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Freitag, 14. November 2008

PA Neue Wege für die Innsbrucker Kulturpolitik

Schwarzl: Neues Haus der Musik Stadtentwicklungschance


"Die Innsbrucker GRÜNEN nehmen die Diskussionen und Ergebnisse der Arbeitskonferenzen von städtischem Kulturausschuss und bættlegroup for art sehr ernst und versuchen im Rahmen ihrer Möglichkeiten, die Anliegen der freien Kulturszene zu unterstützen", meldet sich die GRÜNE Stadträtin Uschi Schwarzl zu Wort, "so auch in der so wichtigen Raumfrage, die angesichts von der Stadtführung forcierter Projekte jedenfalls berücksichtigt werden soll."


Das geplante Haus der Musik könne an diesem prominenten städtischen Ort eine große Stadtentwicklungschance sein, so Schwarzl, "aber nur dann, wenn es ein offener, flexibler und die Bedürfnisse und das Know-How der freien Szene einbindender Kulturraum wird. Hier können in Planung und Nutzung ganz neue Wege beschritten werden, die für Innsbruck eine große Chance wären."


Wie wichtig diese neuen Wege sind, zeige das traurige Beispiel Bergiselmuseum. Die inhaltliche Planung im stillen Kämmerlein unter völligem Ausschluss jeglicher Öffentlichkeit - sogar jeglicher qualifizierten Öffentlichkeit - habe dazu geführt, "dass die Landesregierung an einem Museum werkelt, das keiner will", hält Schwarzl fest.


Die GRÜNE Kultursprecherin StRin Uschi Schwarzl hat daher für die kommende Gemeinderatssitzung folgende dringliche Anfrage an Bürgermeisterin und Kulturreferentin Zach vorbereitet:


Um der Finanz- und Wirtschaftskrise gegenzusteuern, hat Frau Bürgermeisterin die Vorziehung bestimmter Infrastrukturprojekte wie das "Haus der Musik" angekündigt.


Da inhaltlich über dieses vorgezogene Projekt nach wie vor nichts bekannt ist, Frau Bürgermeisterin jedoch mehrfach betont hat, dass es sich dabei um ein Haus mit möglichst breiter Nutzung und nicht um einen "Elfenbeinturm" handeln soll, möge Frau Bürgermeisterin folgende dringlichen Fragen beantworten:


  1. Wie ist der aktuelle Planungsstand für das Haus der Musik am Standort der Stadtsäle hinsichtlich der inhaltlichen Ausrichtung und Nutzung?
  2. Welche über die Nutzung durch das Orchester hinausgehenden Nutzungen sind angedacht?
  3. Wer arbeitet derzeit am inhaltlichen Konzept für dieses Haus?
  4. Bei der letzten Arbeitskonferenz Kulturausschuss – baettlegroup for art am 24.9.08 war das Thema "Raumnutzungsbedingungen und Raumnot für Veranstaltungen und Projekte der freien Kulturszene" Diskussionsgegenstand. Dabei wurde einerseits auf den Bedarf nach off-spaces (flexible Räume der Produktion und Präsentation, Lagerräume und Werkstätten für die freie Szene, vor allem für Theatergruppen aber auch größenmäßig gut bespielbare Konzerträume) hingewiesen, und andererseits auch das dringende Bedürfnis der freien Szene Innsbruck formuliert, frühzeitig bei der Planung städtischer Infrastruktur für Kunst und Kultur eingebunden zu sein. Ist diese Einbindung der freien Szene bereits erfolgt? Wenn ja in welcher Form, bzw. wann und in welcher Form soll sie erfolgen, zumal diese Einbindung einerseits ein wichtiger Know How – Gewinn wäre und andererseits den Vorstellungen von Frau Bürgermeisterin von einer breiten Nutzung durchaus entsprechen würde?
  5. Wenn - hoffentlich - eine Mehrfachnutzung bzw. eine sehr offene (öffentliche) Nutzung angedacht ist, welche Vorstellungen gibt es hinsichtlich Struktur, Leitung bzw. Koordination des Hauses der Musik?
  6. Gibt es bereits räumliche Vorstellungen bzw. eine Art Masterplan für das Haus der Musik und wie sieht dieser aus?
  7. Liegt der Planung für das Haus der Musik eine langfristige Strategie betreffend die Entwicklung von Kultur und Kulturräumen in der Stadt zugrunde, und wie sieht diese aus?
  8. Wie sieht der Zeitplan für Planung, Architekturwettbewerb und Realisierung des Hauses der Musik aus?

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Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at