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Montag, 11. August 2008

PA EURO 08 Mehrkosten bleiben bei der Stadt hängen

In der kommenden Sitzung des Stadtsenats am 13. August stehen erneut die Kosten der EURO 08 - speziell die erhöhten Sicherheitskosten - auf der Tagesordnung. "Vieles ist für uns nach wie vor nicht plausibel", meint die GRÜNE Stadträtin Uschi Schwarzl nach der Sichtung der Akten. Das beginne bei der Frage, warum weniger BesucherInnen als erwartet, ein Mehr an Sicherheits - vor allem Personalkosten - nach sich zieht, über die Frage, warum Aufbaupersonal, das sich jetzt in den Sicherheitskosten findet, offenbar ursprünglich gar nicht budgetiert war, bis hin zur Frage, was die Mehrwegbecher - der Nachhaltigkeitsgag der EURO - oder Platzgummers Info- und Marketingveranstaltungen in den Sicherheitskosten verloren haben. Ähnlich dürfte es, meint Schwarzl, auch dem Land gehen, das nur € 50.000,- von den € 350.000,- Mehrkosten im Sicherheitsbereich übernehmen wolle. "Das ist inakzeptabel und wohl auch Indiz dafür, dass im Frühjahr schlecht mit dem Land verhandelt und allfällige höhere Sicherheitskosten erst gar nicht ins Auge gefasst wurden. Das obwohl die Unterlagen von Hinweisen auf die Unwägbarkeiten bei der EURO nur so strotzen", kündigt Schwarzl das GRÜNE "Nein" zu diesen Kosten an.

"Es verwundert, dass die Sicherheitskosten nun soviel höher sind als urpsrünglich veranschlagt", bemerkt der GRÜNE Sportsprecher Martin Hof, "war doch der Andrang geringer als erwartet und somit auch weniger Sicherheitspersonal notwendig." Die Begründung des Organisationskomitees, dass dies am schlechten Wetter gelegen habe und die Mehrkosten nur 50 Cent pro InnsbruckerIn ausmachen würden, wertet Hof als schlechten Scherz, der über die Fehler Platzgummers bei der Vorbereitung der EURO hinwegtäuschen soll. "Sicherheit bei Großveranstaltungen muss natürlich gewährleistet sein und darf auch etwas kosten", präzisiert Hof seine Kritik, "aber die Zahlen deuten auf unseriöse Budgetierung im Vorfeld und bewusste Desinformation des Gemeinderates bis nach der EURO hin." Die 50 Cent pro EinwohnerIn berechnen sich nämlich beispielsweise pro Veranstaltungstag, was die Aussendung des OK verschweigt.

"Alles in Allem wird wohl erst die von uns GRÜNEN geforderte und von BMin Zach zugesagte Prüfung durch die Kontrollabteilung im Herbst endgültig Transparenz ins EURO-Budget bringen", so Schwarzl und Hof, "wir blicken dieser daher mit Spannung entgegen."

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Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at