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Mittwoch, 12. November 2008

PA Trauriges Schauspiel rund ums Bergiselmuseum

Museum für Grüne Ergebnis feudaler Verhältnisse in Tirol


"Bei der gestrigen Pressekonferenz nach der Regierungssitzung hat LH Platter tiefen Einblick in die wahren Verhältnisse in Tirol gewährt", so die GRÜNE Stadträtin Uschi Schwarzl. Er habe das Wort der Ministerin, dass es im Falle eines negativen Erstbescheids des Bundesdenkmalamtes in Sachen "Translozierung" des Riesenrundgemäldes dann in 2. Instanz einen positiven Bescheid gebe. "Postwendend wurde diese jegliches Behördenverfahren ad absurdum führende Aussage vom Ministerium dementiert", wundert sich Schwarzl über das traurige Schauspiel rund ums Bergiselmuseum, "Heute hat derselbe Landeshauptmann im Landtag seine gestrige Aussage zurückgenommen." Bundesministerin Schmied habe sich nur für eine "sachorientierte vernünftige Lösung" ausgesprochen.


"Da geht es längst nicht mehr um peinliches Verplappern und Zurückrudern, sondern um die Demaskierung dahinter liegender Haltungen", ärgert sich Schwarzl, "feudale Zustände feiern in diesem Land fröhliche Urständ und ziehen sich wie ein schwarzer Faden durch das Projekt Bergiselmuseum von Beginn an. Da wird permanent ÖVP-Interesse automatisch zum öffentlichen Interesse erklärt und der Wille der Landes-VP - ohne eigene Meinung mitgetragen von der SPÖ - zum Willen des Landes gemacht. Offenbar wird die Suche der Ministerin nach einer sachorientierten, vernünftigen Lösung mit dem ÖVP-Museumsbau und der Bildübersiedelung gleichgesetzt", analysiert die GRÜNE Politikerin.


"Dieser Selbstherrlichkeit, diesem Schaffen von vollendeten Tatsachen, dieser völligen Intransparenz bei der Erarbeitung des Museumskonzepts unter Ausschluss jeglicher Öffentlichkeit - selbst einer qualifizierten Öffentlichkeit - ist endlich Einhalt zu gebieten", weist Schwarzl auf die gestrige Podiumsdiskussion zum Panorama hin, bei der wohl über 250 TeilnehmerInnen dies ebenfalls deutlich zum Ausdruck gebracht haben.

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Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at