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Freitag, 19. Dezember 2008

Federspiel schadet dem Flughafen

Sehr geehrter Herr Direktor Falch,

nach der jüngsten Reaktion von GR Rudi Federspiel auf die von AnrainerInnen und mir erhobene Forderung nach flughafenfinanzierten Lärmschutzmaßnahmen bei den AnrainerInnen ist es mir ein Anliegen, Sie gegen diesen selbsternannten Verteidiger der Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft in Schutz zu nehmen. Die wiederholten Äußerungen des Herrn Rudi Federspiel sind nämlich nicht dazu angetan, den Flughafen in seiner Arbeit zu unterstützen. Im Gegenteil, sie schaden meiner Meinung nach dem Flughafen.

Warum:

1) Durch die immer wiederkehrende Aussage von Herrn Federspiel, dass ich mich erst seit meiner Wohnhaftigkeit in der Lohbachsiedlung kritisch mit der Fluglärmbelastung und der Flughafenentwicklung auseinander setze, bestätigt Herr Federspiel jedes Mal aufs Neue, dass es ein Lärmproblem für die FlughafenanrainerInnen gibt.

Abgesehen davon, dass mein Zuzug in die Lohbachsiedlung beinahe zeitgleich (2 Jahre Differenz) mit meinem Einzug in den Gemeinderat und damit meinem kommunalpolitischen und flughafenkritischen Engagement zusammenfällt, kann es für die Bevölkerung nur von Vorteil sein, vor Ort eine Politikerin zu haben, die weiß, was sie hört und wovon sie spricht. Und da vom Fluglärm je nach Detaillage von Haus und Wohnung fast ganz Innsbruck, Völs und Teile des Mittelgebirges betroffen sind, können Sie davon ausgehen, dass ich mich auch etwa von Hötting oder dem O-Dorf aus in die Debatte einbringen und engagieren würde.

2) Die Art und Weise, wie Herr Federspiel versucht, Nichtwissen durch persönliche Diffamierung zu kaschieren, desavouiert auch den, den er vorgibt zu verteidigen - nämlich die Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft. Während die kompetenten AnrainerInnen von Kranebitten und Hötting West und ich selbst mit Befunden argumentieren, die auf den offiziellen Daten von Austro Control und
Amt der Tiroler Landesregierung basieren (die von mir dargestellten Daten betreffend den Wintercharter 07/08 wurden selbst von der Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft für korrekt befunden), fällt Herrn Federspiel nichts anderes ein, als persönlich und unterstellend zu argumentieren.

Da dies auch auf den Flughafen selbst zurückfallen kann, ersuche ich Sie, auf den Beistand von GR Rudi Federspiel zu verzichten und im Gegenzug die Finanzierung von Lärmschutzmaßnahmen, wie es auf fast allen europäischen Flughäfen üblich ist, anzugehen.
Im Umgang mit KritikerInnn sollte auf politische Verbalrabauken Marke Federspiel verzichtet werden. Vor allem von einem Unternehmen, das sich im Miteigentum der öffentlichen Hand befindet.

Mit freundlichen Grüßen

Uschi Schwarzl

1 Kommentar:

flughafenumweltforum hat gesagt…

Der Federspiel ist sicher einer der Klügsten nicht. Und so schreit er halt reflexartig und möchte sich bei den vp-personen anbiedern.

denen ist er ja auch zum dank verpflichtet.

 
Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at