöd für die Menschen im Publikum.

Warum nicht einfach den unteren Teil vom Treibhaus mieten und lieber überfüllt und eng stehen und tanzen ,,,, und verzichten auf das bemühte "wir wollen euch ja nicht belehren, aber, und damals bei mir wars noch so bieder und heute sind wir ja sooooo cool" - das ist doch lächerlich. Drum kommt auch keiner. Sollens doch mal die offenbar zur Teilnahme abgestellten MitarbeiterInnen der städtischen Jugendzentren fragen, was Sache ist.

4) Und dann die Getränkegutscheine. Heuer erstmals kein gemeinsames Abfeiern im gasgeheizten Hofgartenzelt sondern Getränkegutscheine für einige Innenstadtokale. So ein Gutscheinmappele wurde mir auch überreicht. Und was ist da drin? Der getränkegutschein gilt: für Softdrink, kleines Bier oder weißen Spritzer und nur am 16.10 bis 24.00

Geil, ab Mitternacht sind die 18-Jjährigen zu Haus im Bett.

Ich weiß schon ..... aber ist doch kleinlich, oder?

meint Uschi

Dienstag, 13. Oktober 2009

MÜG zur Überwachung der MÜG

Sonja hat heut in der neuen Fuzo Maria Theresienstraße ein MÜG-Auto durchfahren gesehen, das auch noch so dreist war, ungehörigerweise dort flanierende FußgängerInnen anzuhupen. (Die MÜG ist die Mobile Überwachugsgruppe der Stadt) Sie hat gleich ein Beschwerdemail an den MÜG-Chef Herrn Rizzoli geschickt, und der hat sich sofort gemeldet mit dem Vermerk, ja, sowas dürfe nicht sein.

Gut so.

Wir werden jedenfalls die Aktivitäten der Müg weiterhin gut beobachten -quasi eine "MÜG zur Überwachung der MÜG"

Uschi

Freitag, 9. Oktober 2009

Wo bleiben Zukunft und Begeisterung?

Dem Vernehmen nach klausuren an diesem Wochenende BMin Zachs Koalitionspartner ÖVP und SPÖ, um - wie sie behaupten - ihr budgetäres Profil zu schärfen. Doch was da aus dem Munde der Fraktionschefs Sprenger und Grünbacher zu hören ist - Jammern über erwartete Mindereinnahmen, Verteilung des Mangels, aber dennoch rote Handschrift - lässt jeden Wunsch nach Veränderung, jede Vision in und aus der Krise, ja jedes Bild von der Zukunft vermissen.

Dabei brauchen die Menschen gerade jetzt Bilder von der Zukunft, um die Angst vor der Zukunft zu verlieren. Gerade jetzt wäre angesagt, die Krise als Chance zu begreifen und mit gezielten nachhaltigen und intelligenten Investitionen der Krise gegenzusteuern bzw. leichte Aufwärtstrends zu verstärken.

Wo sind denn die koalitionären Bilder von einer zukunftsweisenden Mobilität abseits des Zupflasterns mit Ampeln, damit gar niemand mehr denken und Rücksicht nehmen muss? Wo sind denn die Leuchtturmideen von einer perfekten aber sanften Mobilität, die den bei den BürgerInnen ohnehin schon vorhandenen intelligenten Mobilitätsumkehrtrend weg vom PKW hin zu Öffis und Rad verstärkt? Wo sind die Visionen und intelligenten Investitionen in E-Räder und -Scooter, in solargestützte Stromtankstellen? Da diksutiert man lieber weiter über die Aufhebung des Nachtfahrverbotes für fossil betriebene Mopeds, schenkt den Jugendlichen zur Jungbürgerfeier einen Führerschein, anstatt ihnen den Weg in eine leise, saubere und coole Mobilität zu weisen.

Da wird gejammert über den einen oder anderen KFZ-Zulieferbetrieb, der wirtschaftliche Probleme hat, anstatt endlich einmal ernsthaft darüber nachzudenken, was für eine Stadt mit alljährlich zigtausenden Studierenden, mit einer Univeristät im Spitzenfeld der Forschung die wirklich zukunftsträchtigen, wertschöpfenden und langfristig sicheren Arbeitsplätze sind. Zukunftsorientierte Beriebsansiedelungspolitik anstatt ein Wirtschaftsreferat, das sich mit Public Viewing bei der nächsten Fussball-WM auseinandersetzt. Wo sind die visionären Vorstellungen davon, wie durch den Energieentwicklungsplan, der jetzt auf Schiene kommt, nicht nur Energie gespart und Co2 durch erneuerbare Energien reduziert sondern in Verbindung mit einer intelligenten Betriebsansiedelungspolitik hunderte zukunftsträchtige Arbeitsplätze geschaffen werden können?

Wo sind die Bilder von einer Stadt, in der Grün endlich wieder Bestandteil der Urbanitätsdebatte wird? Wo bleibt die wirtschaftliche und soziale Intelligenz, die im Subventionsbereich von Sozialem bis Kultur, von Sport bis Jugendarbeit gerade nicht den Rasenmäher angesetzt sondern investiert, weil wir wissen, dass diese Stadt von der Vielfalt des Angebotes lebt und das soziale Netz von der Vielfalt der Sozialeinrichtungen zusammenghalten wird?

Wo bleibt ganz einfach die Begeisterung dafür, diese Stadt zu gestalten? Diese Begeisterung bräuchten die Meschen gerade jetzt ganz besonders. Jetzt brauchen sie kein düsteres Szenario über Einnahmenrückgänge, kein Jammern über Mangelverteilung, keine mittlereweile ohnehin undefinierbare "rote Handschrift" - jetzt brauchen sie eine Politik, die Zukunftsbilder bietet, die bereit ist, Geld gerade jetzt in die Hand zu nehmen, um in diese Zukunft zu investieren, eine Politik, die die Menschen aus der Resignation und vom Frust über die da oben herausholt, sie mitnimmt und für unser Gemeinwesen begeistert.

Mehr Grün in die Stadt

Unter dem Motto "Mehr Grün in die Stadt" stehen wir Innsbrucker Grüne seit gestern vormittag an unterschiedlichen Stellen der Stadt. Sonja hat vom Forstgartenamt des Landes junge Laubbäumchen unterschiedlichster Sorte besorgt. Wir schenken sie den PassantInnen. Sie können sie mit nach Hause in den Garten oder auf den Balkon nehmen, oder einfach im Straßenraum, wo ihrer Meinung nach ein Baum fehlt, aufstellen.

Da hatten Sonja und Gebi wirklich eine super Idee, die Menschen freuen sich und reissen uns die Bäumchen förmlich aus den Händen. Wir notieren den Standort, wo sie den Baum pflanzen werden und tragen diesen dann in eine Googlemap ein - die werdet ihr demnächst auf unserer grünen Homepage anschauen können.

Das Bedürfnis nach Grün in der Stadt ist groß - kein Wunder, dominiert doch seit einigen Jahren Beton die Platzgestaltung. Ja, es stimmt, wir haben viel Grün rund um die Stadt, aber es wohnen auch Menschen im Zentrum, die wohnungsnahes Grün brauchen und der Klimawandel macht die kleinklima-regulierende Kraft der Bäume in der Stadt immer wichtiger.

Grün und Urbanität müssen sich nicht ausschließen. Im Gegenteil, sie können sich herrlich ergänzen. Diese Dabtte verstärkt zu führen, steht an. Danke Sonja/Gebi für die Aktionsplanung - sie ist ein feiner Beitrag dazu.

Uschi Schwarzl

ps: Wer ein Bäumchen will - morgen, Samstag, 10.10.09 von 10.00 bis 11.00 am Wiltener Platzl.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Aus der MÜG keinen Elefanten machen

Ab 1.10. erlaubt uns der Landesgesetzgeber als Stadt selbst den ruhenden Verkehr zu überwachen. Das ist gut so, haben wir doch das Problem, dass die Group 4 zwar die gebührenpflichtigen Kurzparkzonen überwachen durfte, nicht aber die gebührenfreien oder die Anwohnerparkzonen. Und ohne Überwachung werden halt Parkregeln nur schwer eingehalten.

Das gibt auch Hoffnung, dass in den peripheren Stadtteilen, wie am Gießen, in Allerheiligen, in Igls die Wohngebiete bald mal von DauerparkerInnen befreit werden.

Haarsträubend allerding war, wie BMin Zach angeleitet von ihrem Exvize. Platzgummer all das augenützt hat, um durch die Hintertür ihre Stadtpolizei vulgo Mobile Überwachungsgruppe vulgo MÜG personell und materiell aufzurüsten. 14 neue Dienstposten - allerorts sonst im Magistrat heißt es, neue Dienstposten kommen nicht in Frage, sparen!!! -, ein Quasiwachzimmer mit Duschen und allem Schnickschnack in der Salurnerstraße, Uniformen, ..... Mir wird rehctsstaatlich bang, wenn da schleichend immer mehr Polizeiaufgaben von der wirklichen Exekutive an die Möchtegernsheriffs der Stadt übergehen. Als nächsten stehen Ausweiskontrollen und Festnahmemöglichkeit auf gelb/schwarzen Agenda, und so wie SP-Klubobmann grad die SPÖ positioniert hat, wird auch die SPÖ rechtspopulistisch auf den Zug aufspringen.

Wir Grüne haben daher am Freitag anlässlich der Eröffnung des Zach-ach-Wachzimmers eine kleine friedliche humorvolle Störaktion gemacht.

Von Aus der MÜG keinen Elefanten machen!


Von Aus der MÜG keinen Elefanten machen!

Freitag, 2. Oktober 2009

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Zum Selbstmord der Innsbrucker SPÖ

Arno Grünbacher, der Klubobmann der Innsbrucker SPÖ, sinnert in der heutigen Tiroler Woche laut darüber, ob die Innsbrucker Sozialdemokratie vor dem Selbstmord steht. Erzürnt ob der jüngsten roten Wahlniederlagen weiß er auch schon genau, was zu tun ist. Man schicke voraus, dass man natürlich eh nicht die FPÖ rechts überholen müsse, bediene sich aber ungeniert der Sager aus der blau-braunen Rezeptesammlung.
Bravo, da legt der gute Arno beim von ihm so genannten Suizid der Innsbrucker SPÖ gleich noch einen schnelleren Gang ein. Denn warum sollen denn die Leut den Schmiedl - sprich SPÖ Wunschmarke Grünbacher - wählen, wenns zum Schmied (FPÖ) auch gehen können?

Also mich wunderst nicht mehr, wenn sie vor dem Asturz stehen.

Meint Uschi

Dienstag, 29. September 2009

Stadtregierung ist nicht die Stadt Innsbruck

Lt. TT-online war heute vormittag Spatenstich für die Neugestaltung des Wiltener Platzls. Abgesehen davon, dass bei den letzten und derzeitigen Platzgestaltungen in Innsbruck GRÜN vom ökologischen Standpunkt her ein Fremdwort zu sein scheint, habe ich es satt, dass diese gelb-rot-schwarze Stadtregierung zunehmend in den Irrglauben verfällt, die Stadt zu sein. Denn Einladungen zu offiziellen Anlassen wie diesem werden offenbar nur mehr an ausgewählte Regierungskreise verschickt. Ähnlich jüngst bei der Grundsteinlegung für die neue Müllsortieranlage im Ahrental, wo der Gemeinderat außen vor gehalten wurde und nur der smarte StR Peer, aufsteigender Stern am sozialdemokratischen Nadelstreifhimmel in die Kameras blinselte.

Nicht dass ich am Gerangel um die besten Fotoplätze bei den peinlichen helmbewährten Spatenstichen teilnehmen möchte - da halte ich mich stets vornehm zurück. Aber dass die Nichtregierungs-Parteien überhaupt keine Einladungen mehr bekommen, ist wohl schon recht symptomatisch. Wer innerhalb der Koalition um die besten Plätze ranggeln muss, kann oppositionelle Zuschauer oder gar Mitranggler nicht gebrauchen.

meint Uschi

Montag, 28. September 2009

Tip für diese Woche

Eine Intervention im öffentliche Raum, die ich euch empfehlen möchte und die es gar nicht leicht hatte, einen öffentlichen raum dafür zu finden. Hier das Konzept, Eröffnung am Donnerstag 1.10. um 19.30 Uhr am Karl Rahner Platz - mehr unter www.operationjason1.eu

lg uschi

SEIT BEGINN DER 90ER JAHRE SCHOTTET SICH DIE FESTUNG EUROPA IMMER RESTRIKTIVER GEGEN FLÜCHTLINGE UND MIGRANTINNEN AB.DER EUROPÄISCHE GRENZRAUM WIRD SUKZESSIVE AUSGEWEITET UND ZUNEHMEND AUSSEREUROPÄISCH KONTROLLIERT – IN FORM VON AUFFANGLAGERN, GRENZPATROUILLEN UND ABSCHIEBEABKOMMEN IN DEN ANRAINERSTAATEN WIE LIBYEN, MAROKKO UND MAURETANIEN.
DA NACH ANGABEN ITALIENISCHER MEDIEN VOM OKTOBER 2008 DIE FLÜCHTLINGSTRAGÖDIEN VOR DEN ITALIENISCHEN KÜSTEN KEIN ENDE NEHMEN, VERLANGT ROM EINE EUROPÄISCHE OFFENSIVE GEGEN DIE SCHIEBERBANDEN, DIE TÄGLICH HUNDERTE VON FLÜCHTLINGEN NACH SÜDITALIEN SCHLEUSEN.DIE ITALIENISCHE REGIERUNG FORDERT EINE ZEITLICHE VORVERLEGUNG DER „EUROPÄISCHEN OPERATION JASON 1“, WONACH SICH MEHRERE EUROPÄISCHE STAATEN AN EINER GEMEINSAMEN PATROUILLENAKTION IN DEN GEWÄSSERN DES MITTELMEERS BETEILIGEN, UM DIE SCHIEBERBANDEN ZU STOPPEN.
DER PROJEKTNAME OPERATION JASON 1 FÜR DIE INSTALLATION AM INNSBRUCKER KARL-RAHNER-PLATZ SOLL DARAUF HINWEISEN, DASS DIE „EUROPÄISCHE OPERATION JASON 1“ SICH NICHT NUR AN DEN SÜDLICHEN AUSSENGRENZEN EUROPAS MANIFESTIERT, SONDERN AUCH IM „HERZEN“ DER EUROPÄISCHEN FESTUNG.
AUSGEHEND VON DEN FLÜCHTLINGSTRAGÖDIEN IM MITTELMEER, BEFASST SICH DAS PROJEKT OPERATION JASON 1 MIT DEN GRENZZIEHUNGEN INNERHALB UND AUSSERHALB DER „FESTUNG EUROPA“. ZUSAMMEN MIT „TIROLERINNEN“ UND MIT IN TIROL LEBENDEN FLÜCHTLINGEN WURDEN THEORETISCHE UND LITERARISCHE POSITIONEN ZUM THEMA ASYLPOLITIK, SOWIE FLÜCHTLINGSERZÄHLUNGEN AUF TONBAND AUFGENOMMEN.
VOM 1. OKOBER BIS ZUM 20. OKTOBER WIRD DIE BEGEHBARE BAULICHE INSTALLATION JASON 1 20 TAGE LANG AM KARL-RAHNER-PLATZ „ANLEGEN“, UM STELLVERTRETEND AUF DIE UNZÄHLIGEN AFRIKANISCHEN BOOTE HINZUWEISEN, DIE AUF EUROPA ZUSTEUERN.
EINE KAMERA NIMMT DEN PLATZ UND DAMIT DAS BOOT VON DER THEOLOGISCHEN FAKULTÄT AUS AUF UND ÜBERTRÄGT DIE BILDER 20 TAGE LANG LIVE AUF DIE HOMEPAGE WWW.OPERATIONJASON1.EU INS INTERNET.
EINE KLANGINSTALLATION GIBT ALLE ACHT STUNDEN ÜBER ACHT LAUTSPRECHERBOXEN ERZÄHLUNGEN VON FLÜCHTLINGEN SOWIE VERSCHIEDENE POSITIONEN ZUR EU-GRENZPOLITIK WIEDER.

Sonntag, 27. September 2009

Lehrlingen mehr als eine Berufsausbildung geben


Am Samstag war ich zu einer bemerkenswerten Vernissage im Cammerlander, vielen vielleicht besser bekannt als Currasco - geladen. Die Cammerlanders - bilden in ihren Betrieben - Currasco/Tapabar, Löwenhaus und Geisterburg/Hall insgesamt 17 Lehrlinge aus. Jedes Jahr gibt e für diese neben der klassischen Berufsausbildung auch einen kreativen Workshop. Heuer, passend zum 2009er-Jahr zum Thema "Tirol isch nit lei oans". 14 Lehrlinge haben dabei unter der Projektleitung von Robert Gander und der künstlerischen Leitung von Arno Gisinger Streifzüge durch Innsbruck gemacht und dabei neue fotografische Blickwinkel auf die Stadt geworfen. Die Ergebnisse, in je drei thematisch zusammengehörigen Fotographien zusammengestellt, könnt ihr im ersten Stock vom Currasco besichtigen.


Danke für diese Initiative, die mir recht vorbildlich erscheint.


Uschi

Samstag, 26. September 2009

Zwei Fliegen auf einen Schlag

Passend zu http://www.youtube.com/watch?v=sqQRHpaptEw,
passend zur unten stehenden Aussendung von Christine Baur und Gebi Mair,
sowie passend zum Hilferuf von Norbert Pleifer, der bislang vergeblich auf einen Mauer-Abbruch-Besuch des Landeshauptmannes wartet

hier mein Vorschlag für eine ideale Verknüpfung:

"Norbert Pleifer soll im Treibhaus Lernkurse für die Staatsbürgerschaftsprüfung abzuhalten. Dann wird auch LH Platter endlich ins Treibhaus kommen müssen. Denn wie mittlerweile alle wissen, hat unser Landeshauptmann massive Wissenslücken zu unserem schianen Landl. Also ab ins Treibhaus zum Lernen und vielleicht auch gemeinsamen Mauerabbau"

als konstruktiver Vorschlag von

Uschi


Innsbruck, 25.9.09PRESSEAUSSENDUNG

**Grün-schwarze Einigkeit: Staatsbürgerschaftstest überarbeiten
**Mair & Baur: "Meinhard II. raus, Lebensalltag rein"

Es ist ein seltener Fall von grün-schwarzer Einigkeit in Tirol: Was Landeshauptmann Platter vor einer Woche im Ö3-Interview festgestellt hat (http://www.youtube.com/watch?v=sqQRHpaptEw), haben heute die GRÜNEN Landtagsabgeordneten Gebi Mair und Christine Baur bekräftigt: Der Staatsbürgerschaftstest muss überarbeitet werden. "Was die Integration von Neo-ÖsterreicherInnen wirklich fördert, sind Fragen aus dem alltäglichen Leben. Meinhard II. hilft den Menschen nicht weiter, wenn sie etwa wissen wollen, wie sie um eine Baugenehmigung ansuchen oder ab wann ihre Kinder schulpflichtig sind", erläutert Gebi Mair seinen Vorstoß. Dem Landeshauptmann sind die GRÜNEN dankbar dafür, dass er den Handlungsbedarf fest gestellt hat. Es sei jetzt nur mehr eine Frage der Zeit, bis ein neuer Staatsbürgerschaftstest entworfen werde.Im November soll es im Landtag dann so weit sein. Die GRÜNEN werden dann einen neuen Vorschlag für einen innovativen Fragenkatalog vorlegen. Der Fragenkatalog sei nicht nur ein praktisches Hindernis für sich integrierende MigrantInnen, er zeige auch das Selbstverständnis eines Landes (siehe Anhang). Gerade vor dem Hintergrund der FPÖ-Wahlerfolge müsse man jetzt die bereits vorhandenen Konzepte aus der Schublade holen. "Das Land hat in Zusammenarbeit mit hunderten ExpertInnen ein wunderbares Integrationskonzept ausgearbeitet, das seit dem Abgang von Landesrätin Zanon auf die Umsetzung wartet. Wenn wir ein friedliches Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen in diesem Land fördern wollen, hilft uns kein historisches Detailwissen über Tiroler Traditionen", betont Christine Baur. Es sei zwar einfacher, auf der Welle von tatsächlichen und vermeintlichen Integrationsproblemen Wahlerfolge zu feiern - konstruktiv wäre es aber statt dessen etwas das Zusammenleben und den gegenseitigen Respekt zu fördern.Von Landeshauptmann Platter erwarten sich die GRÜNEN jetzt, dass er in Sachen Staatsbürgerschaftstest Wort hält und die Grube zuschüttet, in die er selbst gefallen ist.

Was ihnen die Jugendwirklich wert ist

Deutlicher kanns ja gar nicht sein. Am Sonntag tränenersticktes Glück über die Jugend beim Festumzug, die Zukunft, .... am Mittwoch drauf im Stadtsent NEIN zu Mitteln für Schulsozalarbeit.
So stellen sich Jugendliche ehrliche Politik vor

Bravo

Uschi Schwarzl

Montag, 21. September 2009

Landesfestumzug oder vom Missbrauch der Jugend

Das Wochenende ist vorbei, der Festumzug Geschichte, locker 2 Mio. an 2 Tagen beim Fenster hinausgepulvert,... Was aber bis jetzt überhaupt noch niemand thematisiert hat, ist die Instrumentalisierung der Jugend, die da frisch und fröhlich quer durch Landes- und Stadtregierung passiert ist. Mit den vielen Jugendlichen an der Spitze des Aufmarsches sei ihr Konzept, das auf die Jugend setzte, aufgegangen, so LRin Palfrader, und BMin Zach auf die Interviewfrage, was ihr denn am besten gefallen habe,...." die Jugend".
Die Jugend an der Spitze eines Umzuges als imposante Kulisse für Revanchisten und Rechtsextreme deren Anwesenheit wohl niemand leugnen kann. Da wird "Die Jugend, die Zukunft Tirols" zur Jugend als Feigenblatt für die Landesregierung.

Meint Uschi

Donnerstag, 3. September 2009

*Applaus und Buhrufe im sommerlichen Koalitionstheater sind verhallt* *Aber was ist jetzt wirklich Sache?*

Groß war die Aufregung vor rund 3 Wochen, als Bürgermeisterin Zach ihren ersten Vize Sprenger unsanft aus der Vorsitzführung des ISD-Aufsichtsrates stieß. Endlich konnten Sommerlöcher gefüllt und Alt-VP-Stärke demonstriert werden. Man lasse sich das nicht gefallen, nehme es nicht zur Kenntnis und werde neue Töne (vielleicht auch Mehrheiten) anschlagen (und anstreben).
Applaus und Buhrufe sind verebbt, die Personen nicht gestürzt, die Koalition nicht gebrochen, Neuwahlen nicht ausgerufen, ja das Kriegsbeil scheinbar begraben.
Bleibt die Frage, was da wen getrieben hat, derartige, für die BürgerInnen in Krisenzeiten völlig unverständliche Streitereien vom Zaun zu brechen. Waren es tatsächliche Missstände bei der ISD? War es der bürgermeisterliche Wunsch nach einem Koalitionsbruch und vorgezogenen Neuwahlen, der ja im Lichte des Zustandes von FI nicht wirklich ernst gemeint sein konnte? War es ein irrationaler Schnellschuss angesichts einer in Sachen Eigentümerverantwortung völlig überforderten Bürgermeisterin? Oder war es schlichtweg ein gescheiterter weil undemokratisch und in Allmachtsanmaßung erfolgter Versuch der Entparteipolitisierung des ISD-Aufsichtsrates? Wohlgemerkt der einseitigen Entfärbung.
Am Montag der 31.8.2009. In diesen Tagen könnte die Aufklärung erfolgen, was denn die Sommervorstellung zweier vergeblich auf Nachfolgesuche befindlicher ÖVP-Granden in der Stadt Innsbruck eigentlich war.

1) Denn laut Satzung der ISD endet mit heutigem Datum die Frist für die Entlastung von Geschäftsführung und Aufsichtsrat durch die Generalversammlung - sprich die Bürgermeisterin. Erfolgt diese Entlastung heute nicht, dann drückt Frau BMin damit aus, dass ihr als Eigentümervertreterin in der Generalversammlung Dinge zur Kenntnis gebracht wurden, die sie nicht akzeptieren bzw. für die sie nicht die Verantwortung übernehmen kann. Wenn dem so ist, reicht es nicht mehr aus, einfach permanent von vereinbartem Stillschweigen zu plaudern, dann muss sie die Kontrollabteilung mit der Prüfung beauftragen, schließlich ist die ISD einer der wichtigsten städtischen Dienstleistungsbetriebe.
Wenn es also wirklich einen sachlichen Grund dafür gibt, Vizebm. Sprenger als Aufsichtsratsvorsitzenden der ISD in Frage zu stellen, dann muss Frau BMin die von ihr vermuteten Ursachen JETZT offen legen, transparent machen und die Kontrollabteilung prüfen lassen. Wenn sie das nicht tut, dann bleibt der schale Nachgeschmack von Schnellschuss, Demütigung, Irrationalität, ...

2) Und auch betr. Aufsichtsrat selbst gilt es endlich eine Klärung herbeizuführen.
Frau BMin beruft sich bei ihrem Vorsitzentzug auf die Satzung der ISD, wonach die Generalversammlung den Aufsichtsrat wählt. Abgesehen davon jedoch, dass meiner Meinung nach das Entsendungsrecht des Stadtsenates im Stadtrecht nicht durch eine Gesellschaftssatzung ausgehebelt werden kann, geht das ganze ohnehin ins Leere. Heißt es doch in der Satzung, dass der Vorsitz im Aufsichtsrat durch den Aufsichtsrat gewählt wird. Frau BMin kann somit ihrer eigenen Rechtsauffassung folgend Vizebürgermeister Sprenger nur generell als Aufsichtsrat abberufen (ich teile diese Rechtsauffassung nicht) , über den Vorsitz jedoch entscheidet allein der Aufsichtsrat selbst. Wenn Frau BM also das Stadtrecht außer Acht lässt und sich nur auf die ISD-Satzung beruft, dann aber ganz, bitteschön.

3) Mitte August wurden alle ISD-Aufsichtsräte darüber verständigt, dass die laufende Periode mit der Entlastung 2008 ende. D.h. mit der – noch nicht erfolgten – Entlastung beginnt eine neue Funktionsperiode des Aufsichtsrates. Dh aber auch, dass mit der Entlastung dann auch vom Stadtsenat (nach Auffassung der Bürgermeisterin von ihr selbst) die Aufsichtratskarten neu gemischt werden können.

Das könnte doch nach dem Motto "Demokratie rein in die Unternehmensstrategie, Koalitionsräson raus aus den Aufsichtsräten" Auftakt sein für


a) Einladung aller Fraktionen zu Gesprächen über die Installierung eines Beteiligungsausschusses zur Demokratisierung der Verwaltung unserer Dienstleistungsbetriebe;

b) Breite Debatte über wirkliche Entparteipolitisierung anstatt Umfärbung der Aufsichtsräte. Denn den ÖVP-Vorsitzenden zu schassen, aber FI-Oppitz-Plörer, FI-Kaufmann, FI-Moser und SP-Pokorny-Reitter zu belassen, kann doch nur als Affront und nicht als Entparteipolitisierungsakt gewertet werden.
Wenn all das jetzt nicht passiert bzw. geklärt wird, dann, ja dann war das ganze Sommertheater eine unnötige Belästigung der BürgerInnen, die sich zurecht dann die Frage stellen können, ob diese Stadt eigentlich noch halbwegs rational regiert wird.

Diese Frage stelle ich mir übrigens schon länger

Uschi

Montag, 31. August 2009

störaktion oder kunst?

störaktion oder kunst?

das fragt heute ORF-online über die spritzige und witzige bewusstmachungsaktion der linzer künstlerInnengruppe qujOchÖ am beuispiel hoferdenkmal, hoferstraße und hoferartikeln. im gegenzug könnte man fragen, ob nicht der festumzug eine störaktion ist. das störung des weges tirols in die zukunft.

meint uschi

habt ihr übrigens schon die hässlichen, nichtssagenden werbeplakate für den umzug und das drumherumfest gesehen? wieder tausende steuereuro beim fenster rausgeworfen.

Dienstag, 4. August 2009

A cooler for a baby???

Nachzulesen im Rathauspressedienst:

Strahlende Gesichter bei Kühlschrank-Übergabe
29. Juli 2009
(RMS) Innsbruck ist bemüht, eine familienfreundliche Stadt zu sein und auch entsprechende Taten zu setzen. Der für Familien, Kinder- und Jugendbetreuung zuständige Stadtrat Christoph Kaufmann überreichte am 29. Juli gemeinsam mit dem Filialleiter der Firma Cosmos im Sillpark, Oliver Masik, einer frischgebackenen Mutter von Drillingen im Namen der Stadt Innsbruck einen Kühlschrank. Im Hause Zengin mit den Eltern Ayten und Metin – die bereits vor der Drillingsgeburt mit dem zehnjährigen Berfin und der achtjährigen Selina schon zwei Kinder hatten – ist seit der Geburt von Lorin, Roat und Rona vor fünf Monaten einiges los. „Teilweise ist es schon schwierig, aber es kommt immer auf die richtige Einstellung darauf an“, erklärte die überglückliche Mutter selbstbewusst.

Stadtrat Kaufmann betonte, dass mit solchen Aktionen den Paaren in Zukunft wieder Mut gemacht werden solle, mehr Kinder zu bekommen. „Für die Zukunft ist es für Innsbruck als familienfreundliche Stadt ein riesiges Anliegen und Ziel, Maßnamen zu ergreifen, damit die Geburtenzahlen wieder ansteigen“, erklärte Stadtrat Kaufmann. Im Fall der Familie Zengin war es dem zuständigen Familienstadtrat ein besonderes Anliegen, die nunmehr siebenköpfige Familie zu unterstützen und mit dem Kauf eines Kühlschranks auf deren Bedürfnisse konkret einzugehen.
Zum Schluss bedankte sich Stadtrat Kaufmann bei Masik von der Firma Cosmos für das freundliche Entgegenkommen und wünschte der strahlenden Mutter für die Zukunft ihrer Familie alles Gute.


Ich bin der Meinung, dass man mit geschenkten Kühlschränken nicht die Geburtenrate beeinflussen kann. „A cooler for a baby“ kann wohl nicht wirklich ernsthaft der neue familienpolitische Ansatz von Neostadtrat Kaufmann sein. Oder?

Uschi

Freitag, 31. Juli 2009

der neue kaufgummer/platzmann

ganze 12 mal ist neo-stadtrat christoph kaufmann im aktuellen innsbruck informiert abgebildet. da drängt sich eine neue namensgebung förmlich auf.

lg uschi

Schwimmen in Speciherteichen???

heute loklateil tt:

patscherkofel-bahn beschwert sich über illegale schwimmer im speicherteich. verboten, weil teich 13 m tief und keine betreuung, zudem muss beschneiungswasser trinkwasserqualtät haben. badende verunreinigen.

mein erster gedanke:

in ganz tirol mangelt es eklatant an bademöglichkeiten im sommer. siehe auch leserbriefe und berichte in letzter zeit. dann werden mit enormen öffentlichen geldern zig seen in die landschaften gebaut - aber ätsch eben nur speicherseen für die beschneiung.

auch am achensee oder anderen wilden badeplätzen an en salzkammergutseen gibt es keine aufsicht.
zur wasserqualität: die muttereralm-bahnen werben auf ihrer homepage damit, dass kinder im speicherteich plantschen können (im kleinen seichten teil, wie ich telefonisch erfragt habe), aber offenbar schadet das deren wasserqualität nicht.


und wenn so ein speicherteich richtig gebaut wird, dann müsste sich das wasser wohl bis zur beschneiung wieder regenerieren - oder?
und wenn die öffentliche hand schon viel geld in die teiche steckt, warum verlangt sie dann nicht gleich, dass die im sommer zum schwimmen nutzbar sein müssen?

überlege mir für herbst entsprechenden prüfantrag

uschi

Mittwoch, 22. Juli 2009

Innsbruck - Kulturpolitisch grundlos glücklich

ich habe ja in der gemeinderatssitzung vom 9.7.09 in sachen performIC - untersagung von "punishment" vor dem goldenen dachl und "alpenglühen" vor der spitalskirche eine dringende anfrage eingebracht.

ihr findet sie in der beilage. normalschrift der anfragetext, kursiv die antwort formuliert offenbar durch dr. pühringer leiter stabstelle bürgermeisterin, verlesen durch vizebm. sprenger. da wir seit 2006 keine schriftlichen ausfertigungen mehr von den antworten bekommen, schneiden wir die verlesung im gemeinderat mit und tippen es dann ab. daher ist manchmal etwas nicht ganz verständlich, vor allem wenn nebengeräusche auftreten.

DRINGENDE ANFRAGE

Betr. Untersagung von Kunst im Öffentlichen Raum

In Innsbruck und Schwaz haben sich seit längerem 13 Galerien und Institutionen zu Innsbruck Contemporary (IC) zusammengeschlossen, um den Standort Innsbruck/Tirol im Bereich der zeitgenössischen, visuellen Kunst auf hohem Niveau zu stärken und zu fördern. Am Wochenende 26. bis 28.6.2009 machten sie unter dem Motto "performIC" den öffentlichen Raum von Innsbruck und Schwaz zur Bühne für Performance-Kunst. Doch leider wurde ihnen nicht in allen Fällen der gewünschte öffentliche Raum zur Verfügung gestellt. So war von der Galerie Thoman geplant, Julia Bornefelds "Alpenliebe - grundlos glücklich" in der Maria Theresien Straße vor der Spitalskirche zu zeigen, und der Kunstraum wollte Tatsumi Orimotos "punishment" am Platz vor dem Goldenen Dachl inszenieren.Beiden wurde von Exponentinnen der Weltstadtführung der gewünschte Ort untersagt.

Laut Medienberichten soll der Platz vor dem Goldnen Dachl für „punishment“ zu sensibel gewesen und Alpenliebe vor der Spitalskirche scheiterte angeblich am Puch - 500, den Tiefbaustadträtin Pokorny-Reitter als unpassend für eine angehende Fußgängerzone hielt.
Frau Bürgermeisterin möge daher folgende dringliche Anfrage beantworten:

1) Von wem wurde der Platz vor dem Goldenen Dachl für Tatsumi Orimotos „punishment“ untersagt?

Im Auftrag des Büros der Bürgermeisterin/Dr. Pühringer wurden die Veranstalter von dem für die Grundüberlassung zuständigen Referat Wirtschaft und Tourismus in Kenntnis gesetzt, dass die gewünschte Grundfläche insbesondere auf Grund der unten angeführten Begründungen nicht zur Verfügung gestellt werden können. Dem Veranstalter konnte jedoch der von ihm vorgeschlagene Alternativstandort am Domplatz seitens des Straßen und Verkehrsrechtlichen Bescheid vom 19. Mai 2009 und seitens des Grundeigentümers vertreten durch die Innsbrucker Immobilien Service GmbH mit schriftlicher Vereinbarung vom 9.6.2009 genehmigt werden.


2) Mit welcher Begründung erfolgte die Untersagung bzw. Nicht-Genehmigung?

Die Stadt Innsbruck wird laufend mit Anfragen von Veranstaltern konfrontiert den Platz vor dem Goldenen Dachl für diverse (mehr oder weniger tourismusrelevante) Veranstaltungen Promotionszwecke, Sport- u. Kulturprojekte und dgl. zur Verfügung zu stellen. Seitens des Referates Wirtschaft und Tourismus besteht grundsätzlich die Intention diesen Platz neben der jährlichen Abhaltung des Christkindl- und Ostermarktes nur für wenige ausgewählte standortadäquate Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen.
z.B. Platzkonzerte des Tourismusverbandes (Rest nicht verstanden, da Gelächter)
In diesem Zusammenhang sind sowohl Vertreter der ansässigen Kaufmannschaft als auch Bewohner mehrfach an die Stadt mit dem Ersuchen herangetreten möglichst wenig zusätzliche Veranstaltungen zu genehmigen. (wieder – s.o.)

3) Von wem wurde die Performance „Alpenliebe – grundlos glücklich“ von Julia Bornefeld in der nördlichen Maria Theresienstraße vor der Spitalskirche untersagt?

Auch hier wurde der Veranstalter im Auftrag des Büros der Bürgermeisterin/Dr. Pühringer vom Referat Wirtschaft und Tourismus in Kenntnis gesetzt, dass die gewünschte Grundfläche im Bereich der Spitalskirche im Hinblick auf die unten angeführten Begründungen nicht zur Verfügung gestellt werden kann. Jedoch konnte auch hier kurzfristig ein Alternativstandort in der südlichen Maria Theresien Straße gefunden und auch tatsächlich realisiert werden.

4) Mit welcher Begründung?

Im Wesentlichen gilt bei Entscheidungen hinsichtlich von Grundüberlassungen im Hinblick auf Sensibilität und Bedeutung des öffentlichen Raum in der Maria Theresien Straße ähnliches wie in der Altstadt. Erschwerend kommt in der Maria Theresien Straße zur Zeit die Umbauphase hinzu während dieser ohnehin die schon eingeschränkten Flächen für alle Lieferfunktionen - Zulieferverkehr, Fußgänger, Gastgarten etc. zur Verfügung stehen.

5) Erachten Sie persönlichen Geschmack von Repräsentantinnen der Weltstadtführung als ausreichendes Kriterium für den Umgang mit (temporärer) Kunst im Öffentlichen Raum?

Als hauseigenes Kriterium für den Umgang mit temporärer Kunst im öffentlichen Raum – nein.

6) Sehen Sie im Vorgehen der Akteurinnen einen Beitrag zur Förderung des Standortes Innsbruck im Bereich der zeitgenössischen, visuellen Kunst auf hohem Niveau?

So verführerisch auch eine kurze und prägnante Antwort auf diese so geschickt gestellte Frage sein mag, so unkompliziert und unvollständig wäre sie auch, im Gegenteil, die Frage muss und hat geradezu dialektisch beantwortet zu werden. Dabei ist vorab festzustellen, dass beide Veranstaltungen trotz schwieriger Bedingungen an Alternativstandorten genehmigt und durchgeführt werden konnten.
Erstere Dank der Unterstützung durch Dompropst Florian Huber, der sich gegenüber dem Kulturamt hoch erfreut über die Durchführung vor der Innsbrucker Patronatskirche geäußert hat. Auch führende Mitglieder der Unterstützungsgemeinde zeitgenössischer Kunst haben den Domplatz als richtigen Platz bezeichnet. Dies ergibt sich ja auch aus der Programmatik der Aktion.

Auch im Zusammenhang mit der zweiten Aktion muss der Anfragestellerin in Erinnerung gerufen werden, dass mit der Zustimmung im Sinne der Gleichbehandlung auch KFZ-Herstellern Tür und Tor geöffnet wären. Ob dies im Sinne des vom Gemeinderat gefassten Beschlusses für die Neugestaltung der Maria Theresien Straße wäre, darf bezweifelt werden.

Abschließend und zusammenfassend ist daher zu konstatieren, dass es sich weiniger um eine Frage des subjektiven Kunstverständnisses als viel mehr um eine Frage eines pragmatischen Ansatzes des Ermöglichens des Platzgreifens von Projekten der zeitgenössischen visuellen Kunst auf hohem Niveau handelt, wiewohl gleichzeitig legitime anders gelagerte Interessen der breiten Öffentlichkeit gemäß der Leitmaxime „Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit“ Berücksichtigung finden.

Nach Anfragebeantwortungen braucht es für eine Debatte, eine Mehrheit. Da seit Jahren Anträge auf Eröffnung der Debatte keine Mehrheit mehr bekommen, fügen die AnfragestellerInnen beim Antrag auf Eröffnung der Debatte stets ein bis zwei inhaltliche Sätze ein.

StRin Schwarzl:
Auch wenn es dem Stabstellenleiter der BMin Dr. Pühringer gelungen ist, aus der Anfragebeantwortung beinahe eine kleine Performance zu machen, so ersuche ich doch um Eröffnung der Debatte, um auf hohem philosophischen Niveau über die Untersagungen als Aktionen auf hohem provinziellen Niveau diskutieren zu können.

Der Antrag auf Eröffnung der Debatte erhält nicht die erforderliche Mehrheit.

hier noch ein kurzer kommentar dazu von mir:

entkleidet man diese antwort der ironie und selbstironie - ihr ist ja im gegensatz zu üblichen amtlichen schriftsätzen eine gewisse zynische spritzigkeit nicht abzusprechen - so bleiben die nüchternen kernaussagen kulturpolitisch doch vielsagend.

unsere weltstadtführung geht offenbar davon aus, dass die altstadt "legitimen anders gelagerten interessen der breiten öffentlichkeit" - sprich touristischen märkten, blasmusik und sportevents - vorbehalten bleiben soll. die anrainerInnen sind mit diesen hochstehenden events belastet genug, kunst ist daher verzichtbar, unnötig, schlichtweg jener tropfen, der das fass zum überlaufen bringt.

schön auch, dass in dieser stadt offenbar die breite öffentlichkeit bis hin zu einer nicht näher definierten "unterstützungsgemeinde zeitgenössischer kunst" besser als die künstlerInnen bzw. kunstvermittlerInnen selbst wissen, wo kunst im öffentlich raum wirklich hinpasst. dass kunst vielleicht nicht irgendwo hinpassen muss oder will sondern eben an einem bestimmten ort mit einer bestimmten absicht intervenieren will, was scherts die breite öffentlichkeit in deren namen stadtverwaltung handelt.

manchmal ist innsbrucker kulturpolitik halt einfach "grundlos glücklich".

resumiert uschi

Donnerstag, 16. Juli 2009

Willkommen zum grünen Sommerstammtisch

Liebe LeserInnen und DiskutantInnen,

die Insbrucker Grünen - bzw. jene, die grad nicht auf Urlaub sind - treffen sich im heurigen Sommer jeden Montag ab 19.30 Uhr zum Sommerstammtisch auf der Dachterrasse vom Weißen Rössl in der Kiebachgasse. Bei Schlechtwetter natürlich drinnen.
Dabei werden keine Sitzungen vorbereitet und keine Akten studiert sondern geplaudert und thematisiert, wozu grad Lust und Laune herrscht.

Wenn Ihr auch Zeit und Lust habt, dann schaut doch einfach vorbei.

Liebe Grüße

Uschi

Mittwoch, 15. Juli 2009

Verräterische Sprache?

eben gelesen folgendes einleitungsstatement von florian haun im stadtblatt zum artikel über den neuen landhausplatz

"großstadtflair in innsbruck?

urbane bodenplastik, differenzierte benutzeroberflächen, vertikales grün oder eine topografie der sanften hügel - manchmal hat man bei architekten das gefühl, sie verwenden absichtlich derart schwülstige ausdrücke, um bei den zuhörern eindruck zu schinden."

wohl nicht ganz untreffend formuliert.

übrigens bin ich er meinung, dass unabhängig vom konkreten projekt für den landhausplatz in dieser stadt endlich einmal grundsätzlich und demokratisch über grün in der stadt debattiert werden muss.

denn keiner meinung nach sind urbanität und grün nicht unbedingt ein widerspruch. im geentiel, viellecht braucht die dichte in der stadt ganz besonders iel aufmerksam für das grün.

ich werde dazu auch demnächst einen anstoß geben.

uschi

Sonntag, 12. Juli 2009

Gemeinderatssplitter 2 – Wird gebaut???

Vor dem Sommer hat sich naturgemäß etliches aus dem Bauausschuss angesammelt. Jedenfalls reichte das Alphabet nicht mehr aus, um aller Auflagen und Beschlüsse von Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen aufzulisten.

Zwei Akten – beides Auflagen (also aufgelegt zur Stellungnahme von AnrainerInnen usw. – möchte ich euch nicht vorenthalten.

Punkt eins, ein kleiner Punkt von der Fläche, ein großer von der politischen Dynamik her. Wenn man aus der Stadt nach Norden, nach Hötting hinauf schaut, kann man hinter und oberhalb der Höttinger Kirche im Wald eine kleine Lichtung sehen. Freiland, steil, ein Teil unter Naturschutz. Dort soll das ÖROKO – das örtliche Raumordnungskonzept und langfristige Planungs/Widmungsbasis für die Stadt – geändert werden, damit eine Familie dort ein Einfamilienhaus mit 3 Garagen bauen kann.
Kommt ja nicht in Frage für uns. Wo ist das öffentliche Interesse, das alleine eine Änderung des ÖROKO an dieser sensiblen Stelle rechtfertigen könnte. Keine/r aus den Regierungsparten kann mir diese Frage beantworten. Die SPÖ ist gespalten – die Männer dafür, die Frauen dagegen. Stadträtin Pokorny kennt als Höttingerin das Areal gut, eine Umwidmung erscheint ihr ausgeschlossen. Aber sie hats nicht leicht mit ihren Männern im Klub.
Mein Antrag auf Absetzung und Einholung einer Stellungnahme der Raumordnungsabteilung beim Land wird knapp abgelehnt. Vizebürgermeisterin und Planungsreferentin neu Oppitz-Plörer unterbricht die Sitzung zwecks Beratung. Ergebnis: Die Mehrheit bleibt beim Ja zur Auflage. Man will es wohl drauf ankommen lassen, dass das Land diesen Wahnsinn nicht genehmigt. Man ist wohl der Familie im Wort, soll ruhig das Land Schuld sein, wenn nix draus wird.
So stell ich mir Raumordnungspolitik vor – bravo!

Punkt 2, ein großer Punkt in jeder Hinsicht. Es geh um das geplante PEMA-Projekt in der Bruneckerstraße. ZeitungsleserInnen bekannt als Turmprojekt. In Innsbruck gibt es seit 2002 die Hochhausstudie (die kann man auf der HP der Stadt übrigens unter Ämter/Stadtplanung in Kurzfassung lesen). Die besagt schlichtweg, dass ein architektonisches Anrennen gegen die Berge in Innsbruck nur an wenigen Punkten im Süden entlang der Autobahn möglich, in weiten Teilen der Stadt überhaupt ausgeschlossen und sonst, wenn überhaupt, in Form einer „Urbanissima“ zulässig ist. Eine Urbanissima ist ein max. 60 m hoher Bau, dessen Höhe durch die Bedeutung der Nutzung mit viel öffentlicher Nutzung gerechtfertigt sein muss.

Das zu entwickeln braucht besondere verfahren – Planungsmediation bei der Nutzungsfestlegung unter Einbindung etlicher Personengruppen und Qualitätssicherungsverfahren in der Planung. Auch wenn der Turm von Architekt Obermoser an sich sicherlich ein gutes Projekt ist, haben wir doch immer bemängelt, dass es seitens des Investors weder einen Architekturwettbewerb gegeben hat, noch die Kompatibilität mit der Hochhausstudie geprüft wurde. Das hat auch die Stadtplanung stets kritisiert. Dennoch bekam das Projekt zu Zeiten von Vize. Platzgummer noch eine Mehrheit im Bauausschuss – Grüne und die damalige Bildungsstadträtin Oppitz-Plörer hatten sich dagegen ausgesprochen. Nach der Rochade im Planungsressort wurden auch hier die Karten neu gemischt. Der Bauausschuss hat sich darauf geeinigt, den Bebauungsplan für das Projekt aufzulegen, wenn der Investor sich verpflichtet, einem temporären Gestaltungsbeirat zuzustimmen, der das Projekt im Kontext der Hochhausstudie prüft. Der Investor hat sich darauf eingelassen, somit lag die Auflage vor.

Ich sage hier ganz offen, was ich auch im Gemeinderat gesagt habe: Ich habe massive Bedenken gegen diesen Turm. Wegen der Maßstäblichkeit, der Hochhausstudie und weil ich in ihm einen gefährlichen Präzendenzfall sehe. Der Architekt hat mit vielen und theoretisch wunderschönen Worten argumentiert, warum genau an dieser Stelle ein Hochhaus hingehört. Ein/e andere/r ArchitektIn kann mit eben so schönen Worten an jeder anderen x-beliebeigen Stelle genauso ein Hochhaus argumentieren.

Dennoch, habe ich der Auflage des Bebauungsplanes zugestimmt. Warum? Ganz einfach: Diese Auflage bedeutet endlich die Fortsetzung der Hochhausdebatte, wie sie 2002 vorgesehen war, aber nicht weiter verfolgt wurde. So erwarte ich mir vom temporären Gestaltungsbeirat eigentlich die weitere prinzipielle Klärung in der Hochhausfrage. Er hat eigentlich eine enorme Verantwortung. Er konkretisiert anhand dieses Projektes die Hochhausfrage und legt so die Rahmenbedingungen für die weiteren Jahre fest.

Ich wünsche mir, dass viele Menschen sich in der Auflagefrist an dieser Debatte beteiligen. Nicht nach dem Motto „was gefällt mir und was gefällt mir nicht“, sondern im Interesse der künftigen Stadtentwicklung. Und der temporäre Gestaltungsbeirat muss wirklich gute Argumente haben, soll ich dem Projekt dann letztlich im Herbst zustimmen.

Aber die Debatte halte ich allemal für wichtig.

Ich würde mich über Debattenbeiträge vieler von euch freuen.

Uschi

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