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Freitag, 31. Oktober 2008

PA Geschichte trifft Zukunft ... im "Panorama einer Infanterie"?

Neues Bergiselmuseum zu baulicher Verbindung von Rundgemälde und Kaiserjägermuseum degeneriert


Verwunderung herrscht bei den GRÜNEN nach der gestrigen Pressekonferenz zum Bergiselmuseum. "Ohne Klarheit darüber, ob das Rundgemälde überhaupt auf den Bergisel transferiert werden kann, wurde ein Konzept vorgestellt, dessen beinahe einziger Inhalt und Themengeber eben dieses Rundgemälde ist", übt die Innsbrucker GRÜNstadträtin Uschi Schwarzl Kritik. Es habe sich beinahe der Eindruck verdichtet, dass durch diese totale konzeptionelle Verbindung von Rundgemälde und Museum eindeutig Druck in Richtung positiver politischer Weisung gen Wien gesendet werden solle.


"Wir GRÜNE können nur hoffen, dass die Kulturministerin standhaft bleibt und so die sinnlose Verlegung des Gemäldes auf den Bergisel und damit die Errichtung eines sündteuren unnötigen Museums am sogenannten Schicksalsberg verhindert", ergänzt der GRÜNE Landeskultursprecher und Landtagsabgeordnete Gebi Mair. "Das, was da am Donnerstag von Landesrätin Palfrader samt anerkannten Experten aufgeboten wurde, scheint bestenfalls Tirolität mit einem Schuss Klischeekritik für kurzurlaubende TagestouristInnen zu sein", kritisiert Schwarzl das Konzept. "Das Museum hat eine Entwicklung genommen, die ursprünglich van Staas Größenwahn entsprach und jetzt Platters Inkompetenz widerspiegelt", so Mair, "insofern ist es wenigstens ein getreues Abbild seiner Herren - für etwa 20 Millionen Euro."


Für eine kritische Analyse der Instrumentalisierung der Ereignisse von 1809 durch die politischen Eliten bis heute, für Wechselausstellungen, um Einheimische vielleicht mehr als einmal im Leben anzuziehen, sei dabei ebenso wenig Platz wie für historische Brüche. Scheine doch die altmonarchistische Jägertruppe des 19. Jahrhunderts nahtlos an das multimedial präsentierte heutige Europa anzuknüpfen, "so als ob dazwischen einfach nix war. Viel Lärm um nix und viel Geld für nix", so das Fazit von Schwarzl und Mair.

1 Kommentar:

datenraum software hat gesagt…

Geschichte verliert man aber leider oft.. Ich denke in der Zukunft muss man alle Bräuchen in elektronische Datenräume beeintragen damit wir unsere Geschichte nicht verlieren.

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