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Sonntag, 29. Juni 2008

PA Flughafen - Umweltforum Neu

Viele Jahre lang haben engagierte, äußerst kompetente und den Flughafen kritisch begleitende AnrainerInnen aus Kranebitten, der Lohbachsiedlung und Allerheiligen im Flughafen-Umwelt-Forum (FLUF) mitgearbeitet, mit dem Ziel, die Interessen lärmgeplagter FlughafenanrainerInnen zu vertreten. Vor rund einem Jahr hat es diesen BürgerInnen der Stadt gereicht, hat sich doch über die Jahre der Eindruck erhärtet, dass das FLUF zu einem zahnlosen Feigenblatt geworden ist. Sie haben ihre Arbeit ruhend gestellt und auf ein professionelleres und konstruktiveres Angebot der Stadtführung, allen voran Umweltstadtrat Peer, gehofft.

Dieses Angebot kam nicht, ein GRÜNER Antrag auf Umwandlung des FLUF in ein professionell geführtes Mediationsforum wurde im Gemeinderat abschmettert. Nun wurde von StR Peer hinter dem Rücken der rund 1000 Mitglieder zählenden "Anrainerschutzgemeinschaft Innsbruck Airport"(AIA) eine Neuauflage des alten FLUF gestartet. Anstatt die kritischen BürgerInnen ernst zu nehmen und durch professionelle und überparteiliche Moderation die unterschiedlichen Standpunkte einer konstruktiven Arbeit Richtung Lärmminderung zuzuführen hat sich StR Peer einfach neue BürgerInnen gesucht.

"Den Vorstandsmitgliedern des Siedlervereins wünsche ich im Interesse der vielen FlughafenanrainerInnen für ihre Arbeit viel Erfolg. StR Peer jedoch schreibe ich ins Stammbuch, dass das Hintergehen einer der größten BürgerInneninitiatven der Stadt und das gegeneinander Ausspielen von BürgerInnen weder ein nobler noch ein professioneller Weg ist, sondern schlichtweg von Hilflosigkeit gegenüber BürgerInnen zeugt, die in der Sachfrage Flugverkehr und Fluglärm über die Jahre Kompetenzen erworben haben, die weit über jene der Stadtführung und StR Peer selbst hinausgehen", spart GRÜN-Stadträtin Uschi Schwarzl nicht mit Kritik am bisher recht glücklosen Umwelt- und Verkehrsstadtrat.

Kommentare:

alexander glötzer hat gesagt…

Sehr geehrte Frau Schwarzl!

Vielleicht liegt es genau an solchen Un- und Halbwahrheiten, daß das "gemeine Wahlvolk" genug von den grünen Lügengeschichten hatte, auf jenden Fall haben Sie und Ihre Partei bei den letzten Wahlen die Rechnung (auch) präsentiert bekommen!
Tatschächlich war es so, daß ein von Hrn. Peer mühsam ausgearbeitetes Konzept von der AIA zunächst unterstützt und dann mit der Argumentation "man fühle sich über den Tisch gezogen" abgelehnt wurde!
Aus diesem Grund spreche ich der AIA jegliche Kompetenz ab, diesen Verein kann man nur als überengagiert und krankhaft "contra Flughafen" bezeichnen.
Die AIA beharrte stur immer auf ihren Standpunkten, die eigentlich nur mit einer Schließung des Flughafens zu erreichen gewesen wären.
Fakt ist, daß mit der Deckelung der Flugbewegungen und dem Einastz von neueren Flugzeugen eine wesentliche Reduzierung des Fluglärms erreicht wurde!
Das wurde dann sogar Hrn. Peer, den ich persönlich als ruhigen und korrekten Menschen kenne, zu bunt und die Stadtführung beschloß eine Neuorientierung des Flughafen- Umweltforums.
Die AnfüherInnen des AIA, die meinten, die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben, sahen ihre Felle davonschwimmen und machten dann mit Hilfe der Grünen negative Stimmung gegen das Flughafen- Umweltforum.
Auch die "rund 1000" Mitglieder des AIA halte ich für ein Märchen oder zumindest stark übertrieben, ich war persönlich bei einer Info- Veranstaltung von Flughafen/Stadt anläßlich der Euro08 im großen Stadtsaal und zählte ganze 7 Exemplare, hatte der Rest etws wichtigeres zu tun?!?
Diese Wirrköpfe behaupten, alle Anrainer zu vertreten, was ich mir tunlichst verbitte!
Ich fühle mich durch den Siedlerverein wesentlich besser vertreten, hier kann man ein konstruktives Zusammenarbeiten beobachten!
Ich kenne Sie nicht persönlich, aber so wie Sie Tatachen verdrehen und Leuten Worte in den Mund schieben, kann es mit Ihrer Kompetenz um den Flughafen auch nicht zum Besten stehen, vielleicht sollten Sie sich ein anderes Steckenpferd aussuchen!

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Glötzer

AIA-Tirol hat gesagt…

Sehr geehrter Herr Glötzer,

Ihre Fotos der Flugzeuge sind ja wirklich schön und zeigt, dass Sie ein Freund des Flughafens sein müssen. Insofern laufen Sie aber Gefahr, den Halbwahrheiten des Flughafens und Ihres Freundes Peer zu erliegen, wenn Sie das Ende des Flughafenumweltforums mit den Anrainervertretern so schildern wie Sie es getan haben.

Tatsächlich war es so, dass auf eine harmlose Frage nach Bescheiden und Genehmigungen nicht die zu erwartende Antwort des Flughafens erfolgte, diese natürlich sofort zu übermitteln, sondern von Dir. Falch empfohlen wurde, den Rechtweg zu beschreiten. Ihr Freund Peer schloss sich dieser Meinung an.

Nun werden wahrscheinlich auch Sie der Ansicht sein, dass ein derartiges Verhalten in einem gemeinsamen Gremium etwas eigenartig ist und damit die Sinnhaftigkeit, gemeinsam Lösungen zu suchen, nicht mehr gegeben ist.

Dass Ihr Freund Peer dann den Siedlerverein, dessen Vereinszweck ja ein ganz anderer ist, politisch missbraucht, ist aus unserer Sicht zumindest unredlich.

Jedenfalls sind wir froh um die Unterstützung durch die Grünen. Deren Wahlergebnis im Bereich Lohbach, Kranebitten und Hötting West ist gar nicht so schlecht, wie Sie es sich erhoffen. Im Vergleich zu den Verlusten der Partei Ihres Freundes Peer (SPÖ) ist eher die Frage zu stellen, inwieweit die SPÖ den Kontakt zur Bevölkerung verloren hat.

Jedenfalls sollten Sie Gelegenheit nutzen, und Ihrem Freund Peer Ihre schönen Flugzeugbilder in dessen Haus in Igls zu zeigen. Dort ist mit keiner Lärmbelästigung zu rechnen. Und vielleicht hilft er Ihnen, weitere Überflüge der Eurofighter zu veranlassen, damit Sie weitere schöne Fotos schießen können.

AIA-Tirol

Michael Bauer hat gesagt…

sehr geehrter herr glötzer,

ihre formulierung "die Stadtführung beschloß eine Neuorientierung des Flughafen- Umweltforums" spricht bände finde ich. wie kann von einer bürgerInneninitiative gesprochen werden, wenn sie nur von obrigkeits-gnaden aktiv sein kann? dass peer hier versucht ihm unangenehme anrainerInnen auszugrenzen ist von außen betrachtet und ohne qualitative beurteilung der situation beim flughafen offensichtlich.

und noch nebenbei - die homepage www.aia-tirol.at macht nicht gerade den eindruck, dass hier "wirrköpfe" irgendeinen alleinvertretungsanspruch anmelden würden. peer mit seinen eingesetzten bürgerInnenvertrerInnen seines vertrauens tut das allerdings schon.

bärlipeer hat gesagt…

die neuen Anrainervertreter sind schon ein Glücksgriff für uns. Der eine ist ein persönlicher Freund vom Falch und als städtisches danke habe ich einen Gehsteig beim Siedlermagazin beimLohbach herstellen lassen.

Für die Schulkinder, sagte ich, auch wenn auf dieser Straßenseite gar keine Schulkinder gehen.

Den Siedlerverein hat es gefreut, weil jetzt schaut's sauber aus und mich hat's nix gekostet.

alle sind zufrieden.

und ein foto in der presse hat es auch gegeben.
so stelle ich mir stadtpolitik vor.

Alexander Glötzer hat gesagt…

Sehr geehrte Damen und Herren von den Grünen bzw. dem AIA!
Bitte bei den Fakten bleiben: Zuerst wurde lange verhandelt, dann haben alle (also auch die AIA) zugestimmt, später hat die AIA den Rückzug angetreten! -oder existiert vom Protokoll eine offizielle, verfälschte "Stadt Innsbruck"- und eine korrekte, aber unter Verschluß gehaltene "AIA/Grüne"- Variante?!?
Apropos Protokolle, ich finde auch jene aus diversen Gemeinderatssitzungen höchst amüsant, wenn z.B. Fr.Zach (hat zugegebenermaßen kein sehr strapazierfähiges Nervenkostüm)nach stundenlangen Diskussionen irgendwann in der Früh sinngemäß sagt: "Ja wieder mal die Fr. Schwarzl, wiedermal der gleiche Antrag den Flughafen betreffend"... das spricht für mich Bände!
Nun zu den Genehmigungen und Bescheiden: Ich weiß nicht genau, um welche es sich hier handelt, aber fest steht, daß sie von den jeweiligen Behörden an den Flughafen übermittelt werden und dieser muß oder darf sie gar nicht weitergeben! Ist nur eine Vermutung von mir, kann aber- wie bei der Veröffentlichung von Fluggesellschaften und Flugzeugkennzeichen- durchaus so sein.
Danke für das Kompliment über meine Fotos! Ja es stimmt, ich bin Flughafenfreund, und keine Sorge, ich lasse mir von keiner Seite den Kopf verdrehen. Und auch nicht die Worte im Mund: Ich habe niemals behauptet, Hr. Peer wäre mein Freund! Er ist "nur" ein Bekannter von mir und wir sind im gleichen Stadtteil (Mentlberg/Sieglanger) aufgewachsen und zur Schule gegangen, daß er in Igls wohnt, war mir bisher unbekannt.
Nun zum Siedlerverein: Alle bis auf AIA und Grüne halten ihn für äußerst kompentent, hier sind im Gegensatz zum hyperhysterischen AIA konstruktive Gespräche möglich!
Zu den Wahlergebnissen: Ich zähle zu den ca. 30% "rechtsradikalen" (Zitat Grüne!) Österreichern, wie haben FPÖ/BZÖ in den angesprochenen Stadteilen abgeschnitten?
Interessant ist hier das gesamte Innsbrucker Ergebnis (fast ALLE Stadteile sind Flughafen- Anrainergebiet!): Verluste für ÖVP, SPÖ und Grüne, NUR die beiden o.g. Parteien konnten Gewinne verzeichnen!
Wie gesagt, ich bin am Mentlberg aufgewachsen und wohne nun in der Innstraße, beides Flughafen- Anrainergebiete! Leider kann ich nicht, wie offenbar viele von der AIA und den Grünen, nicht den ganzen Tag die "Fluglärmbelästigung" hören und dokumentieren, da ich einer Vollzeitbeechäftigung nachgehe.
Hier wieder ein Beispiel aus der Euro08- Veranstaltung im Großen Stadtsaal- es standen die möglichen Starts von Mannschafts- und VIP- Flügen zur Debatte: Wenn ich mich von 22h bis 6h auf die Lauer lege, ob denn nun ein Flugzeug startet oder nicht, kann ich auch mit ruhigem Gewissen sagen, daß ich wegen dem bösen Flughafen kein Auge zugetan habe.
Wenn ich jedoch- wie der größte Teil der Bevölkerung- nichts von alledem gewußt hätte, hätte ich währscheinlich tief und fest geschlafen und von einem allfälligen Start gar nichts mitbekommen!
Nun zu den Eurofightern- komischerweise wieder eine Parallele zur Euro- Veranstaltung:
Von den Referenten mit keiner Silbe erwähnt, stand auf der AIA- Homepage plötzlich von militärischen Tiefflügen zu lesen!
Meine Damen und Herren, hat jemand von Ihnen überhaupt mitbekommen, daß die EF während der Euro einigemale und davor eimal anläßlich des Wef in Davos/CH Innsbruck überflogen? Das werden die wenigsten mitgekriegt haben, denn im Gegensatz zu den von Ihnen behaupteten Tiefflügen mit vollem Nachbrennerschub erfolgten die Flüge in großer Höhe und ohne Einsatz des Nachbrenners, das war Ihnen dann wohl nicht spektakulär (laut) genug, um weiter darüber zu berichten. Von der Sinnhaftigkeit dieser Abfangjäger ganz abgesehen, wenn wir sie schon haben, sollten sie fliegen und dazu müssen auch Piloten ausgebildet werden. Die Entscheidung, wann und wo geflogen wird, trifft ausschließlich das Bundesheer, es wird aber sehr wohl alles getan, um unnötige Lärmbelästigung zu vermeiden.
Zum Fluglärm allgemein: Jeder glaubt wohl nur den Statistiken, die er selbst gefälscht hat, das Züricher Modell ist bei uns sehr wohl gut anzuwenden. Ein Airbus A-320 (Bsp.) ist überall auf der Welt gleich laut, in Innsbruck ist die Schallverteilung aufgrund der Berge jedoch anders, also soll man diese beseitigen?
Daß man hier durchaus übertreiben kann, zeigt sich in Wiltenberg bei den Eisenbahn- und Autobahnlärmschutzwänden: Zuerst wurden sie händeringend verlangt, anch den Bau erkannte man plötzlich, daß der Lärm an manchen Stellen zurückging, an vielen orten jedoch verstärkt wurde!(Reflexion)
Wir sind als Torismusland groß geworden und sollten auch bei den Nachteilen daran denken: Viele Schigebiete wären nur mit einheimischen Kunden wohl niemals entstanden bzw. gewinnbringend zu betreiben.
Fragen Sie einmal in den typischen Sommertourismus- Regionen (Griechenland, Spanien, Türkei) die Flughafenanrainer wegen eventueller Lärmbelästigungen, die Antwort ist (meist) die selbe: Wir sind auf die Touristen angewiesen, da nehmen wir kleine Nachteile in Kauf, Hauptsache man kommt schnell von A nach B!
Noch eine Anmerkung zur oft zitierten Innverlegung: Hier verstehe ich die Aufregung (im Gegensatz zum noch ziemlich naturnahen Lech mit seinen wunderschönen Auen)erst recht nicht, der Inn ist hier doch schon seit 100? Jahren kanalisiert. Hätten die Franzosen beim Bau des Flughafens bzw. der Flughafen selbst vor der Errichtung des Cyta mehr Weitbick an den Tag gelegt, würden viele der jetzigen Probleme gar nicht existieren!
Und auch der Stadt ist einiges vorzuwerfen (wie Hr. Peer selbst feststellt), so hätten städtische Industriezonen wie beispielsweise in der Rossau um den Flughafen angesiedlet werden sollen und in der Rossau dafür Wohnanlagen!
Aber mit den Fehlern der Vergangenheit werden wir wohl alle gemeisam leben müssen, ein Neubau der Stadt ist ziemlich ausgeschlossen.
Abschließend noch einmal: Obwohl es im Vergleich zur Schutzgemeinschaft schon viel erträglicher wurde, spreche ich dem AIA und mit diesen veralteten Ansichten auch den Grünen jegliche Kompetenz in Zusammenhang mit dem Flughafen ab und flehe alle Beteiligten inständig an, sich andere Ziele an die Fahnen zu heften!!!
LG Alexander Glötzer

P.S.: Steht das AIA zur Zeit im Schmollwinkel, die letzte Aktualisierung der webseite fand immerhin am 11.09.08 statt?!?

AIA-Tirol hat gesagt…

Sg Herr Glötzer,

dankefür Ihre umfangreiche Stellungnahme. Ich darf stichwortartig auf die einzelnen Punkte eingehen:

1. Die befragten Informationen/Bescheide sind natürlich öffentlich und können auch über das Umweltinformationsgesetz jederzeit verlangt werden. Es geht aber doch um eine Stilfrage, dass es ehrlicherweise nicht geht, wenn der Flughafen sich einfach stur stellt und dann von einem gemeinsamen Gremium spricht. Wenn eh alles passt, umso besser, dies auf kurzem Weg zu klären. Und dass der damals frischgebackene Stadtrat Peer sofort auf diesen Argumentationszug aufspringt, war halt überraschend und enttäuschend.

2. Ach der gute Glaube, dass nur die Freunde des Flughafens ganztägig beschäftigt sind, während die Hornochsen der AIA sich daran begeilen, ein zu spät startendes Flugzeug ertappt zu haben. Bitte nicht so einfach denken. Und gerade für arbeitende Leute ist es frustrierend, manchmal um 1/2 6 von Probeläufen geweckt zu werden.

3. Das Züricher Modell als Idee ist ja unbestritten. Es geht nun darum, die tatsächlichen Fluggeräte und den Einfluss der Topographie auf die Flugbewegungen mitzuberücksichtigen.
Der spöttische Hinweis, vielleicht die Berge abtragen als Vorschlag ist leider dumm.
Gerade diese Pönalisierung wäre doch eine ideale Gelegenheit gewesen, gemeinsam einen Weg zu gehen.

4. Ein stinkendes Gewerbegebeit ist immer an jener Stelle einer Stadt anzusiedeln, wo der Wind aus der Stadt kommt und nicht in die Stadt weht. Die vorherrschende Westwindlage in Innsbruck würde ja sonst dazu führen, das ganze Industriegestank aus einer westlichen Ansiedlung durch die ganze Stadt zu blasen. Das hat schon einen Sinn.

5. Die Zuordnung der Kompetenz obliegt natürlich Ihnen. Ganz teilen kann ich Ihre Einschätzung natürlich nicht.

Mfg

AIA-Tirol

Alexander Glötzer hat gesagt…

Nochmals eine Entgegnung meinerseits:
1. Die AIA hat zuerst zugesagt, und hat dann, ohne daß von den anderen Beteiligten etwas geändert wurde, plötzlich auf stur geschaltet und alles abgelehnt.
2. Ich habe nie behauptet, daß nur die Flughafenbefürworter einer regelmäßigen Beschäftigung nachgehen! Nur kommen mir die Flughafengegner bisweilen so vor wie die klischeehafte "alte Schachtel/gelangweilte/frustrierte Pensionistin", die am Fenster ihrer Wohnung lauert und die nach ihrer Meinung falsch parkenden Autofahrer "aufschreibt", darauf hinweist, daß es hier Parkverbot gibt, schlimmstenfalls die Polizei(die sich denkt: "nicht die schon wieder") anruft...
Da ich in der Regel um 9h zu arbeiten beginne, stehe ich meistens um 7h auf, Arbeitsende ist zwischen 18h (Sa.) bzw. 20h (Do./Fr.) sonst 19h, sofern ich nicht ausgehe bin ich 1/2h danach zu Hause. Ich höre aber weder in der Früh noch am Abend mir bewußt auffallenden Fluglärm. Mir ist ebenfalls klar, daß dies mein subjektiver Eindruck ist und andere vielleicht empfindlicher sind.
Da nervt micht die Dauer- Musikberieselung an meinem Arbeitsplatz zu Weihnachten ungleich mehr!
Und bevor nun jemand einwendet, von der Innstraße aus sind ja die Probeläufe gar nicht oder fast nicht zu hören: stimmt!
Aber vom Mentlberg aus, wo ich wähernd der Euro jeden Tag bei Bekannten verbrachte, sind diese Probeläufe sehr wohl zu hören.
Nur hörte ich diese untertags, in den Nachtstunden hörte ich nur die Autobahn und alle 2? Stunden die doch ziemlich nervigen Pfeifsignale der Karwendelbahn!
Das alles wohlgemerkt bei geöffneten Fenstern, bei geschlossenen Fenstern hörte ich bis auf die zu dieser Zeit relativ oft auftretenden Gewittern nichts.
Aber auch hier gilt das bereits oben angeführte mit der individuellen Emfindlichkeit, aber wenn jemand mit den "normalen" -subventionierten- Schallschutzfenstern nicht das Auslangen findet, muß er wohl in den sauren Apfen beißen und die Kosten für Spezialfenster nach seinen Wünschen selber übernehmen, das kann wohl kaum die Aufgabe der Allgemeinheit sein!(Außerdem, was nützen die besten und teuersten Fenster in geöffnetem Zustand, wo sie doch wohl nur geschlossen ihren lärmdämmenden Zweck erfüllen?)
In Ausnahmefällen wir es sicher zu nächtlichen Probeläufen gekommen sein und auch weiter kommen, aber hier hat klarerweise die Sicherheit Priorität.
Auch bei diesen vielzitierten Probeläufen hat sich die damalige Schutzgemeinschaft selbst disqualifiziert, wurden doch in den Jahren 1990/91 von der USAF in Formation durchgeführte Überfluge (Frankfurt-Irak v.v.) mit C-130 Hercules- Transportflugzeugen dem Flughafen bzw. der Tyrolean angedichtet, das alles wurde von der Schutzgemeinschaft trotz eindeutiger Beweise als Lüge abgetan!
3. Auch hier hat sich die Schutzgemeinschaft selber ins Bein geschossen: Die in der Züricher Liste angeführten- oft kritisierten da bei uns nicht landenden- Flugzeuge werden logischerweise hier nicht erfasst und können deshalb eine Statistik (wie auch immer?) nicht verfälschen!
Leider- und das meine ich jetzt nicht aus fotogafischer Hinsicht sondern aus Lärmgründen- ist Innsbruck für die neuesten Großraumflugzeuge nicht geeignet.
Die Flughafengegner- Propaganda lautet ja: Je größer ein Flugzeug ist, desto lauter ist es. Richtig ist jedoch das genaue Gegenteil.
Die großen Maschinen, die Innsbruck bisher anfogen (A310-300, A330-200 und B767-300), sind leiser als die Innsbruck anfliegenden Jets ohne Fan- Triebwerke (Fokker 70/100, MD80- Serie, Yak40/42, B727RE), die Langstreckenflugzeuge der neuesten Generation (A340-500/600, A380, B747-400, B767-400, B777) sind nochmals leiser.
Die zukünftigen Modelle A350 und B787 sind von der Größe her auch für Innsbruck geeignet und werden mit Sicherheit nicht wieder mit lauteren Triebwerken ausgerüstet.
Größere Flugzeuge bieten den Vorteil, daß mehr Passagiere bei verhältnismäßig geringerem Treibstoffverbauch und Lärmemissionen transportiert werden können = weniger Flugverkehr.
Das mit den Bergen war tatsächlich nur ein Scherz! Das erinnert mich aber an die geistigen Höhenflüge eines männlichen AIA- Mitglieds anläßlich der Euro- Infoveranstaltung: Besagter Herr schlug (ernsthaft?) vor, das Bundesheer solle mit Pionierbrücken etc. eine Bahnverbindung vom Höttinger Bahnhof zum Flughafen zu schaffen!!!
4. Gewerbegebiete- also für mich sind das Bürogebäude, Möbelhäuser, Baumärkte, Einkaufszentern und dergleichen, die stinken im Allgemeinen nicht!!!Ich habe logischerweise nicht Industriegebiete gemeint, die gehören an den Stadtrand. Aber genau hier beißt sich die Katze in den Schwanz- gleich wie beim Flughafen- der lag bekanntermaßen auch einmal außerhalb der Stadt...
5.Das mit meiner Zuordnung der Kompentenz unterschreibe ich jederzeit!
mfG Alexander Glötzer

http://www.aia-tirol.at/ hat gesagt…

Sg Herr Glötzl,

ich muss natürlich auf Ihre lange Stellungnahme reagieren:

1. Wie bereits geschrieben sind es nicht einzelne Punkte der Vereinbarung sondern das entlarvende Gehabe des Falch. Ein Protokoll, welches von allen Beteiligten bestätigt ist, gibt es bis heute nicht. Es gibt nur eine einseitige Mitschrift von Herrn Peer, und da steht halt sein subjektiver Eindruck drinnen.

2. Es sind doch nicht die üblichen Linienflugbewegungen, die stören. Wir sind doch keine naiven Idioten, die nicht wissen, dass eine gute Infrastruktur wichtig ist. Störend sind aber die maximal ausgedehnten Charterwochenenden im Winter und Sommer mit den immer wieder auftretenden Verspätungen. Wobei ja so viele Starts/Landungen vorgesehen sind, dass kleinste Störungen schon einen Rattenschwanz an weiteren Verzögerungen hervorrufen.
Und wenn ich jetzt das Lauda-Angebot sehe, um 99 euro Flug Wien-Ibk-Wien, Transfer Zillertal, Tageskarte, Gutschein für Getränk, dann frage ich mich schon, ob das objektiv sinnvoll ist. Kostendeckend jedenfalls nicht (für keinen der Vertragspartner), aber sinnlose Nachfrage wird erzeugt.

Und die Karwendelbahn: die Karwendelbahn war wirklich lange vor der Besiedlung da, was ja der Flughafen nicht sagen kann. Und die Pfeiftöne an unbeschrankten Übergängen sind eine Zumutung; das stimmt.

3. Das Zürcher Modell und die Umsetzung kam ja auch deshalb in Verruf, weil der Falch ja seinen Freund Jell als Gutachter beauftragt hat und der hat allen Ernstes festgestellt, dass die lautesten Russenbomber gemäß seiner Auswertung die leisesten Maschinen seien. Nach langen Diskussionen und permanentem Leugnen meinte er schließlich, er hätte in der Excel-Tabelle eine Spalte vertauscht.
Vertrauensbildend ist das nicht.

4. Warten wir jetzt die Auswirkungen der Wirtschaftskrise ab. Wenn dann die Touristen nicht mehr wie blöd unser Land überrennen und sich neppen lassen, sich in Ischgl und Sölden niedersaufen und die ersten überschuldeten Hotels Pleite gehen; wenn man erkennt, dass Schilehrer und Liftwart vielleicht nicht die alleinige Zukunft Tirols sein kann; vielleicht normalisiert sich dann einiges.

Schönen Abend

Flughafen_Wien hat gesagt…

Ich kann natürlich den Ärger der Betroffenen verstehen, wenn sie sich durch den Fluglärm, der durch eventuelle Verspätungen im Bereich der Charterflüge entsteht, belästigt fühlen. Jedoch ist es schon offensichtlich, dass die Kapazität des Flughafen Wiens jetzt schon nicht mehr ausreicht, was natürlich auch zahlreiche Verspätungen sowie Staus in der Luft und am Boden zur Folge hat. Genau da soll der Ausbau des Flughafens Abhilfe bringen.
Der Flughafen ist jedoch sehr darum bemüht, die Lärmbelästigung für die Betroffenen so gering wie möglich zu halten.

Darum wurde ein Lärmschutzprogramm entwickelt, das im wesentlichen drei Ziele verfolt.

* Schutz der Gesundheit
* Sichern und Verbessern der Wohnraumqualität
* Ersatz für eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten

Es wurden für unterschiedlich vom Fluglärm belastete Zonen unterschiedliche Lösungen erarbeitet, wie zB die Bezahlung oder Förderung von Lärmschutzfenstern und -türen und die Förderung der Errichtung von Wintergärten für Einfamilienhäusern mit Garten.

Weitere Infos zu diesem Thema:
http://www.laermschutzprogramm.at/jart/prj3/via/tls.jart?rel=de&content-id=1145599884091&reserve-mode=active

manfred roner hat gesagt…

Vielleicht liegt diese unterschiedliche Herangehensweise an die unleugbare Lärmproblematik daran, dass der Flughafen Wien eine richtige AG ist, während der Flughafen Innsbruck nach der Abgabe der Bundesanteile nur pseudo-privatisiert wurde. Das heißt, die stadteigene Kommunalbetriebe-AG musste diese freigewordenen Anteile kaufen.

Somit ist und bleibt in Innsbruck die ÖVP alleiniger Eigentümer und die handelnden Personen des Flughafens müssen notgedrungen treue Diener der ÖVP sein, um in die gewünschten Positionen im öffentlichen Bereich zu kommen, und müssen treue Diener der ÖVP bleiben, um in diesen Positionen verharren zu können.

So bleibt die heile Welt im geschützten öffentlichen Bereich unangetastet, man bestätigt sich gegenseitig und müssen unbequeme Anrainer ausgetauscht werden, so werden sie halt ausgetauscht. Dass dies in Tirol durch einen SPÖ-Funktionär vorgenommen wird, zeigt ja nur, wie hilflos die SP in Tirol tatsächlich ist.

Flughafen_Wien hat gesagt…

Was leider viel zu wenig angesprochen bzw. beachtet wird, ist die Wechselbeziehung zwischen Flughafen und Wirtschaft. Nur eine wirtschaftlich attraktive Stadt wird viele Fluggäste anziehen. Von der Zu- und Abnahme der Fluggästeanzahl kann man direkt auf die Wirtschaftsentwicklung schließen. Die mit dem Tourismus zusammenhängenden Arbeitsplätze sind nicht nur für die Gesamtwirtschaft wichtig, sondern auch für die einzelnen Bürger in diesem Gebiet, nicht umsonst siedeln sich vele Menschen in Flughafennähe an, um in Arbeitsplatznähe zu wohnen.

Anonym hat gesagt…

für innsbruck gilt das nur eingeschränkt. am innsbrucker flughafen werden im sommer und winter die touristen heran- und fortgezerrt. und vom flughafen mit den bussen in die tourismusgegenden im umkreis von 100 km. innsbruck selbst ist nur der verteiler.

und die arbeitsplätze: liest man die heutigen meldungen beispielsweise über die aua, so ist zu erwarten, dass sich um den flughafen die arbeitslosen piloten ansiedeln.

Alexander Glötzer hat gesagt…

Ich halte es für angebracht, nun wider einen Kommentar abzugeben:
@aia tirol 1. Die Charterbewegungen im Winter sind auf keinen Fall künstlich hochgeschaukelt, sondern beruhen im Gegensatz zu Ihrer persönlichen Meinung (gerade in der heutigen Zeit) auf dem entsprechenden Bedarf! Im Gegenteil, es landen im Winter z.B. sehr, sehr viele Flugzeuge in Salzburg, deren Passagiere danach per Bus ins Tiroler Oberland, Südtirol und auch in die Schweiz gekarrt werden, aber das ist offensichtlich Gurgiser´s Revier?!
2. Bezüglich Verspätungen: Der Flughafen hat hier schon seit langem weitreichende Vorkehrungen getroffen, aber wer ist denn nun wirklich zur Verantwortung zu ziehen, wenn sich auf den Autobahnen/Bundesstrassen aufgrund heftigen Schneefalls zig- Kilometer lange Staus entwickeln, etwa der Flughafen?! Sie können sich jederzeit selbst davon überzeugen (Parkticket bezahle selbstverständlich ich), gehen Sie an einem beliebigen Chartersamstag um die Mittagszeit zum Flughafen, zu dieser Zeit ist das Vorfeld vorwiegend leer und es erfolgen (fast) keine Start und Landungen, also von wegen überlasteter Flughafen, sondern nur zeitlicher Sicherheitspolster!
Ihre angesprochenen 99,- Euro- Flüge (übrigens flyniki, nicht Lauda Air) hat es auch bei skyeurope schon gegeben, wurde hier wie dort von Intersport gesponsert, die Wirtschaftlichkeit sei mal dahingestellt.
3. Mittenwaldbahn: Baubeginn 1907 -Flughafen Kranebitten 1944- aber weder dort noch damals gab es zum ersten (fast) keine Siedlungen und weder Grüne noch Aia!
4. Verfälschte Statistiken: Zu Ihrem Nachteil kenne ich zu viele dieser Statistiken! Auf der Aia- Homepage gab/gibt es eine Aufstellung über die "Euro08 bedingten Flüge", hier werden ohne irgenwelche zusätzliche Erläuterungen oder Anmerkungen auch die ganz "normalen" Sommercharterflüge angeführt, ist hier etwa auch "nur" eine Spalte verrutscht oder war das auch irgendwie vorsätzlich? (dem Otto Normalverbaucher gegenüber, der keinen Plan von der Materie hat und sich eigentlich auf seine politischen Favoriten verläßt)
5. Austausch von Anrainern etc. Wenn ein erwachsener, geistig gesunder Mensch trotz gegenteiliger Beweise! stur auf seiner Meinung beharrt, kann und darf ihn jeder andere normale Staatsbürger nicht mehr ernstnehmen!
@Hr. Rohner specially: Die ÖVP ist also der alleinige Flughafeneigentümer, Spö unter ferner liefen, und wer sind nochmal die Grünen?!?
Und ich hab gestern die Nationalbank, die Omv und die Aua für ein Butterbrot gekauft*! (also wars doch nicht die Lufthansa)
P.S.: Ich habe moderne (lärmreduzierende) Fenster, waren von vorneherein eingebaut, mir ist sonnenklar, wenn ich irgendwlche Extrawürste will, muß ich selber zahlen!
*bei Interesse bitte melden

Manfred Roner hat gesagt…

Gratuliere zum Kauf von Aktien der Nationalbank. Ich wusste gar nicht, dass das eine börsennotierte AG ist. Dann entscheiden Sie auch über die Zinssätze der bankeninternen Ausleihungen mit?

von wegen "ernst nehmen".

Und dass der Flughafen - unabhängig der Eigentümerstruktur IKB/Stadt/Land mehrheitlich der Stadt und dem Land gehört, und dort (noch) die övp den dominierenden Einfluss besitzt, ist realpolitisch klar.

der Stadtrat Peer hat jedenfalls überhaupt keinen Einfluss auf den FH, und den Vorstandsvorsitzenden Schmid der IKB interessiert am Flughafen nur der Gewinn/Verlust/Ausgleich mit den städtischen Bädern.

und inwieweit die Nachfrage nach Ballermann-Tourismus-Destinationen mit Anreise perFlugzeug auch in Zeiten wirtschaftlicher Krisen aufrecht bleibt, ist dringend abzuwarten.

Alexander Glötzer hat gesagt…

Sehr geehrter Herr Roner!
Ich habe zwar angenommen, daß die von mir vermeldeten Aktienkäufe von jedem als Spaß verstanden werden, aber dem ist offensichtlich nicht so... In diesem Sinne: Falls Sie Ihre persönliche Bank sanieren wollen, wenden Sie sich bitte an mich, ich kann Ihnen günstige Darlehen anbieten, allerdings erst ab 1 Milliarde €.
Mir sind die politischen Verhältnisse in Tirol bzw. Innsbruck natürlich auch klar, aber ohne die anderen Parteien bringen die Schwarzen (alleine) bei uns schon längere Zeit nichts mehr durch.
Wenn Sie behaupten, Str. Peer hätte überhaupt keinen Einfluß auf den Flughafen, schießen Sie sich nach meiner Meinung wieder mal selbst ins Bein, denn dann würde das Gleiche auch automatisch für die Grünen, die AIA und auch den Siedlerverein gelten.
Also war die ganze Polemik der bekennenden Flughafengegner nur Augenauswischerei und leeres Gerede?! Der Flughafen ist, wie eigentlich alle öffentlich/halböffentlich geführten Unternehmen, zum Glück auf Wirtschaftlichkeit ausgerichtet. Gewisse Sparten, wie überall der öffentliche Verkehr und anscheinend bei uns, die öffentlichen Bäder, "erwirtschaften" immer nur rote Zahlen. Wenn ein Unternehmen/eine Kommune nun die Möglichkeiten hat, Finanzen umzuschichten- solange dies alles im legalen gesetzlichen Rahmen gesieht- warum auch nicht? Andernfalls bekämen wir sofort einen Rüffel aus Brüssel, die schreiten schon wegen viel kleinerer Mißstände ein.
Die winterlichen Charterflüge sind ja bedarfsorientiert und nicht künstlich hochgeschaukelt, in der jetztigen Situation wären die Fluglinien wohl die Ersten, die jeden wegen mangelnder Nachfrage überflüssigen Flug sofort stornieren würden! Die Selbstbeschränkung unseres Flughafens funktioniert gut, beauftragen Sie einmal Ihre Salzurger Kollegen von der ASA damit, die eigentlichen Ziele der in Salzburg aussteigenden Passagiere zu dokumentieren, aber das ist dann wahrscheinlich wieder vom Hrn. Gurgiser ein Problem.
Ballermann: Manche Regionen sind explizit dafür, wie z.B. ein gewisser Hr. Aloys aus Ischgl, andere wollen nur den Rubel, aber nicht die dazugehörigen Russen in ewiger Partystimmung (Kitzbühel) die meisten jedoch betreiben ganz normalen Tourismus.
Abschließend noch eine Frage an alle Flughafengegner: Warum hat es an dieser Stelle oder auf der AIA- Homepage noch kein "Flughafenfest- Bashing" gegeben (außer einem sich selbst disqualifizierenden geistigen Furz im ORF- Tirol Forum), da wird doch nicht jemand vernünftig bzw. erwachsen geworden sein?!
P.s.: Falls jetzt wieder jemand anfängt, das war für ihn persönlich schon eine Störung, ok.
Aber wir sind nun mal eine Weltstadt (Zitat Fr. Bgmin. Zach) und wenn wir auf jede einzelne Meinung hören würden, hätten wir zum ersten keine Veranstaltungen (da würden wieder vlele jammern, in dieser Sch..ß Stadt ist nicht los) und zweitens würden wir, mit Verlaub, ist wieder mal meine Privatmeinung, wenn es nur nach den Grünen gehen würde, noch immer in Dinosaurierexkrementen herumwaten.
mfG Alexander Glötzer

M. Roner hat gesagt…

Sg Herr Glötzer,

der Kauf von Aktien von börsennotierten AGs ist ja etwas Normales, weshalb Ihre Mitteilung betr. OMV und AUA nicht als Scherz erkennbar war. Nur ist halt die Nationalbank vom Prinzip her keine AG, weshalb diese in die Aufzählung absolut nicht hineinpasst und von Unwissen zeigt.

Dass Herr Peer bis heute nicht erkannt hat, dass er auch die Agenden eines Umweltstadtrates zu erfüllen hätte, ist - so glaube ich - offensichtlich. Genauso wie ihn die Verkehrssituation in der Innstraße/St.Nikolaus nicht interessiert, genausowenig kümmern ihn die Sorgen der lärmgeplagten Flughafenanrainer. Wieso auch, wenn man im idyllischen Igls wohnt und die Tagespolitk auf die Veröffentlichung von Lächelfotos reduziert.

Ein finanzieller Querverbund der IKB ist natürlich zulässig. Komisch ist nur, dass diese offenbar naheliegende Entscheidung erst im letzten Moment in den Gemeinderat gekommen ist. Und weiters gilt zu beachten, dass diese Art der Pseudo-Ausgliederung der Verantwortlichkeiten zur IKB auch dazu führt, dass sich die Politik nicht mehr zuständig fühlt (obwohl die IKB eine Tochter von Stadt und Land ist) und auch die Gefahr besteht, die Einnahmen aus dem Flughafen zu maximieren, um das Bäderdefizit oder die Kosten für das Crossborder hereinzubringen. Und offiziell zuständig ist dann Herr Schmid von den IKB und die Politik will von nichts mehr wissen und schiebt jede Verantwortung von sich.

Dass Sie eine dumpfbackene Meldung der AIA zum Flughafenfest vermissen, spricht für Ihre tiefsitzenden Vorurteile. Dümmliche Klischees bei den Freunden des Flughafens und der Flugzeuge erleichtern wahrscheinlich das Alltagsleben. Und der Hinweis auf die Dinosaurierexkremente / Grüne gefällt vielleicht Ihren Freunden und Gleichgesinnten, ist aber -sorry - armselig.

Und über die Wintersaison im Tourismus können wir gerne im März weiterschreiben.

Mfg

M. Roner

Alexander Glötzer hat gesagt…

Sehr geehrter Herr Roner!

-nachdem Sie sich so an dieser Thematik festklammern, ein kleiner Nachtrag zu meiner angeblichen, von Ihnen attestierten Unwissenheit: http://oenb.at/de/impressum_und_haftung.jsp
ironie an Was meinen Sie, wo die 30% sind, ich kanns mir eben mit schwarz und rot richten! ironie aus
-zu Ihrem augenscheinlichen "Lieblingsfeind" Walter Peer: Wenn ich tief genug grabe, finde ich bei so ziemlich jedem Politiker (auch Grünen oder grün Angehauchten) vermeintliche "Leichen im Keller". Den Flughafengegnern mit ihren sturen, immer weiter reichenden Forderungen ist sowieso nichts recht zu machen, am lautesten schreien komischerweise die "Zuagroastn", die länger ansässigen "wirklichen" Anwohner erkennen sehr wohl die Bemühungen des Flughafen an und sind dankbar für die bisher erfolgten, deutlichen Entlastungen und vertrauen den zuständigen Stellen auch bei der zukünftigen Entwicklung!
Wenn Sie in weiterer Folge St. Nikolaus und die Innstraße ansprechen (hier wohne ich übrigens): Es dürfte ja hinlänglich bekannt sein, daß Hr. Peer weder Konstrukteur noch Erbauer dieses Straßenzuges ist. Soll heißen, daß diese Straße, die ja bekanntermaßen in der "Vor- Autobahn- Zeit" W-O- Hautachse durch Innsbruck war, dem seit dieser Zeit explosionsartig angestiegenen Verkehrsaufkommen schon längere Zeit nicht mehr gewachsen ist, Staus und Belastungen sind da natürlich vorprogrammiert. Aber es ist nichts leichter, als jemanden nur schlechtzumachen und zu kritisieren. Schwieriger wird es dann schon, wenn es um konkrete Lösungsvorschläge geht. Hr. Roner, was schwebt Ihnen persönlich vor: Citymaut, Einbahnregelung der Innstraße bzw. Herzog- Otto- Straße etc. -zögern Sie nicht, Hr. Peer hat ein offenes Ohr für alle Anliegen der Stadtbewohner. Ist übrigens interessant daß sie sich ausgerechnet die Innstraße "herausgepickt" haben, hier sind infolge der baulichen Situation z.B. keine eigenen Busspuren wie andernorts möglich, außer man erläßt ein Fahrverbot für den Individualverkehr, aber dieses Thema ist sogar den Grünen zu heiß, bedeutet es doch ziemlich sicher einen massiven Verlust an Wählerstimmen.
Und übrigens, seine politische Arbeit verrichtet Hr. Peer in Innsbruck und nicht in Igls.
In einem haben Sie Recht, wenn ich regelmäßig mit solchen notorischen Nörglern zu tun hätte würden Sie in meinem Gesicht kein Zahnpastalächeln sondern eine grimmige Mine erblicken!
-Stadt und Land veröffentlichen regelmäßig (verpflichtend)Statistiken, aus denen genau hervorgeht, wieviel von Sparte zu Sparte geflossen ist. Übrigens, letztens haben Sie an dieser Stelle angeführt, daß die ÖVP die dominierende Kraft ist, nun ist es auf einmal ein wirtschaftlich agierendes Unternehmen namens IKB, das die totale Kontrolle ausübt?
-Die dumpfbackene Meldung ihrerseits kam wohl nur deswegen nicht, weil die aia vor geraumer Zeit genau dorthin verschwand, wo sie eigentlich hingehört: in die Bedeutungslosigkeit!!!
(und seitdem im Schmollwinkel steht, nur die Kindergartentante Uschi nebst Gefolge hört noch zu...)
-dümmliche Klischees: Die aia ist in dieser Hinsicht quasi der Erfinder dieser, nachfolgend einige Beweise aus der letzten zeit!
Beispiel 1: Die unzweifelhaft verfälschten Statistiken bezüglich der Euro08 von der aia, in denen der regelmäßige Charterverkehr während des ganzen Juni kommentarlos dem Euro- Verkehr hinzugerechnet wird. Wenn dem Flughafen eine Spalte verrutscht (ob nun vorsätzlich oder nicht, kann ich nicht beurteilen), ist der Teufel los.
Beispiel 2: Die Intitiative gegen den Lärm während der Euro in der Innenstadt (oder wie das Kasperltheater auch immer geheißen hat) wurde von der aia und den grünen widerspruchslos mitgetragen, Hauptsache auffallen.
Der Flughafen hat übrigens die nächtlichen Betriebszeiten rigoros eingehalten (wurde natürlich weder von den Grünen noch von der aia irgendwie erwähnt, nur das angeblich Negative wurde aufgebauscht),so kam es dazu, daß einige Leerflüge statt am Spieltag knapp nach 20h am Folgetag um ca. 07/0730h Richtung Heimat abhoben, sehr sinnvoll, diese Logik werden Ihnen die Anrainer auf immer hoch anrechnen.
Beispiel 3: Die Lügenmärchen, die von der aia und den Grünen im Zuge der Pistenvorfelderweiterung (und hier wurde auch Hr. Falchs Versprecher "Pistenverlängerung" bewußt fehlinterpretiert) aufgetischt wurden, sind einfach nur haarsträubend erbärmlich und hätten eigentlich abgestraft werden sollen, allerdings, wenn Sie mir glaubhaft beweisen können, daß im Zuge dessen größere Flugzeuge landen, stimme ich mit Ihnen das große Wehklagen an.
Ich weiß nicht, ob das den Ausschlag gab, aber vielleicht stellte das Umweltforum genau deshalb die Zusammenarbeit mit Ihnen ein oder die aia ihrersets sah deswegen keine perspektiven mehr (je nach Auslegung/Betrachtungsweise)
-im Alltagsleben fährt man am besten, wenn nach sich von niemanden Sand in die Augen streuen läßt und keinem blindlings folgt wie dem Rattenfänger von Hameln.
-ich möchte nicht einmal daran denken, wo wir wären, wenn in diesem schönen Land die Grünen das sagen hätten. (ok, zuviel schwarz ist auch nicht ideal, aber das erledigt sich mit der Zeit ganz von selbst)
-Sie dürften ja nach wie vor Zugriff auf die Winterflugpläne haben, daraus ist ersichtlich, daß der sonntägliche Charter nach Litauen mangels Nachfrage nicht mehr stattfindet, statt skyeurope fliegt nun FlyNiki nach Wien, ziemlich viele Flüge wurden auf die Wochentage verteilt, sonst bleibt eigentlich alles gleich wie in den Vorjahren (also lärmarme Flugzeuge...)
Nachdem meine Glaskugel zurzeit leider defekt ist, kann ich auch nicht mit den Wetterverhältnissen im Winter und mit der finanziellen Situation der Beherbergungsbetriebe dienen!

LG Alexander Glötzer

Anonym hat gesagt…

Sg Herr Glötzer,

wahrscheinlich sollten wir die Kommunikation zu diesem Thema beenden.

Die Innstraße habe ich erwähnt, weil Sie in einem posting darauf hinwiesen, dort zu wohnen.

Wegen Lieblingsfeind: Der mir durchaus sympathische Herr Peer ist auch Umweltstadtrat und in dieser Funktion agiert er meines erachtens überhaupt nicht.

Die IKB im Eigentum von TIWAG und Stadtgemeinde Innsbruck ist wohl auch ÖVP, nur durch kein politisches Gremium kontrollierbar.

Behalten Sie Ihre Urteile über AIA und Grüne.

Hat mich trotzdem gefreut,mit Ihnen zu streiten.

M.Roner

 
Uschi Schwarzl - innsbruck.gruene.at