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Mittwoch, 24. September 2008

PA Faymanns TV-Bekenntnis zur Regionalbahn wirft Fragen auf

Schwarzl: "Wackelnde Bundes-Förderung nur Märchen der Verhinderer?"

"Ich bin dafür, dass wir als Bund wie auch in Wien bei der U-Bahn in Salzburg, in Innsbruck und in Linz mitfinanzieren, damit diese Städte ein leistungsstarkes, öffentliches Verkehrsmittel bekommen", hat SPÖ-Infrastrukturminister Werner Faymann gestern in der TV-Konfrontation mit Vizekanzler Molterer aufhorchen lassen. "War die Behauptung der Landesregierung, der Bundeszuschuss für die Regionalbahn wackle, ein Märchen der Verhinderer?" fragt sich jetzt die GRÜNE Stadträtin Uschi Schwarzl. Das Bekenntnis des roten Kanzlerkandidaten setze auf jeden Fall die SPÖ vor Ort unter Druck.


"Jetzt muss endlich Schluss sein mit den Halbwahrheiten über die Finanzierung von Tirols wichtigstem Verkehrsprojekt. Ich fordere die Stadt- und Landesregierung dazu auf, die Märchenstunde zu beenden, die Fakten zur Finanzierung auf den Tisch zu legen und endlich anzuerkennen, dass auch der aussichtsreichste Kanzlerkandidat das Öffi-Angebot im Tiroler Zentralraum mit dem verdichteten Takt auf der ÖBB-Trasse nicht für ausreichend hält. Das sollte zumindest für die SPÖ Grund genug sein, die Blockade-Haltung gegenüber der Regionalbahn aufzugeben", so Uschi Schwarzl abschließend.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Und was macht der Stadtrat Peer?

walter p. hat gesagt…

Ich bau mein neues Haus in Igls und der Rest interessiert mich nicht.

Uschi Schwarzl hat gesagt…

er schmollt. und warum? weil regional- und straßenbahn eine eigene trasse brauchen und das würde den autos platz wegnehmen. und das ist für einen verkehrspolitiker nicht angenehm, weil nicht populär. aber er wäre halt auch umweltstadtrat.

verkehrs- und umweltressort in einer hand, da könnt schon was weitergehen im sinne von lebensqualität, guter luft, mobilität ohne auto - ja könnte.

lg uschi

Anonym hat gesagt…

Man muss die Stadtregierung schon verstehen. Öffentlicher Verkehr ist so etwas wie eine Sozialleistung. Und die darf den Leuten nicht noch aufgedrängt werden - vor allem nicht zu Lasten der Stützen der Gesellschaft, nämlich der Autofahrer.
;-)

Anonym hat gesagt…

An Frau Stadträtin Schwarzl!

Dass Ihnen in der Sache Pfeiflärm der Mittenwaldbahn 10 Quärulanten, die einen kleinen Umweg scheuen, wichtiger sind als 4000 geplagte Bewohner von Hötting West, ist ein Skandal! Bitte denken Sie um!

Uschi Schwarzl hat gesagt…

s.g. anonoym,

ich brauch gar nicht umzudenken. denn ich bin froh, wenn die ÖBB nicht mehr pfeifen müssen. mir gehts nur darum, dass es eine gscheite lösung braucht. es kann ja nicht sein, dass unser str peer - kurz vor weihnachten das christkind spielend - sang und klanglos einen fußgängerInnenübergang einfach sperrt. ohne vorherige ankündigung, ohne jedes hinweisschild. hätte er das bei einer auto-ÖBB-kreutzung gemacht, na den proteststurm hätt ich mir angeschaut. bzw. hätt er es dort nicht überfallsartig gemacht.

die stadtführung ist ja sonst nicht so knausrig, wenns um eigenwerbung geht - siehe rathaus - TV, siehe einschaltungen. warum ist es nicht möglich, die menschen im bereich allerheiligenhöfe vorher per postwurf zu informieren, um verständnis zu bitten und anzukündigen, dass es bis dann und dann eine gscheite lösung geben wird.

aber die leut einfach losgehen lassen, bis sie vor einem bauzaun stehen, ist doch wohl schon merkwürdig.

übrigens, fussgängerInnen haben kein gaspedal. sie brauchen die kürzesten wege. sonst steigen sie halt wieder aufs auto um.
will das der umweltstadtrat? ich hoffe nicht.

soweit mir übrigens bekannt ist, arbeiten die ÖBB an einer endgültigen lösung. dann wird nicht mehr gepfiffen und trotzdem zu fuß gegangen, gut so.

meint u.s.

Anonym hat gesagt…

Der betreffenden Weg (wenn ich das Photo in den Nachrichten richtig gedeutet habe) ist ein öffentliches Wegegut (und kurze Zugang zur ÖBB Hst. Allerheiligen)- und nicht ein privater Trampelpfad. Die Sperre kann daher nur ein temporäres Provisorium sein. Bei aller persönliche Gefährund finde ich es daher logisch, dass solche Barrieren zerstört werden.
Ich finde daher Ihre Einstellung sehr vernüftig, kurze Wege für Fußgägner zu verlangen. Mit dem Auto kann man ruhig auch mal 2 oder 3km Umweg fahren. Aber wenn man zu Fuß auf 300m Umweg geschickt wird, fährt man das nächste mal mit dem Auto. In diesem Sinn wünsche ich ihren Bemühungen viel Erfolg.

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