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Freitag, 17. Oktober 2008

telefonbefragungen können politik nicht ersetzen

jüngst hat StR peer über die medien mitgeteilt, dass die menschen in den dauerverparkten wohngegenden gebührenpflichtige kurzparkzonen mehrheitlich ablehnen. daher könne man halt nix machen.

IMAD-telefonbefragungen haben nämlich ergeben, dass in
der höttinger au west
in pradl süd
in der reichenau nord-ost
im block-saggen
im südöstlichen pradl
am grauen stein
und in der lohbachsiedlung (gemeint ist in wirklichkeit die gegend tschiggfrey- und innerebnerstraße)

zwar teilweise hohe unzufriedenheit mit der verparkung durch pendlerInnen und wochenparkerInnen besteht, die mehrheit aber in allen genannten fällen die einführung einer gebührenpflichtigen kurzparkzone ablehnt.
daher bleibt alles, so wies ist, und wer sich trotzdem beschwert, wird auf die befragungsergebnisse verwiesen.

das ist für mich keine taugliche verkehrs- und umweltpolitik, herr verkehrs- und umweltstadtrat.
denn politik heißt gestalten. und gestalten kann ich nicht per umfrage, sondern das heißt harte knochenarbeit - sprich informationsarbeit - vor ort mit den bürgerinnen. denn wer wird schon ja sagen, wenn er/sie gefragt wird, ob er/sie künftig fürs parken zahlen will.

die genauen fragestellungen sind mir zwar noch nicht bekannt (die erhalte ich hoffentlich bald), aber bürgerInnen brauchen vor sie per stichprobenartiger befragung quasi entscheiden, info und wissen über zusammenhänge - in dem fall verkehrspolitische zusammenhänge.

auch in der lohbachsiedlung herunten gab es vor vielen jahren zwar ärger über das verparken und ablehnung einer kurzzparkzone. nur, ich habe dann gemeinsam mit engagierte leuten dort über ein jahr lang informationsarbeit in einem verkehrsarbeitskreis gemacht. ergebnis: die leute haben von sich aus unterschriften für eine KPZ gesammelt. jetzt haben wir sie seit einigen jahren. und es funktioniert gut. das verparken und vor allem der parksuchverkehr haben sark abgenommen.

derartiges agieren wünsche ich mir von politikerInnen auch in den jetzt abgefragten gebieten. in der innerebnerstraße gibt es schon ein diesbezügliches kleines netzwerk und auch im bereich gießensiedlung (höttinger au west) habe ich erste kontakte geknüpft.

ich eruche daher menschen, die in den abgefragten gebieten leben und meinen, dass das problem nicht einfach so abgetan werden kann, sich bei mir zu melden. vielleicht können wir gemeinsam an einer lösung arbeiten.

uschi schwarzl

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