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Dienstag, 23. September 2008

PA Familienfreundliche Parks statt Verdrängungspolitik

GRÜNE: "Stadführung perspektivenlos"

Die morgen dem Stadtsenat vorliegende neue Park- und Spielplatzordnung ist für die Innsbrucker GRÜNEN Ausdruck hilfloser Restriktionspolitik von VBM Platzgummer. "Wenn die FI-SP-VP-Koalition morgen diese Novellierung beschließt, dann hat sie nur eines getan: Nämlich angesichts der bevorstehenden Nationalratwahl vor den rechten Hetzern und damit den wirklichen Problemen kapituliert", lautet die politische Bewertung durch Grünstadträtin Uschi Schwarzl. "Denn was die GRÜNEN von Anfang an befürchtet haben, wird jetzt auch amtlich bestätigt. Das geplante Alkoholverbot am Boznerplatz wird damit begründet, dass im Falle eines Alkoholverbotes am Bahnhof eine Verlagerung der dort zu beobachtenden Missstände auf den Boznerplatz befürchtet werde", berichtet Uschi Schwarzl.


"Wohin sich nach einem Alkoholverbot am Bahnhof und Boznerplatz die Probleme dann verlagern werden, darüber schweigen sich Amt und Stadtführung aus", kann der GRÜNE Sicherheitssprecher GR Martin Hof nur den Kopf schütteln und fügt hinzu: "Als nächstes müsste dann das Alkoholverbot für den Casinovorplatz, den Landhausplatz und weitere Plätze kommen. In letzter Konsequenz würde diese Stadtführung wohl nicht davor zurückschrecken, die ganze Stadt zur alkoholfreien Zone zur erklären." Wenn in einem Aufwaschen gleich noch ein generelles Nächtigungsverbot verhängt werde, verberge sich dahinter der Wunsch, vereinzelt auf Parkbänken nächtigende Wohnungslose nun auch mittels städtischer Eingreifgruppe vertreiben zu können. Gemeinderat Hof vermisst menschliche und nachhaltige Maßnahmen um Wohnlungslose auch zu unterstützen.


Außerdem sollen künftig Kinderspielplätze nicht mehr von Jugendlichen über 14 Jahren benützt werden dürfen. "Die Koalition würde damit alle Jugendlichen zu potentiellen Vandalen erklären und sie bietet damit genau jenen Jugendlichen, die aus welchen Gründen auch immer auf manchen Spielplätzen tatsächlich Probleme verursachen, keine einzige Perspektive", so Hof und Schwarzl. Anstatt sich konkret mit den Jugendlichen auseinanderzusetzen, nach den Ursachen von z.B. Vandalismus zu fragen, endlich einmal Spielplatzbetreuung oder ganz einfach nur mehr konsumzwangfreien Freiraum anzubieten, würden den Jugendlichen nur Verbote "vor den Latz geknallt. Das sei genau die Perspektivenlosigkeit - aber von der Stadtführung selbst -, die sonst den Jugendlichen vorgeworfen wird."


"Was da auf die BürgerInnen zukommt, sind nicht die Park- und Spielanlagen, die wir GRÜNE uns wünschen und die diese Stadt braucht. Wir wollen Parks, die von allen gleich genutzt werden können und wo Nutzungskonflikte im Interesse aller gelöst werden", stellen Schwarzl und Hof gemeinsam fest. "Und wir wünschen uns Parks, in denen das Betreten der Rasenflächen auch für über 10-Jährige erlaubt ist, was den Freizeitwert für Familien beträchtlich steigern würde. Das ist einer der Novellierungsvorschläge, die wir GRÜNE einbringen werden", kündigen Schwarzl und Hof entsprechende GRÜNE Initiativen an.

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